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Autor Thema: Gartenarbeiten im März  (Gelesen 15181 mal)

andreasNB

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #75 am: 22. März 2015, 11:50:11 »

Da es gestern kalt,windig und regenerisch war, habe ich nur Agaven geputzt und die meisten bereit gelegt, um sie heute Nachmittag neu zu topfen.

Am Freitag noch schnell eine schwarze Johannesbeere und eine Elaeagnus 'Turdus' umgesetzt und ebenfalls "thermisch kompostiert".
Genau wie Mittwoch beim einebnen von Wühlerhaufen auf der Obstwiese einige kleine Grasecken bereinigt und einen von 3 kleinen Haufen von im Winter abgeschnittenen Brombeerranken.
Am Donnerstag habe ich beim Pastor ein kleines Feuerchen aus alten Topinambur-Stängeln+alten,brüchigen Weidenzweigen gemacht. Nächste Woche dann noch die restlichen Brombeerhaufen und der noch übrig gebliebene Resthaufen, dann bin ich für dieses Jahr durch.
Angefangen hatte ich vor 2 Wochen mit einem Miscanthus 8)



Miscanthus



Topi+Weide



Nach dem anzünden von diesem...



...kam die Hälfte davon noch mit drauf.







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GartenfrauWen

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #76 am: 22. März 2015, 11:58:32 »

Klasse Idee, die mich sehr anspricht ;D
Was hast Du in der Nähe bereitgehalten um evtl zu löschen?
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Glück lässt sich nicht erzwingen, aber es mag hartnäckige Menschen....

andreasNB

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #77 am: 22. März 2015, 12:43:01 »

*Öhm*
Nix.

Ringsum gab es kein/kaum trockenes zu brennen und grünes Gras (Roggen) und auf feuchter Erde brennt nix. Deswegen ist dies hier auch nur im März und Oktober erlaubt. In vielen Städten ist es verboten. Da bleibt max. eine große Feuerschale ;)

Wichtig :
Auf die Umgebung (Abstand) achten, den Haufen nicht zu groß machen, Windrichtung beachten und auch die Windstärke. Ideal ist ein leichter Wind.
Bei starken Wind lieber die Finger davon lassen, zumindest wenn noch unerfahren.
Ich habe eine Heugabel und eine Schaufel zum zusammenkratzen in der Hand. Die Schaufel dient auch als Feuerklatsche.

Am Schluß ringsum alles auf einen Haufen kratzen, so entsteht ein mindestens schaufelbreiter abgebrannter Rand. Andere lassen die Asche ausglühen. Ich gehe auf Nummer sicher und lösche die Glut mit 1-2 Gießkannen Wasser.
Ich wohne ja auch nicht vor-Ort und verlasse anschließend das Grundstück. Wenn da ein starker Wind aufziehen sollte und die Glut...
Abends und nachts "zieht es an". Sprich die Luft-/Bodenfeuchte nimmt zu. Zusätzlicher Schutz.
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Sabrent

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #78 am: 22. März 2015, 13:28:15 »

Bei uns ist das Abfackeln vollständig verboten, aber selbst wenn, dann können wir den geforderten 100-m-Abstand zum Wald nicht einhalten, alldieweil direkt dran.
Bei der Räumung einer außer Kontrolle geratenen früheren Anzucht-/Vermehrungsfläche für Liguster sind Unmengen Gestrüpp angefallen, die vorerst auf einem großen Haufen abseits deponiert wurden. Statt eines Streichholzes wartet nun (irgendwann) der Häcksler. Gerodet werden muss auch noch.
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Staudo

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #79 am: 22. März 2015, 13:51:13 »

Da es gestern kalt,windig und regenerisch war,

Hätte es gestern geregnet, hätte ich auch gezündelt. Bei Waldbrandwarnstufe 4 ließ ich es lieber sein. ::)
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

erhama

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #80 am: 22. März 2015, 18:12:13 »

Ich bin generell kein Freund vom Verbrennen von Gartenabfällen. Ich lasse die Stängel von Stauden etc den Winter über möglichst dran oder schichte das Zeug im Herbst zu Haufen, um damit eventuell Insekten, Krabbeltieren oder anderen Winterschläfern eine Behausung zu bieten. Wenn ich da ein Streichholz dranhalten würde, käme ich mir vor wie jemand, der anderen Leuten das Dach überm Kopf anzündet. Nee, hier wird bestenfalls gehäckselt und dann kompostiert. Und zwar alles, was anfällt, außer sichtbar Krankes.

