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Autor Thema: Hinweise zur Gentechnologie  (Gelesen 15834 mal)

Unkraut

  • Gast
Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #30 am: 05. August 2005, 10:01:40 »

Genau, denn wenn sich diese Pollen erst mal verbreiten , ist es zu spät. Es ist zu bezweifeln, daß das gentechnisch veränderte Erbgut am Gartenzaun Halt macht.
Gruß vom Unkraut
Uups, da bin ich an die falsche Stelle gerutscht, sollte eine Antwort zu Fisalis Angst vor genmanipuliertem Saatgut sein.
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Simon

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    • Garten-Pur
Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #31 am: 12. August 2005, 18:04:29 »

Und wieder gibts neues von meinem Lieblingsverein M0nsanto >:( :
Zitat
Der Gentech-Multi klagt die Bundesrepublik Deutschland an und will Zulassung von Gentech-Mais per Gerichtsbeschluss erzwingen
Kompletter Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20709/1.html

Bye, Simon
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Irisfool

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #32 am: 12. August 2005, 18:09:29 »

Ich fühle mit dir Simon. Hier macht man auch die `Türen`auf... Wird Zeit, dass ich mein eigenes Gemùse anbaue.
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fisalis

  • Gast
Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #33 am: 15. August 2005, 08:59:19 »

Wird Zeit, dass ich mein eigenes Gemùse anbaue.

Wird dir nichts bringen, denn die Genpollen fliegen weit, bis unsere Gärten.
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fisalis

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #34 am: 24. August 2005, 14:34:12 »

Wem sein Argumentarium gegen GMO erweitern möchte, sei hiermit gedient:

Zitat
24. August 2005

Lange Haltbarkeit von Rapssamen im Feld

Implikationen für den Anbau von «Gen-Raps»
kus. Eine Hauptsorge beim parallelen Anbau von konventionellen und gentechnisch veränderten (GV-)Feldfrüchten ist es, dass die konventionellen Pflanzen oder Ernten durch die GV-Pflanzen «verunreinigt» werden könnten. Einer solchen Vermischung sollen etwa Sicherheitsabstände zur Verringerung des Risikos von Pollenflug zwischen konventionellen und GV-Feldern dienen, auf denen zur gleichen Zeit die gleichen Arten angebaut werden. Doch nicht nur der parallele Anbau kann ein Problem darstellen, sondern auch der zeitlich verschobene. So ist beispielsweise Raps auch dafür bekannt, bei der Ernte eine hohe Anzahl Samen zu streuen, von denen ein Teil im Boden verbleibt und auf günstige Bedingungen für eine Keimung wartet. Tatsächlich könnten, wie britische Forscher aufgrund einer vierjährigen Untersuchung hochgerechnet haben, selbst neun Jahre nach dem Anbau von Raps auf einem Feld noch genügend keimfähige Samen im Boden verblieben sein, dass pro Quadratmeter mehr als zwei Rapspflanzen aus ihnen entstehen könnten.

Sollte es sich bei diesen sogenannten Durchwuchspflanzen um GV-Raps und bei der neu angebauten Frucht um konventionellen Raps handeln, würden die GV-Pflanzen gewöhnlich weder auffallen noch durch Unkrautvernichtungsmassnahmen bekämpft werden können - aber laut den Forschern ausreichen, um bei der konventionellen Ernte den EU-Grenzwert für «Verunreinigungen» mit GV-Pflanzen zu überschreiten. Zudem wäre in einem solchen Szenario auch eine unerwünschte Kreuzung von konventionellen und GV-Pflanzen möglich.

Darüber hinaus könnte GV-Durchwuchs laut Experten aber auch jenseits von Fragen der Koexistenz schlicht die Kontrolle von Unkraut in Feldern erschweren - wenn er nämlich gegen die Herbizide resistent ist, mit denen eine Folgekultur unkrautfrei gehalten werden soll. Es sei in Bezug auf die Koexistenz von konventionellem und GV- Raps daher wichtig, diese Form der Überschneidung von Kulturen bei der Planung der Fruchtfolge zu beachten sowie die Bearbeitung des Feldes nach der Ernte so anzupassen, dass möglichst wenige Samen dauerhaft im Boden überleben, schliessen die Forscher.

Quelle: Proceedings of the Royal Society P, Online-Publikation vom 9. August 2005 (doi: 10.1098/rspb.2005.3166).
 
Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter: http://www.nzz.ch/2005/08/24/ft/articleD2515.html
Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG
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fisalis

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #35 am: 08. September 2005, 15:44:21 »

Und die ETH hat mit ihrem Freisetzungsversuch von GMO-Weizen angeblich umwerfende Ekenntnisse gewonnen: der Weizen sei - gleich wie solcher im Glashaus - resistenter gegen Stinkbrand als der normale Weizen. Das sei nicht selbstverständlich, weil Gene in der freien Natur nicht selten anders reagierten. Nun ja, das Getreide wuchs ja nicht wirklich in der "freien Natur", sondern - wie frühere Berichte in dieser Sache deutlich machten (s. weiter oben) - abgeschirmt vor der protestierenden Öffentlichkeit. Kein Wunder, trauten sich da die Weizengene nix. Näheres dazu hier und in der nächsten Ausgabe des "Plant Biotechnology Journal".
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Ismene

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #36 am: 08. September 2005, 16:45:51 »

Noch ein Aspekt zum Thema:
Ein niederländischer Reporter reiste letztens nach Argentinien, um zu schauen, wo all das Soja (natürlich genetisch manipuliert) herkommt für die zig Millionen Schweinderl in NL.
Rasendschnell werden dort Wälder abgeholzt, teilweise auch Abfindungen an Indianer gezahlt, weil die den riesigen neuen Anbauflächen im Weg stehen. :(
Der Reporter fragt den Chef des Firmenkonzerns:
"Sie sagen, dass Gen-Soja notwendig ist zur Bekämpfung des Hungers auf der Welt?"
CHef: "Ja."
"Ist das nicht etwas ironisch, dass all das Soja dann an unsere Schweine in den Niederlanden verfüttert wird?"
Chef schaut verwirrt, man sieht wie es in ihm arbeitet.
Schweigen.
Darüber hat er sich ganz klar NIE Gedanken gemacht. ;D
Frage muss wiederholt werden.
STammelt:"Ja, ähem, da muss sich tja auch mal was ändern.."
« Letzte Änderung: 08. September 2005, 16:46:31 von Ismene »
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"Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen." Griechisches Sprichwort

Manfred

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #37 am: 13. September 2005, 19:10:42 »

"Ein niederländischer Reporter reiste letztens nach Argentinien, um zu schauen, wo all das Soja (natürlich genetisch manipuliert) herkommt für die zig Millionen Schweinderl in NL.
Rasendschnell werden dort Wälder abgeholzt, teilweise auch Abfindungen an Indianer gezahlt, weil die den riesigen neuen Anbauflächen im Weg stehen."

Nicht nur die Schweinchen in den NL, sondern die Mehrzahl aller Schweinchen und Rinder (Soja ist auch Eiweißträger in den meisten Milchleistungsfuttern).
Und mit den Zuckerrüben geht es munter weiter. Brasilien kann natürlich billigeren Zucker liefern, da Genrüben (höherer Zuckeranteil) auf Ex-Urwald einfach deutlich höhre Margen liefern als Normalorüben auf teueren EU-Ackerböden. Juckt aber keinen mehr, ist ja Wahlkampf, und das Sommerloch damit vorbei.

Ich finde es sehr interessant, wie sich die Anti-Gentechnik Bewegung verarschen lässt. Es gibt keine gentechnikfreien Lieferungen von Soja und Maisprodukten mehr aus den USA und Kanada.
Die Presse schreit nur auf, wenn mal wieder eine Überschreitung der Freigrenzen !!! festgestellt wird. Oder wenn mal eben genmanipuliertes statt dem bestellten Normalsaatgut geliefert wird, und es ausnahmsweise einer merkt, da eine Untersuchung aller Lieferungen gar nicht bezahlbar ist.
Dan müssen die Bauern das Zeug halt einpflügen, und Monsanto lacht sich tot, weil sie mit ein paar € Erstattung für den Ertragsverlust der Landwirte davonkommen, statt sich eine anständige Strafe einzufangen.

Unsere Politik hat das Zeug ganz offensichtlich als unbedenklich eingestuft, und halt ein paar Grenzwerte erlassen. Die Ausbreitung von Genpflanzen in der EU wird das allenfalls bremsen.

Die einzige Möglichkeit wäre ein 100% Außenschutz gegenüber Ländern mit Genpflanzenanbau, und der ist weder gewollt noch auf WTO-Niveau (wo Demokratie im Gegensatz zu Gelt nichts zählt) auch nicht durchsetzbar.

Wer wirklich was erreichen wollte, der müsste deutlich lauter rufen.

Meine eigene Meinung? Mehr Sorgen als mögl. Mutationen wie Superunkräuter oder Spätfolgen durch irgendwelche Inhaltsstoffe macht mir die wahnwitzige Marktmacht, die Monsanto und Co. sich erarbeitet haben, und die weltweit rasch weiter wächst. Da Entsteht eine ganz neue Form von globalem Großgrundbesitz mit einer Unzahl abhängiger Landbewirtschafter, die Ihr Saatgut und ihre Spritz- und Düngemittel bei Monsanto kaufen, und ihre Ernten an Monsanto verkaufen müssen. (Sowas nannte man früher Leibeigene). Und wozu das in der Geschichte jedesmal geführt hat, wissen wir ja auch.
VG Manfred
« Letzte Änderung: 13. September 2005, 19:16:55 von Manfred »
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fisalis

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #38 am: 13. September 2005, 19:19:02 »

...oder endlich mal nur noch Bionahrungsmittel kaufen. "Kann ich mir nicht leisten" gilt nicht, schliesslich gehts um unser Überleben. Da muss das Essen wieder wichtiger und das Auto, der Urlaub und die Mode unwichtiger werden.
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Günther

