Ich sehe hier nicht wirklich, was das oben Genannte ist, wenn nicht Orientierung nach Lebensbereichen - Lichtverhältnisse, Feuchtigkeit des Bodens, Art des Bodens, Temperatur, Niederschlag, ...
die Orientierung nach passenden Bedingungen eben.
Die natürlich vorkommenden Lebensbereiche in unserem Garten wurden nicht als Gestaltungsbasis herangezogen.
Die Basis waren die Wunschpflanzen, nach die Bedingungen im Garten - teilweise sehr kleinräumig - so vorbereitet wurden, daß diese Pflanzen in für uns ansprechenden Kombination gedeihen können. ...
Selbstverständlich kann das nur klappen, wenn man die Standortbedingungen optimiert - die Kombinationen, die so entstehen, haben mit den Lebensbereichen lt. Konzept häufig kaum etwas zu tun.
LG
Noch ein Versuch...
Es geht ja nicht um die natürlich vorkommenden Lebensbereiche, welche im Garten vorhanden sind.
Sondern um die Lebensbereiche der verwendeten Wunschpflanzen.
Gestalte ich mein Beet nach dem Lebensbereich der Wunschpflanze, z.B. für Iris kalkige Felssteppe: Boden eher durchlässig, steinig. Ich habe also ein kleines Beet abgemagert mit Steinen/Splitt, vielleicht sogar in der sonnigen Dachtraufe.
Dann tu ich mir mit dem Partner leicht, wenn ich mir einen aussuche, der auch mit kalkiger Felssteppe gut klar kommt. Z.B. Lavendel oder Salbei. Oder vielleicht Asphodeline lutea. Bei Gehölzen vielleicht noch Budleija oder Perovskia. Es gibt eine große Auswahl an Pflanzen, die den Lebensbereich kalkige Felssteppe haben.
Pflanze ich alle diese in dieses speziell vorbereitete Beet, dann werden die alle gleich gepflegt, alle haben gleiche Ansprüche.
Möchte ich jetzt farblich passend z.B. eine Azalee dazusetzen, dann geht das nur mit viel Aufwand, weil die Azalee einen anderen Lebensbereich hat (vielleicht Gehölzrand).
Kann man aber machen, wenn man will. Als guten Partner würde ich das aber nicht bezeichnen wollen.