Heute GGs Erdbeerbeet geputzt und gejätet und die Pflänzchen zur Stärkung mit Pferdemist gefüttert. Bei mir ein neues kleines Beet mit Steinen umrandet.
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pearl

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #81 am: 22. März 2015, 18:21:17 »

heute den Mann gefragt ob er mir so ein Bunsenbrenner geben kann. Kaum gesagt, getan. Ich dreh mich um und schon brennt das erste Gras.

So war das nicht gedacht, ich wollte erst mal ausprobieren, ob man die mächtigen Gräserhorste nicht leichter abflämmen kann, statt mit den trockenen Halmen zu kämpfen. Ich hätte mir das dann vorbereitet und einen Eimer Erde und zwei Eimer Wasser griffbereit gehabt, nebst einer Grabegabel, um lenkend einzugreifen. Nix da, der kleine Stiftekopp im Mann will es ohne Nachdenken brennen sehen.

Er holte dann aber flott zwei Eimer Wasser und eine Grabegabel.

Beim großen Miscanthus Grazillimus war die Flamme sehr beeindruckend und die Wärmeentwicklung ziemlich intensiv. Löschen hat auch geklappt. Das war es dann, ich werde erst mal sehen, wie die Gräser mit ihrer Begleitflora das verkraftet haben. Bei Miscanthus wäre diese Praxis eine sehr große Erleichterung.
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Krokosmian

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #82 am: 22. März 2015, 18:24:44 »

Miscanthus ertragen das Absengen in der Regel ohne jeglichen Schaden.
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Saattermin

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #83 am: 22. März 2015, 18:36:31 »

Ich bin generell kein Freund vom Verbrennen von Gartenabfällen. Ich lasse die Stängel von Stauden etc den Winter über möglichst dran oder schichte das Zeug im Herbst zu Haufen, um damit eventuell Insekten, Krabbeltieren oder anderen Winterschläfern eine Behausung zu bieten. Wenn ich da ein Streichholz dranhalten würde, käme ich mir vor wie jemand, der anderen Leuten das Dach überm Kopf anzündet. Nee, hier wird bestenfalls gehäckselt und dann kompostiert. Und zwar alles, was anfällt, außer sichtbar Krankes.


Das sehe ich genau so. Mit einem Teil der Äste etc. habe ich an verschiedenen Orten im Garten Altholz-/Reisighaufen aufgeschichtet, die von verschiedenen Kleintieren/Insekten hochgeschätzt werden. U.a. von Rotkehlchen, die brüten da. Oder Spitzmäuschen, Erdhummel, und im Winter sind sie ein toller Rückzugsort für Bergmolche und Frösche. Im Reisighaufen meiner Nachbarin haben Igel ein paar Jahre Quartier bezogen.....
Das Verbrennen von Gartenabfällen ist bei uns sowieso verboten. Die Gemeindearbeiter kommen so ca. 5 x im Jahr ins Quartier und schreddern unsere "Berge" kurz und klein (gratis). Wer das Häxelgut nicht haben möchte, kann es sogar mitgeben (kommt dann in die Biogasanlage).
« Letzte Änderung: 22. März 2015, 18:38:01 von Saattermin »
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mavi

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #84 am: 22. März 2015, 18:59:56 »

(Hier darf auch nichts verbrannt werden.)

Habe am Donnerstag zwei Rosenpflanzplätze vorbereitet und eine alte, nicht wirklich überzeugend wachsende Wildrose gerodet.
Am nächsten Tag dann einen Euonymus alatus von seinem Schattenstandort ausgegraben und auf den sonnigen Wildrosenplatz gepflanzt, in der Hoffnung, im Herbst eine überzeugende Blattfärbung zu bekommen.
Anschließend die Rugosarosen Rotes Phänomen und Dr. Eckener eingebuddelt.
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oile

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #85 am: 22. März 2015, 22:13:50 »

Leute, ich habe große Totholzhaufen angelegt.
Ich habe eine ganze Grube mit Holz und Gartenabfällen, die ich nicht im Kompost haben wollte, gefüllt.
Ich habe Laubhaufen.
Ich habe große Grashaufen - prima geeignet für Kürbiszucht. Und ich hatte einen Haufen mit altem Kartoffel- und Tomatenkraut, zusammen mit einem riesigen Haufen Schneebeerenwurzeln. Die habe ich abgefackelt, zuvor aber umgesetzt.
So what?
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

andreasNB

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #86 am: 23. März 2015, 10:23:48 »

So what?
Jep.

