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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium  (Gelesen 98673 mal)

hanninkj

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #375 am: 21. August 2009, 19:24:58 »

Zwei verschiedene papilliferum hatten Bluete.
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Machen von neue Clematis Kreuzungen ist fuer mich wichtig.

partisanengärtner

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #376 am: 21. August 2009, 20:53:39 »

Die Vermehren sich mäßig durch Zwiebelteilung, auch am Stengelgrund hab ich schon ein paar Zwiebelchen gefunden. Aber wenn Du sie aufnimmst würd ich auf jeden Fall ein paar Schuppen von jeder Zwiebel abnehmen und die in sphagnum (Torfmoos, dann in Beuteln eventuell im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort lagern, wenn sich kleine Zwiebeln am Grund gebildet haben, kann man sie topfen idealerweise im Frühjahr) oder einer ziemlich mageren Mischung aus Torf und leicht lehmigem Sand weiterkultivieren. Ich überwintere die im Haus (Garage geht womöglich auch). Mit wenig Frost und nicht tiefer als 5 cm gesetzt. Holzkohlepulver ist nie falsch aber scheinbar nicht unbedingt nötig.
Die Aussaat sollte auch klappen falls du keine anderen spätblühenden Lilien hast fallen die auch sicher rein. Gleich aussäen.
« Letzte Änderung: 21. August 2009, 21:11:51 von axel partisanengärtner »
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Axel

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #377 am: 21. August 2009, 20:55:08 »

Zwei verschiedene papilliferum hatten Bluete.
Lechz 8) 8) 8)
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oile

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #378 am: 21. August 2009, 21:30:12 »

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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #379 am: 22. August 2009, 23:26:39 »

Die Vermehren sich mäßig durch Zwiebelteilung, auch am Stengelgrund hab ich schon ein paar Zwiebelchen gefunden. Aber wenn Du sie aufnimmst würd ich auf jeden Fall ein paar Schuppen von jeder Zwiebel abnehmen und die in sphagnum (Torfmoos, dann in Beuteln eventuell im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort lagern, wenn sich kleine Zwiebeln am Grund gebildet haben, kann man sie topfen idealerweise im Frühjahr) oder einer ziemlich mageren Mischung aus Torf und leicht lehmigem Sand weiterkultivieren. Ich überwintere die im Haus (Garage geht womöglich auch). Mit wenig Frost und nicht tiefer als 5 cm gesetzt. Holzkohlepulver ist nie falsch aber scheinbar nicht unbedingt nötig.
Die Aussaat sollte auch klappen falls du keine anderen spätblühenden Lilien hast fallen die auch sicher rein. Gleich aussäen.
Vielen Dank Axel. Ich werde es auf jeden Fall versuchen. Danke!!
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sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #380 am: 25. August 2009, 21:08:17 »

Ich habe 3 Wochen her samen von L. papilliferum(sehr schoene rot) im Erde getan und nun schon Jungpflanzen.



Lilium papilliferum 2



Ich habe gelesen, L. papilliferum soll recht schwierig zu halten sein. Kannst du das bestätigen, worauf muss man achten und wie sieht es mit der Winterhärte aus?
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LG Stefan

sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #381 am: 25. August 2009, 21:23:06 »

nachdem meine lilium rhodopaeum eingezogen haben + in einer neudohum-eigenmischung standen, habe ich sie heute ausgetopft + in ein neues substrat gesetzt. mir war das neudohum zu gefährlich bei der diesjährigen sommernässe. obwohl der topf schon seit ~3 wochen im gewächshaus stand, war das substrat trotzdem nach nur wenigen cm nass, im unteren bereich klitschnass. das jetzige substrat ist rein mineralisch aus einem gemisch aus lehmigen sand, perlit, groben sand + kalksplitt. die rhodopaeum sämlinge, die in 2009 gekeimt hatten stehen auch in so einem mineralischen gemisch + sehen gut aus, obwohl der topf ständig im freien steht + die sämlinge die gesamte sommernässe abbekommen haben (sind allerdings schon eingezogen). das sandige substrat ist zwar feucht, aber nicht nass.

bei den lilium albanicum (l. carniolicum ssp. albanicum) ist der zuwachs sehr unterschiedlich:


Beide Arten kenne ich aus der Natur aus kalkfreien Bereichen, L. albanicum steht im Pindus sogar über Serpentin. Ob sie Kalk vertragen weis ich nicht, brauchen tun sie ihn aber ziemlich sicher nicht. L. rhodopaeum wächst sonnig bis halbschattig mit Kiefern, L. albanicum kenne ich nur zusammen mit Buchs, ebenfalls sonnig bis halbschattig.
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LG Stefan

hanninkj

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #382 am: 25. August 2009, 21:40:42 »

L. papilliferum habe ich in einem Topf. Im Winter + 5 Grad und ziemlich trocknen.
Geben nur ein wenig junge Zwiebeln.
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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #383 am: 04. September 2009, 22:32:58 »

Um zu zeigen das der Aussaattermin sehr wichtig ist. Hier mal L. henryi im Herbst ausgesäht und dann im März(Ende) ausgesäht. Gekeimt hat die Herbstaussaat auch erst im zeitigen Frühjahr (frostfrei überwintert)
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Axel

sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #384 am: 27. September 2009, 11:09:54 »

Nach der Kältperiode hat bei mir ein L. candidum sich bequemt zu keimen (heute), vielleicht kommen ja noch mehr.

hm, sind das samen aus dem tausch von meiner site? wenn ja wundert mich das, weil das bei mir nämlich die samen waren, die nach bereits 2 wochen letztes jahr im herbst bereits gekeimt sind - mittlerweile hab ich pflanzen mit 10-blättrigen rosetten und fast 3 cm-zwiebeln.......

hab ehrlich gesagt noch nie eine lilie so rasch und unkompliziert keimen sehen.............

