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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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20. Juni 2018, 03:34:12
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Autor Thema: Studie zu Insektensterben  (Gelesen 14154 mal)

partisanengärtner

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #285 am: 01. März 2018, 14:22:50 »

Das frage dann aber Schrödingers Katze. Ein Gedankenexperiment das den Übergang von Qantenebene zur Makroebene veranschaulichen soll.
Bis zur mehrere Atome Ebene kann man es schon machen. Wenn der Quantencomputer mal funktioniert wird der Zusammenhang der Ebenen unausweichlich klar sein.

Das die Hard Cience das nicht mal in Erwägung ziehen will ist nur zu verständlich. Dann ist die Hölle offen, Aberglaube regiert.
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Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.

Axel

partisanengärtner

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #286 am: 01. März 2018, 14:24:52 »

Diese Untersuchungen sollten schon mal mit den gleichen Mitteln untersucht werden. Da kann ich Dir nur zustimmen. Das Paradies gab es noch nie indem alles "natürlich " war.
Die erste große Ökokatastrophe hier war die Entwicklung des Blattgrüns mit dem Abfall Sauerstoff. Falls es nicht schon früher ähnlich schlimmes gegeben hat.
Alles ist natürlich die Trennung ist reine menschliche Willkür.
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 14:27:16 von partisanengärtner »
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Axel

bristlecone

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #287 am: 01. März 2018, 14:43:42 »

Das Paradies gab es noch nie indem alles "natürlich " war.
Die erste große Ökokatastrophe hier war die Entwicklung des Blattgrüns mit dem Abfall Sauerstoff.

Das sehe ich genau so. Damals kam nicht nur der Rost in die Welt, den gab es vorher nicht.  ;D
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Conni

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #288 am: 12. März 2018, 19:11:33 »

Die tageszeitung berichtet über zwei neue Untersuchungen zu möglichen Zusammenhängen zwischen der Größe von Feldern und der Artenvielfalt. Interessant: Großflächige Biolandwirtschaft schneidet schlechter ab als kleinteilige konventionelle Landwirtschaft.
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Quendula

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #289 am: 12. März 2018, 19:24:17 »

Nicht unbeteiligt am Insektenrückgang ist ja auch das Verschwinden der Habitate. Ich vermute das nicht nur in der Land(wirt)schaft, sondern auch in den Städten. Meiner Beobachtung nach wurde in letzter Zeit und wird aktuell sehr intensiv jede Baulücke geschlossen. Die dort gewesenen Ruderalflächen und Gehölzwirrwarre verschwinden dabei. Logisch. Sicher sieht so eine zugewachsene, leicht vermüllte städtische Lücke nicht nach viel Flora und Fauna aus, möglicherweise ist so ein Ort aber wichtiger, als man denkt.
 
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Staudo

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #290 am: 12. März 2018, 19:30:13 »

Zitat
„In Frankreich beispielsweise stieg die Zahl der Bienen von 26 auf 46, wenn die Felder in der Landschaft durchschnittlich 0,8 statt 2,5 Hektar groß waren“, sagte Hass der taz.

Selbst Felder von 2,5 Hektar Größe lassen sich nur von absoluten Idealisten bewirtschaften, die kaum Interesse an Entlohnung oberhalb des Mindestlohns haben. Die Landwirtschaft der 50er-Jahre ist ebenso Geschichte wie die Industrieproduktion der 50er-Jahre.
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Es könnte mal wieder regnen.

lerchenzorn

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #291 am: 12. März 2018, 19:30:45 »

Das ist nicht allzu verwunderlich. Auch ökologischer Landbau kann hochgradig intensiv sein. Die Details der Arbeiten, ob der alleinige Zusammenhang mit den Schlaggrössen schon signifikant ist oder ob weitere Faktoren eine Rolle spielen,  wären interessant.

Seit langem bekannt ist, dass eine besondere Artenvielfalt auch im Ökolandbau besondere Rücksicht und zusätzliche Maßnahmen erfordert.

@Quendula: volle Zustimmung
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lerchenzorn

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #292 am: 12. März 2018, 19:33:41 »

@Staudo
Kleine Schläge lassen sich als Streifen und Flecken mit abweichendem Bestand und verminderter NutzungsIntensität imitieren. Das ist die gängige Praxis in den heutigen Förderprogrammen.
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zwerggarten

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #293 am: 12. März 2018, 22:16:52 »

übrigens bin ich am sonntagnachmittag bei warmmildem märzwetter einsam und allein durch die südbrandenburger feldflur gefahren – und wunderte mich, woher die steinchen eigentlich kommen, die da so unentwegt gegen die windschutzscheibe prasselten... ich vermute allerdings, dass ich mit dieser tour eher massiv zum insektensterben beigetragen habe: was fliegt im märz gegen autos, irgendwelche chitingestählten käferchen? :-\
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moin

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Re: Studie zu Insektensterben
« Antwort #294 am: 12. März 2018, 23:18:18 »

Hier sind aktuell Zikaden unterwegs. Apfelblütenstecher ziehen bestimmt bald nach.

Conni, danke fürs verlinken? Das Thema ist vor gut über einem Jahr mal groß aufgepoppt. Schön, dass es mal wieder den Weg in die Zeitung gefunden hat, trotz Insektensterben und Medienberichten zu Neonics.

Staudo, 2,5ha sind hier nicht unbedingt klein. Brandenburger Schlaggrößen wären hier undenkbar. Oft keine reinen Ackerbaubetriebe, sondern spezialisiert auf Gemüse, Wein, Obst. 2,5ha Radieschen oder Frühlingszwiebeln liegen demnächst auch in Berlin im Laden. Auf den Salaten liegt Folie oder Vliess, auf einem kleinen Schlag aber immernoch verschmerzbarer als 10ha Weizen oder Kleegras.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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