Die Gemeindearbeiter kommen so ca. 5 x im Jahr ins Quartier und schreddern unsere "Berge" kurz und klein (gratis).
Bei solch einem Service würde ich mir wohl auch nur bei den Brombeerranken den Spaß machen.
Ich könnte gut 5-6 Kubikmeter als Wegematerial verbraten.
Im Kleingarten bzw. bei übersichtlichen Mengen und genügend Zeit genügt wohl ein vernünftiger Häcksler aus dem Baumarkt. Es fallen ja nicht jedes Jahr diese Mengen an.
Aber bei entsprechender Grundstücksgröße/-struktur und (das selbst bei mir!) eingeschränkten Zeitressourcen muß ein Teil verbrannt werden. Von den fehlenden finanziellen Mitteln für einen vernünftigen semiprofessionellen Häcksler mal ganz zu schweigen.
Im übrigen, neben Totholzhaufen habe ich seit Jahren 4 (!) große Reisighaufen, welche auch in diesem Jahr wieder bestückt wurden, auf dem Grundstück ;)

Das war es dann, ich werde erst mal sehen, wie die Gräser mit ihrer Begleitflora das verkraftet haben. Bei Miscanthus wäre diese Praxis eine sehr große Erleichterung.
Die Begleitflora nimmt in unmittelbarer Nähe oberirisch immer Schaden. Die Hitzeentwicklung ist einfach zu stark.
Bei Solitären funktioniert es aber gut. Dieser Miscanthus ist jetzt seit 3 Jahren immer wieder sehr gut ausgetrieben. Vielleicht sogar besser als beim schneiden ;D
Trockene Gräserhorste in ungepflegten Wiesen gehen auch ohne Bunsenbrenner. Liegen sie aber nicht inselartig im grünen Gras, sondern sind großflächig, dann besser die Finger weglassen. Zu gefährlich. Unter Beachtung bestimmter Regeln geht es zwar auch recht gefahrlos, aber gerade Ungeübte fackeln damit schnell ganze Hektar ab ;)
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pearl

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #87 am: 23. März 2015, 11:37:46 »

genau, andreas! Daher plante ich das auch in Begleitung von mehreren Materialien zur Lenkung des Feuers. Es lief dann ein bisschen so wie du es beschrieben hast, das Heu der kurzen Wiesengräser drum rum stand auch gleich in Flammen und es zündelte hier und da flammte es auf. Was meine tänzerischen Fähigkeiten herausforderte und für die umstehenden Kerle ein Quell der Freude war. "da, links hinter dir, oh, jetzt brennt gleich dein Schnürsenkel ... pass auf, dein rechter Schuh." Diese Show plane ich nicht zu wiederholen. >:(
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Staudo

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #88 am: 23. März 2015, 11:56:22 »

Ich schneide die Gräser mit einer benzingetriebenen Heckenschere herunter. Das geht sehr schnell.
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Dicentra

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Re:Gartenarbeiten im März
« Antwort #89 am: 23. März 2015, 23:33:15 »

Nachtrag von gestern: Es war recht frisch, aber sonnig, also ab in den Garten und gebuddelt. Habe meine Hepatica-Ecke vor dem Totholzhaufen angehoben, um das Niveau dem Nachbargrundstück anzugleichen. Also alle Pflanzen raus, Erde rauf, hübsch durchmischen und Pflanzen wieder rein. Hat allerdings länger gedauert als gedacht. Naja, wer drapiert auch schon "kunstvoll" Steine dazwischen... Jedenfalls ergab sich noch etwas Platz für eine mittlere Hosta aus der demnächst erwarteten Bestellung. Ha!
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