Markus,
meine haben noch gar nicht gekeimt, nicht eine einzige. Das bisschen lagern ist ihr wohl nicht bekommen.

Jetzt beginn L. candidum zu keimen, sowohl die im Januar, als auch die gerade im August ausgesäten. Die haben wohl ne innere Uhr und keimen bevorzugt zu ihrer normalen Austriebszeit.
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LG Stefan

lily-dude

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #385 am: 27. September 2009, 11:29:45 »

interessant, stefan (h.? ;D )!

meine keimten - wie gesagt - bereits letztes jahr im herbst, und ich hab sie heuer auf mein feld getan - waren so gross, dass ich wohl nächstes jahr bereits eine blüte erwarten kann! konkret: diezeiebeln mit ca 2-3 cm durchmesser und bereits kräftiger rosette! :)

ich has mittlerweile geschafft, candidums aus ca 10 quellen zu beschaffen, hab heuer wohl 15 zwiebeln gesetzt, alle haben bereits rosetten; möchte eine stabile saatgruppe schaffen - ist ja doch eine der schönsten lilien überhaupt..............

kreuzungen mit candidum haben im grossen und ganzen nicht geklappt; einzig mit ´golden splendour´ (JA, RICHTIG GELESEN!) hab ich 5 samen bekommen! ob das allerdings was wird bezweifle ich zwar (apomixis bei GS?), aber mal sehen............................
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lg aus tirol

markus

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #386 am: 27. September 2009, 11:34:10 »

.....................vielleicht fragt sich der eine oder andere, ob ich einen vogel hab, l. candidum mit ´golden splendour´ zu kreuzen.

ABER: es gibt immer wieder überraschungen was da anlangt!

2 beispiele:

l. candidum X l. henryi........ eine völlig "unmögliche" kreuzung


l. nepalense X orientale = ´kushi maya´


und darum kreuze ich ehrlich gesagt alles, was so blüht, miteinander ............ ;D
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markus

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #387 am: 27. September 2009, 12:02:58 »

Bei den Candidumsamen die ich im Januar von lilydude bekommen habe waren die Hälfte die bis jetzt gekeimt haben Albinos. (weißes Keimblatt ohne jedes Chrorophyll. Ich nehm mal an das die nicht mehr wiederkommen. Die anderen drei haben im August ein erstes Blatt geschoben.
Der Samenstand bei meinem Bekannten in Hollfeld ist noch nicht reif. Wann waren denn deine soweit?
Angeblich sind die ja gar nicht fruchtbar, zumindest hab ich öfter sowas gelesen.
Die seinigen waren vom Gartencenter also sicher nicht var. thessalonikae ;D ;D ;D. Die einzige andere Lilie die zu der Zeit in der Nähe blühte war eine Trompeten-hybride.
In Italien habe ich bei den vielen Horsten die ich gefunden hab nur einmal einen (leider leeren) Samenstand gesehen von dem ich naturgemäß nicht weiß ob was drin war.
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Axel

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #388 am: 27. September 2009, 17:16:06 »

Zitat
Bei den Candidumsamen die ich im Januar von lilydude bekommen habe waren die Hälfte die bis jetzt gekeimt haben Albinos. (weißes Keimblatt ohne jedes Chrorophyll).

EEEECHT? ich hab ca 20 aufgezogen, letztendlich geblieben sind mir knapp 10, und davon war keine einzige albinotisch. sehr interessant!

die samen stammen übrigens ursprünglich aus einem bauerngarten in der österreichischen steiermark. meine sind jedenfalls EINDEUTIG candidums - mit blattrosette, die sich jetzt im august neu gebildet hat, und auch das laub stimmt überein.

----------------------------------------------

Zitat
Angeblich sind die ja gar nicht fruchtbar, zumindest hab ich öfter sowas gelesen.

schwierige geschichte! ich hab das auch so auf meiner homepage stehen, da in der meisten literatur so vermerkt. ich bezweifle das aber - ich mein, wie soll das in der realität funktionieren? wären ja wohl irgendwann ausgestorben???
ich hätte jetzt auch nirgendwo gelesen, dass es bei candidum apomixis gibt (also, kurz gesagt, dass sich aus den unbefruchteten eizellen klon-embryos entwickeln können) wie das bei manchen (z b l. pumilum) vorkommt.

wobei: man kennt ja den eigentlichen ursprung der art nicht wirklich, vermutlich stammt sie aus dem nahen osten (libanon, afghanistan?)??? da sie eine der älstesten ornamentalen kulturpflanzen ist und vom menschen im gesamten mittelmeerraum verbreitet wurde, hat sie vielleicht im lauf der zeit aufgrund ständigen teilens von zwiebeln tatsächlich die fertilität verloren?

fraglich ist natürlich dann, woher die var. salonikae dann diese fähigkeit wieder erhalten haben soll....... ?

l. candidum aus dem handel kommt jedenfalls in schmal- wie breit-tepaligen formen vor, möglich, dass es sich dabei um abkömmlinge aus kreuzungen der typus-form mit var. salonikae handelt..............?

« Letzte Änderung: 27. September 2009, 17:20:24 von lily-dude »
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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #389 am: 27. September 2009, 21:55:06 »

Zitat
Angeblich sind die ja gar nicht fruchtbar, zumindest hab ich öfter sowas gelesen.

ja h.

Im Epirus wächst L. candidum an mehreren Stellen wild, genauso in der Tempe-Schlucht. Wie sollte das gehen, wenn die nicht fruchtbat wären, egal ob apomiktisch, autogam oder allogam?
« Letzte Änderung: 27. September 2009, 21:56:46 von sokol »
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