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Autor Thema: Hinweise zur Gentechnologie  (Gelesen 27490 mal)

RosaRot

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #300 am: 21. August 2018, 14:44:28 »

Gut, dann ist das doch ein prima Instrument um z.B. lokale Sorten weiter zu optimieren, beispielsweise...wäre also eigentlich eine Methode, mit der Vielfalt nicht eingeschränkt sein muss, sondern eher zunehmen könnte, wenn entsprechend verwendet.
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Viele Grüße von
RosaRot

Bristlecone

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #301 am: 21. August 2018, 14:49:02 »

Jedenfalls könnte das eine Folge sein.
Allerdings ist die Vererbung von komplexen Eigenschaften ja nicht an ein einzelnes Gen gekoppelt und damit eine veränderte Eigenschaft auch nicht so ohne Weiteres zu erzielen.

Man könnte aber z. B. - um nochmal bei den Bananenzüchtungen zu bleiben - hergehen und ein isoliertes Resistenzgen in mehrere unterschiedliche Sorten einbauen, die in unterschiedlichen Gegenden angebaut werden.
Oder in unterschiedlichen lokalen Sorten das offenbar noch vorhandene, aber nicht mehr sehr aktive Resistenzgen zu aktivieren versuchen.
Das wäre ein Ansatz, den regionalen Sortenbestand zu wahren.

(ich weiß, was jetzt als Einwand kommt.)
« Letzte Änderung: 21. August 2018, 15:05:17 von Bristlecone »
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Natternkopf

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #302 am: 21. August 2018, 17:39:54 »

(ich weiß, was jetzt als Einwand kommt.)

Ich nicht  :-[

Mal abwarten, vielleicht entwickelt sich da was.  ;)
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thuja thujon

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #303 am: 21. August 2018, 17:41:11 »

Man könnte auch argumentieren, dass wenn gezielte Züchtung leichter wird, es wieder mehr auf lokale Verhältnisse zugeschnittene Sorten geben kann, wodurch die Sortenvielfalt wieder steigen könnte. Mal ganz optimistisch gesehen.
Man könnte auch argumentieren Sortenvielfalt ist nicht immer gewollt. Die Kulturpflanze mit dem meisten Sortenwachstum in den letzten Jahren ist mit Abstand Mais durch den Entscheid mit Biogas durch Frau Ministerin Künast damals. Ich bezweifle, dass die Umweltverbände die jetzt laut Klima retten schreien das als positiv betrachten.
`Sortenvielfalt´ scheint also etwas näher differenziert werden zu müssen wenn hinterher jemand längerfristig glücklich sein will.
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Wild Obst

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #304 am: 21. August 2018, 19:15:46 »

Also ich finde grundsätzlich auch bei Energiemais die Sortenvielfalt positiv. Wenn schon Fläche für Biogasenergiemais verwendet wird, sollte auch das Optimum and Mais/Trockenmasse/Gas/Energie aus dieser Fläche herausgeholt werden.
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dmks

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #305 am: 21. August 2018, 21:58:01 »

Hier bestimmt der aktuelle Maisertrag die Anzahl der zu "reduzierenden" Rinder. 8)
Biogasanlagen lassen sich runterfahren oder zwischenzeitlich stillegen, Kühe nicht.
« Letzte Änderung: 21. August 2018, 22:00:06 von dmks »
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b-hoernchen

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #306 am: 22. August 2018, 21:29:30 »

Man könnte aber z. B. - um nochmal bei den Bananenzüchtungen zu bleiben - hergehen und ein isoliertes Resistenzgen in mehrere unterschiedliche Sorten einbauen, die in unterschiedlichen Gegenden angebaut werden.
Man könnte aber auch  - um von der Bananenzüchtung wegzugehen - isolierte Gene, die erwünschte Eigenschaften bedingen, in das menschliche Erbgut einbauen... - war das der Einwand, den du vorhergesehen hast?
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thuja thujon

