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Neue Heimat für Chlidanthus fragrans (Gelesen 1882 mal)
Moderator: Nina
- Kasbek
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Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Chlidanthus fragrans drohte seinen Topf zu sprengen, ergo habe ich ihm etliche Nebenzwiebeln geraubt, die jetzt eine neue Heimat suchen: sechs kleinere, eine größere und ein Konvolut aus augenscheinlich einer größeren und zwei kleineren. Mag ihnen jemand Asyl gewähren?Gerne im Gefangenenaustausch gegen ... ach, ich bin im Blumen- und teilweise auch Gemüse-Revier vielseitig interessiert (mit kleinem Sammlungsaufbau in den Gattungen Iris, Oxalis und Zephyranthes), wir fänden da schon was Passendes ;)Diplomatische Anfragen
an:Kasbek 
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- oile
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Hui, das ist ja was Schönes - und natürlich ein Amaryllisgewächs.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Ich hatte auch schon ein Auge auf sie geworfen. Die Beiträge im Netz beschreiben sie aber als schwierig zur Blüte zu bringen. Haben deine schon geblüht ?
- RosaRot
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Nächste Frage: wie gelingt es überhaupt sie so üppig werden zu lassen? Die meinigen waren es bisher nicht, habe gerade mal wieder neue gesetzt.
Viele Grüße von
RosaRot
RosaRot
- Zwiebeltom
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Der Frage schließe ich mich an.Die Beiträge im Netz beschreiben sie aber als schwierig zur Blüte zu bringen. Haben deine schon geblüht ?
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- Kasbek
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Ich bin noch am Experimentieren. Einzug gehalten haben sie hier im Frühjahr 2012, aber bisher noch nicht geblüht. Anfangs hatte ich mich an Christian Grunerts Blumenzwiebelbuch gehalten, der eine Überwinterung bei 6 Grad empfiehlt. Da ich mittlerweile in Reinhilde Franks Blumenzwiebelbuch gelesen habe, daß sie wärmere Überwinterungstemperaturen empfiehlt (13 Grad), habe ich diesen Winter einen Topf kälter und einen Topf wärmer überwintert (allerdings bei etwas mehr als 13 Grad, zusammen mit den Gloriosa und den Hymenocallis x festalis und 'Sulphur Queen'), jeweils komplett trocken. (Die ein neues Heim suchenden Zwiebeln stammen aus dem wärmer überwinterten Topf, den anderen muß ich erstmal wieder aus seiner Ecke hervorkramen ...)Im Pflanze-und-Co-Katalog steht übrigens folgender Satz: "Die optimale Überwinterungstemperatur ist noch nicht ganz klar, bei zu kalter Überwinterung, z.B. im Kalthaus scheinen sie schlecht zu blühen." Im Speciosus-Katalog wiederum steht, daß man die Pflanzen bis zur Blüte trocken halten soll. Das habe ich noch nicht ausprobiert und wäre, falls sich 2015 wieder nichts tut, ein weiterer Versuch für eines der Folgejahre.Ebenfalls zu versuchen wäre ggf. noch, die Ruhezeit nach vorn zu verlängern, also die Pflanzen schon im Spätsommer einziehen zu lassen, was sich in der Literatur ebenfalls findet. Meine habe ich bisher immer bis zum Herbst (meist Oktober) draußen stehen gehabt und normal gegossen, weil sie vor Oktober keine Anstalten machten einzuziehen. Trocken gehalten habe ich sie dann erst ab dem Einräumen ins Winterquartier. Ob diese lange Vegetationsperiode Einfluß auf die Nebenzwiebelbildung hat, vermag ich nicht zu sagen. Was ich auch noch nicht ausprobiert habe, ist, sie durchzukultivieren wie Cyrtanthus elatus (Ex-Vallota speciosa).Also noch ein weites ForschungsfeldIch hatte auch schon ein Auge auf sie geworfen. Die Beiträge im Netz beschreiben sie aber als schwierig zur Blüte zu bringen. Haben deine schon geblüht ?
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- Zwiebeltom
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Mein bisheriger Eindruck war, dass es schwierig ist die Zwiebeln so groß zu bekommen, dass sie blühen. Sie bilden irgendwann Nebenzwiebeln, die später ihrerseits wiederum Nebenzwiebeln bilden usw. Hier sehen die blühenden Zwiebeln anhand der gleichzeitig herauswachsenden Blätter jedenfalls deutlich kräftiger aus als sie bei mir je waren.
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- Kasbek
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Wäre nicht ungewöhnlich, daß Pflanzen, die viel Energie in Nebenzwiebelbildung stecken, schlecht blühen (da freue ich mich doch, daß bei meinen Zephyranthes minuta beides reichlich funktioniertMein bisheriger Eindruck war, dass es schwierig ist die Zwiebeln so groß zu bekommen, dass sie blühen. Sie bilden irgendwann Nebenzwiebeln, die später ihrerseits wiederum Nebenzwiebeln bilden usw. Hier sehen die blühenden Zwiebeln anhand der gleichzeitig herauswachsenden Blätter jedenfalls deutlich kräftiger aus als sie bei mir je waren.
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Hier steht noch eine genaue Pflegeanleitung:LinkDarin steht, dass die Pflanzen mit Erscheinen der Blätter moderat gewässert werden sollen und man unbedingt den Topf immer wieder austrocknen lassen soll, gedüngt werden soll in dieser Zeit des moderaten Wässerns alle zwei Wochen. Empfohlen wird eine sehr helle Position. Im Winter soll die Temperatur nicht unter 5°-10° liegenEigentlich so das übliche.Dazwischen steht irgendwo dieser Satz:"It will take 3-4 years before plants produce flowers"Geduld ist also angesagt...
Viele Grüße von
RosaRot
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Dann habe ich ja 2015 bei einem Erwerb im Frühjahr 2012, also einer Zwiebelbildung mindestens 2011, gute Chancen"It will take 3-4 years before plants produce flowers"
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- Zwiebeltom
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Ich habe im Netz noch den Hinweis gefunden, dass zu hohe Temperaturen im Wurzelbereich der Grund für ausbleibende Blüte und exzessive Bildung von Brutzwiebeln sein könnten. Da ein sehr großer Topf das Risiko von Staunässe birgt und Auspflanzen in unseren Breiten keine Option ist, könnte man vielleicht versuchen, den eigentlichen Pflanztopf in einem größeren Topf mit Sand oder Kies zu halten. Dadurch würde die Temperatur (insbesondere bei Haltung am Fensterbrett) im Pflanztopf weniger ansteigen.
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- RosaRot
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Re:Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Das ist auch ein interessanter Hinweis! Danke!
Viele Grüße von
RosaRot
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Re: Neue Heimat für Chlidanthus fragrans
Seid Ihr inzwischen weitergekommen mit Blüherfolgen bei Chlidanthus fragrans? Bei mir blüht z.Z. nämlich genau eine Zwiebel mit zwei Blüten aus einem inzwischen dicht bewachsenen 12 Liter Kübel (im Gewächshaus, heute nach draußen gestellt). Es waren sogar auch schon mal drei, aber das ist wohl schon wieder zwei Jahre her. Eigentlich habe ich alles probiert, was hier erwähnt wurde, den Kübel hatte ich auch mit Alufolie umwickelt, um ihn kühler zu halten, aber alles war bisher doch nicht so recht erfolgreich.
Grüße,
Rolf
Grüße,
Rolf