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Autor Thema: Vierbeeren  (Gelesen 11399 mal)

schaumermal

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Vierbeeren
« am: 23. Mai 2011, 10:46:36 »

Hallo Gartenfreunde,
hat schon jemand Erfahrungen mit den sogenannten Vierbeeren ?
Sind wohl mit den Johannisbeeren verwant,
 sollen aber anders schmecken.
Außerdem blühen sie wohl sehr schön.
Mitlerweile gibt es verschiedene Anbieter.
Lubera plant wohl Ende des Jahres eine mit orangen Früchten auf den Markt zu bringen, ich bin gespannt.
Auf den Bildern sehen die Früchte toll aus, aber schmecken sie auch ?
Schwarze Johannisbeeren sind nicht wirklich mein Fall.
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Marsch_Düne

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Re:Vierbeeren
« Antwort #1 am: 23. Mai 2011, 17:59:28 »

Goldjohannisbeeren würde ich nicht unter Obst diskutieren, sondern unter Ziergehölzen. Mir schmecken sie jedenfalls nicht.
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ivan mitschurin

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Re:Vierbeeren
« Antwort #2 am: 23. Mai 2011, 18:19:58 »

ich hab eine namens "Black Giant Missouri" die schmeckt, wenn reif ganz gut: süßsäuerlich ohne Cassisaroma, lecker v.a. in Vanilleyoghurt oder in Müsli...
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Beste Grüße!

Li_fee

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Re:Vierbeeren
« Antwort #3 am: 19. Juni 2011, 02:38:28 »

ich hab eine namens "Black Giant Missouri" die schmeckt, wenn reif ganz gut: süßsäuerlich ohne Cassisaroma, lecker v.a. in Vanilleyoghurt oder in Müsli...
Wo hast Du die her? Ich hab bisher nur die 3 Sorten von Lubera und eine weitere bei Baldur entdeckt.
Bin auch interessiert an Erfahrungsberichten, denn die Goldjohannisbeere gehört schon lange zu meinen Favoriten. Da sie aber (bisher) nicht als (Wild)Obstgehölz galt, hat sie noch keine Einladung in unseren Garten erhalten.
« Letzte Änderung: 19. Juni 2011, 02:40:45 von Li_fee »
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RalfausBS

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Re:Vierbeeren
« Antwort #4 am: 06. Juli 2012, 16:51:54 »

Ich habe letztes Jahr zu meiner "normalen" Ribes aureum eine Vierbeere gesetzt. Jetzt denkt sich die "normale", sie sei auch eine Fruchtsorte und trägt wie noch nie wie in den Jahren zuvor. Pollenspenden schadet nicht. Die Fruchtsorte muss erst noch richtig in die Gänge kommen, kann zu Unterschieden zu der normalen noch nichts sagen.
 :'(
RalfausBS
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Elro

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Re:Vierbeeren
« Antwort #5 am: 06. Juli 2012, 23:57:35 »

Und wie schmeckt sie?
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Liebe Grüße Elke

RalfausBS

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Re:Vierbeeren
« Antwort #6 am: 08. Juli 2012, 02:06:56 »

Ja, wie schmecken sie....Also sie haben einen sehr eigenen Geschmack, nicht vergleichbar mit roten oder schwarzen Johannisbeeren. Der Mensch an sich hat da nun ja sehr verschiedene Vorstellungen von einem guten Geschmack und darüber kann man sicher auch viel diskutieren. Bringt aber alles nix, weil man eh selber probieren muss. Gehen wir mal einen Schritt weiter und schauen, wie das schmeckt, was man draus machen kann. Zeitgleich reif sind hier schwarze & rote Himbeeren, schwarze Stachelbeere und natürlich auch "normale" Johannisbeeren. Eine gemischte 4-Fruchtmarmelade ist sehr lecker geworden. Ein Obstboden mit schwarzen Himbeeren und in den Tälern eingekullerten Goldjohannisbeeren sieht spitze aus und ist auch sehr lecker geworden. 2 Verwendungen ausprobiert und gewonnen, Herz was willst Du mehr.
 :)
RalfausBS
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cimicifuga