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #307 am: 11. Oktober 2018, 12:44:32 »

Heute habe ich einen lesenswerten Artikel von der Uni Münster.
Innerhalb einer Generation wurde mit Crispr/cas aus einer Wildtomate eine Kultursorte gezüchtet:
https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=9848
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Kai_jaaahn

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #308 am: 08. November 2018, 15:32:53 »

Ich glaube es wurde vor kurzem erst festgelegt, dass kein Unterschied mehr zwischen gen-verändertem Mais und normalen (biomais) gemacht werden soll. Auch Bienen können in Zukunft ja genmanipulierte Blumen bestäuben und dadurch den Honig mit dem Problem auseinander setzen.
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b-hoernchen

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #309 am: 29. November 2018, 21:54:42 »

Man könnte aber z. B. - um nochmal bei den Bananenzüchtungen zu bleiben - hergehen und ein isoliertes Resistenzgen in mehrere unterschiedliche Sorten einbauen, die in unterschiedlichen Gegenden angebaut werden.
Man könnte aber auch  - um von der Bananenzüchtung wegzugehen - isolierte Gene, die erwünschte Eigenschaften bedingen, in das menschliche Erbgut einbauen... - war das der Einwand, den du vorhergesehen hast?
Tja,
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/china-angeblich-genmanipulierte-zwillinge-geboren-a-1240404.html
jetzt ist's passiert... auch wenn ich das mit der "Resistenz" gegen HIV nicht so recht glaube (da haben die Journalisten bestimmt was falsch verstanden) . War eigentlich nicht zu verhindern, wenn die Technologie erst existiert.

Um mal klarzustellen - ich wäre wahrscheinlich einer der ersten, die sich eine gegen Marssonina resistent gemachte Apfelsorte kaufen würde, aber ich würde nie behaupten, dass menschliche Technologie und Wissenschaft, ganz gleich welcher Art, uns vor dem Untergang rettet, ganz im Gegenteil... . Denn auf eins kann man zählen, wir Menschen werden jede Technologie zu selbstsüchtigen Zwecken nutzen und das heißt auch auf die schlimmstmögliche Art und Weise mit den schlimmstmöglichen Auswirkungen auf die Ökologie des Planeten... .

Und was die Marssoninaresistenz betrifft - die hilft auch nichts gegen die marmorierte Baumwanze. Die nächste Katastrophe kommt betimmt gleich um die Ecke... .
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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #310 am: 29. November 2018, 22:06:30 »

Der Ökologie des Planeten ist es egal was der Mensch macht. Den wirds nur über einen sehr begrenzten geologischen Zeitraum geben. Wenn er die Evolution, das was hinter der Vielfalt der Natur steckt, ankurbelt, dann wird das irgendwann vielleicht auch mal für irgendwas nützlich sein.

Die Babys, jetzt wird drüber geredet, vielleicht. Evtl wird auch nur stigmatisiert. Vielleicht sogar die Kinder selbst, GMO-Stern-Tragepflicht? Menschen sind grausam.
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Bristlecone

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #311 am: 13. Juni 2019, 22:25:15 »

Beinahe alle Lebensmittel basieren auf Pflanzen, deren Erbgut künstlich manipuliert wurde. Dennoch tragen sie häufig das "Ohne Gentechnik"-Label. Experten streiten, ob das legal ist oder Verbrauchertäuschung.

"Obst und Gemüse, dass seit vielen Jahren im Handel sei und einst mithilfe von Strahlung und Chemikalien verändert wurde, werde nicht als gentechnisch manipuliert wahrgenommen, so die Argumentation weiter. Die Bezeichnung "Ohne Gentechnik" sei in diesen Fällen daher auch nicht irreführend."

Gefühl statt Fakten.

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Wild Obst

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Re: Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #312 am: 13. Juni 2019, 22:35:47 »

Interessante Argumentation. Mehr muss/kann man dazu nicht sagen.
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