Schönes Foto aus Mittel-Florida.
Es ist mir schon klar, dass Tricolor in Florida so blühen kann (sonst wäre ja das werbefoto nicht entstanden). Aber mittlerweile mache ich einen Bogen um gemusterte und gerüschte Sorten aus dem Sunbelt, weil ich keine längeren Phasen mit Nachttemperaturen um die 20° bieten kann und auch keine warmen Pflanzplätze an der Hauswand.
Wer möchte, kann solche Pflanzplätze einrichten - das bedeutet aber Aufwand und Pflanzflächen mit Mittags-/Nachittagssonne sind dafür nötig. Idealerweise setzt man wärmespeichernde Mauern im Winkel - ausgerichtet nach südwest und mulcht mineralisch (dunkler Kies wirkt Wunder).
Dort muß dann zwar mehr gegossen werden, aber die Performance sehr wärmeliebender Pflanzen verbessert sich dramatisch. Es ist auch aufschlußreich, während der Taglilienblüte mehrere Außenthermometer rund ums Haus an geeignet erscheinende Pflanzstellen zu platzieren und die realen Morgentemperaturen je Standort zu ermitteln. Die Unterschiede sind teilweise gravierend und oft auch überraschend.
Wer also mit einzelnen Sorten bislang unzufrieden ist, kann so durchaus deutliche Verbesserungen erzielen.
LG
Da geht es wohl eher grundsätzlich um die Frage, ob ich Pflanzen, die das Klima hier nicht mögen, durch umfängliche Maßnahmen hätscheln will, weil ich sie hier unbedingt zur Höchstleistung bringen möchte, oder ob ich mich auf Pflanzen konzentriere, die Boden und Klima meines Gartens gut finden.
Beim Züchten konzentriere ich mich auf Pflanzen, die unsere Klimazonen in Deutschland
ohne besondere Schutzmaßnahmen akzeptieren.