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Re:Vierbeeren
« Antwort #7 am: 08. Mai 2014, 10:37:26 »

ich hab mir jetzt auch so eine vierbeere von lubera angeschafft (im abverkauf 8) )
da ich immer schon eine ribes aureum haben wollte wegen des blütenduftes, dachte ich ich schlage gleich zwei fliegen mit einer klappe wenn die auch noch früchte dran hat.

gibts irgendwas bezüglich standort, das ich beachten muss? sie steht noch im topf und wartet auf einpflanzung ;)

da ich auch normale schwarze johannisbeeren nicht roh essen mag, ist mir der rohe geschmack der früchte eigentlich egal. hauptsache man kann sie irgendwie zu saft / gelee / marmelade verwursten ;D

gibts vielleicht inzwischen schon mehr erfahrungsberichte?
« Letzte Änderung: 08. Mai 2014, 10:39:56 von cimicifuga »
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Apfelmann

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Re:Vierbeeren
« Antwort #8 am: 08. Mai 2014, 12:04:19 »

Hallo,

Goldjohannisbeere ist einwandfreies Wildobst

ich habe vor 15 Jahren mal eine größere Pflanzaktion mit Sträuchern und Wildobst gemacht,
wir hatten damals extreme Regenfälle, die Hummeln und Mäuse sind auf dem Acker ertrunken ..

so habe ich speziell Wildobst und Sträucher für Hummeln, Käfer, Vögel und für uns gepflanzt

am besten wachsen sie hier in voller Sonne, Halbschatten geht auch noch
und das meiste ernten die Amseln

wir verarbeiten die Ernte, meistens gemischt mit Äpfeln und sonstigem passenden Obst

LG
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Bienenkönigin

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Missouri-Johannisbeeren
« Antwort #9 am: 28. März 2015, 18:44:26 »


Gerade habe ich bei Deaflora Missouri-Johannisbeeren entdeckt. Ich habe noch nie davon gehört. Kennt die hier jemand und kann mir sagen ob die lecker sind? Sowie vielleicht auch noch was zu Bodenansprüchen und Schnitt.

LGr.
Bienenkönigin
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Aspidistra

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Re:Missouri-Johannisbeeren
« Antwort #10 am: 28. März 2015, 19:41:54 »


Gerade habe ich bei Deaflora Missouri-Johannisbeeren entdeckt. Ich habe noch nie davon gehört. Kennt die hier jemand und kann mir sagen ob die lecker sind? Sowie vielleicht auch noch was zu Bodenansprüchen und Schnitt.

Ich habe mir bei Deaflora eine Gwens bestellt. Bei Lubera gibt's die auch unter dem Namen "Vierbeere". Vielleicht findest du dort mehr Informationen.
« Letzte Änderung: 28. März 2015, 19:42:12 von Aspidistra »
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partisanengärtner

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Re:Missouri-Johannisbeeren
« Antwort #11 am: 29. März 2015, 09:31:45 »

Eigentlich kenn ich die nur als Ziergehölz. Ribes aureum
Schau mal da
http://forum.garten-pur.de/Obst-Forum-25/Vierbeeren-41059_0A.htm
« Letzte Änderung: 29. März 2015, 09:34:10 von partisanengärtner »
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Axel

cydorian

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Re:Vierbeeren
« Antwort #12 am: 29. März 2015, 11:03:07 »

2 Threads über identisches Obstgehölz zusammengeführt.

Ich finde sie nicht besonders. Vor der absoluten Vollreife noch weniger. Generell wenig Aroma, erst säuerlich, in Vollreife süsslicher. Es gibt eine ganze Reihe amerikanischer Ribes-Arten, ich hab auch einige davon im eigenen Garten stehen. Es hat Gründe, wieso die sich nicht durchgesetzt haben. In der Aromatik liegen sie für meinen Geschmack generell klar hinter Stachel- und Johannisbeeren, die mit stärkeren Eigenschmack aufwarten. Am ehesten gefällt mir noch r. divaricatum, wächst schön, Früchte auch nichts besonderes.