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #39 am: 13. September 2005, 20:07:12 »

Und mit den Zuckerrüben geht es munter weiter. Brasilien kann natürlich billigeren Zucker liefern, da Genrüben (höherer Zuckeranteil) auf Ex-Urwald einfach deutlich höhre Margen liefern als Normalorüben auf teueren EU-Ackerböden. Juckt aber keinen mehr, ist ja Wahlkampf, und das Sommerloch damit vorbei.
VG Manfred

Oho.
Brasilien hat kaum Zuckerrüben, dort wächst Zuckerrohr, das liefert mehr Zucker bei billigerer Arbeit.
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Manfred

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #40 am: 14. September 2005, 10:38:18 »

"Oho. Brasilien hat kaum Zuckerrüben, dort wächst Zuckerrohr, das liefert mehr Zucker bei billigerer Arbeit."

Denkt man allgemein, ist aber nur zum Teil so. Die Fachpresse sagt anderes. Da ich daraus keinen Online-Artikel habe, hier ein anderer Link: (vorletzter Absatz)
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/416471/

Viele Grüße,
Manfred
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Günther

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #41 am: 14. September 2005, 11:05:41 »

Mit Verlaub, ich halt diesen Teil des Beitrags für Unsinn. Ich kenn keine Statistik z.B., die auch nur ein bisserl Rübenzucker für Brasilien ausweist. Auch sind die klimatischen Verhältnisse dort kaum rübenfreundlich. In Argentinien beispielsweise könnt ich mir mancherorts Rübenbau vorstellen, aber Brasilien...
Offenbar gibts auch keine andere Quelle für diese Behauptung, hättest Du eine, wär ich dankbar dafür.
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Manfred

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #42 am: 15. September 2005, 07:36:19 »

Hallo Günther,

du hast wohl recht. Ich meinte in der topgarar oder im Agrarmagazin mehrfach von Zuckerrüben in Brasilien gelesen zu haben, unter anderem bei einer angebotenen Studienreise. Leider konnte ich beim schnellen Nachblättern nichts finden. Auch im Net hab ich auf Anhieb nur eine WTO-Notiz über Hygienebestimmungen für den Import von Zuckerrübensamen von Chile nach Brasilien gefunden. Wer Portugiesisch kann, könnte wohl einfach in den Statistiken auf den Ministeriumsseiten nachlesen.

Da ich vermute, diese Leute kennen sich aus http://www.zuckerwirtschaft.de/2_3_2.html ziehe ich meine Behauptung zurück. Zumindest kann der Produktionsanteil nicht wesentlich sein. Evtl. hab ich was mit Bereichten über gv-Rüben in den USA oder über Multis wie Sucden verdreht.

Klimatisch herrschen im Hochland Südbrasiliens durchaus brauchbare Bedingungen. Nicht umsonst werden dort jährlich riesige Mengen an Weizen und Soja geerntet.

Ich bitte um Entschuldigung für die Fehlinfo.

Viele Grüße,
Manfred
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Günther

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #43 am: 15. September 2005, 18:44:03 »

Nach längerem eMail-Wechsel mit dem Redakteur, das letzte EmaiL:

" ah, bzw. oh - jetzt habe ich den fehler begriffen; in dem beitrag
unseres autors wurde statt zuckerrohr, zuckerrübe geschrieben - was
natürlich falsch ist. ist bislang noch keinem aufgefallen - danke für den
hinweis.
m f g
günter hetzke "

Auch der Literatur war nix zu entnehmen.
Die USA allerdings haben Zuckerrübenbau.
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Gryyn

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Re:Hinweise zur Gentechnologie
« Antwort #44 am: 04. November 2005, 11:30:05 »

Neue Verbrechen von Monsanto:

Zitat
RUMÄNIEN: GENTECH-SOJA-ANBAU AUßER KONTROLLE
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Der Anbau von genetisch verändertem Soja in Rumänien scheint völlig außer Kontrolle geraten zu sein. Die Umweltorganisation Greenpeace hat aus zehn verschiedenen Regionen Sojapflanzen beim österreichischen Umweltbundesamt testen lassen. Sämtliche Proben waren positiv. Damit erhärtet sich der Verdacht, dass 90 % der Sojapflanzen im südosteuropäischen Staat ohne Wissen der Behörden gentechnisch verändert sind. Es handelt sich dabei um die Roundup-Ready-Sojasorte vom Agro-Konzern Monsanto. Die Bauern haben nach Angaben von Greenpeace Teile der Ernten einbehalten, um sie im darauf folgenden Jahr erneut als Saatgut einzusetzen. Kontrollen gibt es in Rumänien kaum.
Offiziellen Angaben zufolge wurden 2005 auf einer Fläche von etwa 140.000 Hektar Soja angebaut. Im Jahr 2007 soll Rumänien der EU beitreten. Derzeit fehlt es jedoch an geeigneten Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Organismen.
 

Quelle: biofach.de-Newsletter
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