Bellis, ich handhabe es mal so, mal so. Gut entwickelte Pflanzen, mit starken Wurzeln kommen sofort in die Erde. Manchmal ist ein Paket länger unterwegs, die Phloxe schon ein wenig lichtentwöhnt und verbogen, dann stelle ich sie ein paar Tage in den Halbschatten, bis sie sich erholt haben.
So mache ich es auch.
Herr zur Linden sprach häufig vom "Erdkontakt". Frisch eingetroffene Pflanzen am besten aufrecht in den Regen stellen (wenn es denn mal regnet ...

) und sich vom Reisestress erholen lassen. Wurzelnackte "gleich erstmal inne Erde", sagte ein anderer erfahrener Kollege und ja nicht halbtot in Töpfen herumtragen.

Die Pflanzen, die ich in den vergangenen Jahren im Frühjahr erhielt, pflanzte ich sofort an den Bestimmungsort, wo sie im selben Jahr oft schon wunderschön blühten. Eintrieber, die mickrig wirkten, entwickelten im Folgejahr häufig erstaunlichen Zuwachs. Wenn nicht bei einigen Sorten Älchen die Pflanze schwächten. - Zu dem Thema vom Freitag: Einige Sorten scheinen anfälliger als andere zu sein, das ist keine neue Erkenntnis, ich weiß.

Es gibt hier Kandidaten, die jedes Jahr betroffen sind und letztendlich entsorgt werden oder sich selbst entsorgen.

Manchmal ist auch das Substrat ein Problem, wie ich festgestellt habe und hier auch diskutiert wurde. Das wusste ich anfangs nicht und verlor so auch einige Sorten. Aber das ist eine geringe Anzahl gemessen an der Gesamtheit der Phloxe im Garten.
@Bellis, beim Suchen nach Aufnahmen von Phlox plus Pflanzpartner fiel mir auf, dass ich seit 2012 fast nur noch Phlox
oder Pflanzpartner fotografiert habe, selten aber beide oder alle zusammen. -> Aufgabe für dieses Jahr.