Trotzdem sind sie da, genutzt wurden einige Arten für Einkreuzungen, vor allem in Stachelbeeren um sie krankheitsfest gegen den amerikanischen Stachelbeermehltau zu machen. Leider der Hauptgrund, dass moderne Sorten zwar gesünder, aber in der Regel weniger aromatisch sind.
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Elro

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Re:Vierbeeren
« Antwort #13 am: 29. März 2015, 11:17:55 »

Seltsam, ich finde die Honigbeere, auch Ribes divaricatum sehr aromatisch. Nicht so sauer wie Josta, hat auch nicht die feste Haut wie moderne Stachelbeerzüchtungen. Eigentlich sollte so eine Stachelbeere schmecken.
Ich frage mich echt wie dann so murks durch einkreuzen mit R. divaricatum bei den Stachelbeeren entsteht.
Ähm, das Stachelbeerthema ist aber ein anderes.

Diese Vierbeeren hätten mich schon interessiert, ich will ja möglichst alles mal getestet haben ;) Bis jetzt waren die Pflanzen mir zu teuer nur um sie zu testen denn bis jetzt haben die Beschreibungen mich nicht umgehauen um diese hohen Preise zu rechtfertigen.
Mir kommt das so vor wie mit den Goji, alles nur Marketing ::)
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Liebe Grüße Elke

cydorian

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Re:Vierbeeren
« Antwort #14 am: 29. März 2015, 15:39:57 »

Es gibt mehrere Dimensionen des Geschmacks. Süss, sauer, salzig, Gerbstoff, umami und eben das Aroma. Mit süss, sauer und Gerbstoff spielen alle Obstsorten, da ist sowohl die Vierbeere als auch r. divaricatum irgenwann gegen Reife hin im grünen Bereich. Nicht zum Geschmack gehört die Konsistenz: Eine harte Schale macht ein Minus in der Konsistenz und damit beim Mundgefühl, aber noch kein Minus beim Geschmack.

Obstgeschmack ist nicht nur zusammengemischter Zucker, Säure und Gerbstoff. Es gibt da noch das Aroma, das z.B. bei schwarzen Johannisbeeren recht ausdrucksstark ist. Man erkennt auch mit geschlossenen Augen Saft (um Tricks wie die Erkennung von Kern- oder Schalenstruktur zu eliminieren) aus schwarzen Johannisbeeren sofort. Auch dann, wenn er mit zusätzlich Zucker oder zusätzlich Säure verfälscht wurde. Den Geschmack von Stachelbeeren meist auch noch. R. divaricatum (habe ich seit Jahren) könnte jedenfalls ich blind kaum mehr erkennen und r. aureum garantiert nicht. Der Saft daraus wäre vielleicht harmonisch, aber ohne spezifisches Aroma. Er ist vergleichweise fade.

Um Klartext zu sprechen: Das Wunderobst "Vierbeeren" halte ich für reine Rosstäuscherei. Wie du schon sagtest, wie bei Goji, alles nur Marketing. Da werden Kunden mit Bildern von einer optisch fetten Ernte angelockt, der Rest bleibt aus gutem Grund im Nebel. Aber sorry, auch wenn die Kartoffeln gross sind und "ausgewogen" schmecken, werd ich sie nicht gezuckert als Nachtisch essen...

Andererseits gibts eine wachsende Zahl von Menschen, die überhaupt kein Aroma wollen und mit ganz neutralem Obst glücklich sind, Hauptsacher Zucker und Konsistenz entsprechen ihren Erwartungen. Musterbeispiel dafür ist der Supermarkterfolg von prunus salicina. Wer ein so ausgerichtetes Geschmacksempfinden hat, wird mit den amerikanischen ribes-Arten zufrieden sein.
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