Weil ich zum ersten Mal Tomaten in Kübeln auf dem Balkon kultiviert habe, weiss ich nicht, wie ich die welken Blätter deuten soll, die sich z.B. an der Tumbling Tom, einer Ampeltomate, an fast der gesamten Pflanze zeigen Die ist allerdings sowieso am Ende, es hängen noch wenige grüne Früchte dran und einige davon haben kleine braune Flecken. Bei den anderen 3 in Kübeln, Black Cherry, Piccolino und Ruthje welken einige kleine Zweige und manchmal ist der Stiel braun und hart. Es hängen noch eine ganze Menge noch nicht ganz reife Früchte daran, die gesund aussehen und die ich auch noch dran lassen will, sofern kein Frost kommt, was in der Stadt in der Regel voraussehbar ist. Der Balkon hat eine Südwestausrichtung und die Pflanzen stehen unter einem Sonnensegel, das ich aber als Regensegel benutze, weil es ziemlich hoch angebracht werden musste und die Sonne nicht abhält. Die Pflanzen haben gut getragen und bis jetzt ein einwandfreies Blattwerk gehabt, auch der Tumbling Tom, der ungeschützt stand. Den werde ich jetzt entsorgen und zwar in den Mülleimer, weil die braunen Flecke auf einen Befall deuten, den ich nicht im Kompost haben möchte. Aber bei den anderen 3 bin ich unsicher, ob ich die noch nicht reifen Tomaten abnehmen und die Pflanzen entsorgen soll. Welken die Pflanzen nicht auch natürlicherweise im Herbst oder steht dahinter immer ein Befall oder ähnl.? Wie sind Eure Erfahrungen?
Was den Geschmack anbetrifft, so finde ich die Black Cherry gut, aber nicht besonders, wie oft erwähnt. Sie schmeckt bei mir etwas kräftiger als die gleiche Sorte vom Biobauern, der sie natürlich im Gewächshaus zieht, ich im Freien. Sie war aber nicht besonders ertragreich und platzt gern auf. Piccolino und Ruthje haben reich getragen - an der Ruthje eine Rispe mit 20 Tomaten, die nach und nach voll ausreiften - die Piccolino war kräftiger im Geschmack. Wenn ich aber die Geschmacksberichte hier lese, so sind die sehr unterschiedlich bei der gleichen Sorte, sie ist offenbar nicht allein bestimmend, auch wenn man die persönlichen Unterschiede einbezieht. Die verwendete Erde spielt sicher auch eine Rolle. Bleibt doch nur, es selbst auszuprobieren.
LG Olivia