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Autor Thema: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen  (Gelesen 81643 mal)

Staudo

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #375 am: 09. März 2024, 14:11:02 »

Er hat ja auch Ahnung.  ;)

Falls irgendjemand mal die B 169 in Südbrandenburg zwischen Lauchhammer und Elsterwerda befährt, kann sich rechts und links beeindruckende Feuchtwiesen anschauen. Das war bis zur Wende tieliegendes Ackerland, was beständig leergepumpt wurde. Nach der Wende wollte niemand die Stromkosten zahlen, auch die Nutzer nicht. Später wurde das Schöpfwerk ersatzlos abgerissen. Jetzt sind dort nach Zeitungsangaben 400 Hektar praktisch nicht mehr nutzbar und weitere ca. 600 Hektar nur mit Einschränkungen. Dort etablierten sich in den letzten Jahren vor allem Binsen und Seggen, erstaunlicherweise kein Schilf und Rohrkolben.
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sempervirens

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Re: ausgebüxt und wild geworden, neophytische Beobachtungen
« Antwort #376 am: 22. April 2024, 23:12:07 »

Neben den Verbreitungsvektoren sind auch die Habitate der geopyhten speziell

Fast allen  ist gemein das sie eine kurze Zeitspanne ausnutzen um genug Energie zu schöpfen und den Rest der Zeit im Boden zu verbringen.

In Mitteleuropa ist das meist bedingt um der verschattung durch die Bäume
Zu entgehen und die Frühjahrssonne zu ernten.

Neben der Sonne natürlich auch der wurzeldruck von den Bäumen.

Bei den meisten alliums Arten aus dem nahen Osten und fernen Osten um Trockenzeiten zu überdauern.

Die verschiedenen Strategien der Zwiebelpflanzen benötigen also oftmals „Stress“ bzw. Zeiträume in denen genug Ressourcen vorhanden sind und Zeiträume in denen das nicht gegeben ist und der dafür sorgt das es bspw nur wenige andere
vegetation gibt die die Pflanze einschränkt.

Manche Pflanzen die eigentlich nur wegen  der Hitze einziehen funktionieren bei uns auch, weil sie in ihrer Heimat aus Hochgebirgen stammen denn auf 2000m Höhe im
Süden ist es dann auch nicht so kalt wie in De, sie würden aber dann vermutlich nicht im
Süden auf 200 m funktionieren, sodass die Arten so auf eine Ausbreitung Barriere treffen

Ebenso wie es nicht immer zusammenhängende
Wälder gibt
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