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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium  (Gelesen 98673 mal)

sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #390 am: 05. Oktober 2009, 07:39:13 »

Bei den Candidumsamen die ich im Januar von lilydude bekommen habe waren die Hälfte die bis jetzt gekeimt haben Albinos. (weißes Keimblatt ohne jedes Chrorophyll.

Bei mir gehen jetzt immer weitere auf, ein Albino ist bei mir bisher nicht dabei. Ich vermute mal, dass das am Substrat liegt und nicht an den Samen.
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LG Stefan

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #391 am: 06. Oktober 2009, 22:15:28 »

Das Substrat hatten alle meine Lilien abgesehen von einer kleinen Prise kalksplitt für die Madonnenlilien. Ein bißchen chlorotisch geht ja noch aber da war gar nix von Blattgrün zu sehen. Die anderen drei im gleichen Topf sind völlig normal.
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Axel

lily-dude

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #392 am: 07. Oktober 2009, 09:07:48 »

............leben die weissen noch, oder sind sie "abgetreten"?
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lg aus tirol

markus

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #393 am: 07. Oktober 2009, 19:46:21 »

Hab nicht gebuddelt und die weißen Keimblättchen sind verschwunden. Morgen werd ich meine Neugierde mal schießen lassen und nachbuddeln.
Hat aber keinen Sinn wenn da doch eine Zwiebel sein sollte ohne Blattgrün wird das nix.
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Axel

sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #394 am: 07. Oktober 2009, 20:50:42 »

Bei mir keimen gerade auch drei Pflänzchen ohne Blattgrün.
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LG Stefan

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #395 am: 08. Oktober 2009, 20:53:35 »

Hab heute nachgebuddelt. Es war nichts zu finden wo eins der Albinos stand.
Heute 4 Samenkapseln geerntet von der Pflanze des Nachbarn, mal sehen was bei diesen Madonnenlilien rauskommt. 8)
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Axel

sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #396 am: 21. Oktober 2009, 21:45:30 »

Wie behandle ich die Reiskorn-ähnlichen Schuppen, die beim Einpflanzen von Lilium canadense abgefallen sind. Pflanzt man die ganz normal ein oder kann man da auch Brutzwiebeln ziehen? Letzteres wage ich aufgrund der Kleinheit zu bezweifeln.
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LG Stefan

knorbs

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #397 am: 21. Oktober 2009, 23:54:00 »

bildet keine brutzwiebel...es ist quasi schon die brutzwiebel...weiterkultivieren
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2009, 23:56:23 von knorbs »
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fuliro

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #398 am: 22. Oktober 2009, 10:56:27 »

@sokol

Die abgefallenen Schuppen in einen Plastebeutel mit sterilisierten Torf-Sandgemisch oder Sphagnum geben, bei ca. 15-20 Grad warm halten und abwarten. Nach zwei bis drei Monaten kannst Du sehen, ob sich Schuppenzwiebel gebildet haben. Das Substrat sollte aber nicht zu feucht sein !!

LG
Fuliro
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sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #399 am: 22. Oktober 2009, 13:13:10 »

danke fuliro und knorbs.

Die Schuppen werde ich also in den Beutel legen und die Reiskörner einpflanzen und abwarten.
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2009, 20:50:51 von sokol »
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sokol

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #400 am: 22. Oktober 2009, 20:54:07 »

Bei mir keimen gerade auch drei Pflänzchen ohne Blattgrün.

Habe heute nachgeschaut, die grünen stehen noch unverändert da, die anderen sie verschwunden. Die Natur hat bereits die Schwachen ausgesondert.
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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #401 am: 19. November 2009, 17:49:36 »

Letzte Woche haben noch drei L. candidum gekeimt. Kein Albino die haben auch keine Ahnung von der Jahreszeit.
In Italien habe ich neben einem dicken Horst im Abstand von ca 30 cm zwei einblättrige winzige Zwiebeln gefunden (standen in einer Wohnanlage, alle 5 Meter ein Horst meist mitten im Rasen). Die Zwerge standen allerdings im Schatten eines Gehölzes im kahlen Boden.
Die mußten dringend mit und haben die Reise auch gut überstanden, sind schon gewachsen. ;D
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Axel

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #402 am: 06. Januar 2010, 21:49:40 »

@knorbs,
könntest du mir mal ein bischen über deine aussat von l. rhodopeum erzählen. kurz um alles was wichtig ist und was zu deiner erfolgreichen keimung geführt hat. danke.
gerhard
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knorbs

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #403 am: 07. Januar 2010, 09:54:55 »

ich bekam ende 2006 erstmals rhodopaeum-samen von jjarchibald. ausgesät dez. 2006 aber erst zu beginn 2008 im kalten gewächshaus gekeimt. hier eine zusammenfassung diverser postings:

Zitat
ich hatte die töpfe erst ~8 wochen warm aufgestellt + dann ab märz 2007 in den kühlschrank verfrachtet + im mai 2007 in den garten gestellt. während des ganzen jahres 2007 tat sich nichts.

februar 2008: die wärme tagsüber zeigt wirkung...von 12 samen der lilium rhodopaeum keimen bis heute 10 stück.
die samen wurden bei der aussaat im dez. 2006 in 0,2% ga3 eingeweicht. zumindest lässt sich jetzt wohl feststellen, dass ga3 zur beschleunigten keimung bei lilium-samen nichts nützt, aber gottseidank auch nicht schadet.



aussaatsubtrat weiß ich nicht mehr...humos mit körnigem mineralischen komponenten, wie ich das üblicherweise praktiziere.

ende 2009 habe ich wieder samen der rhodopaeum aus 2 unterschiedl. quellen bekommen (von einem lieben forumsmitglied + aus bulgarien) + ausgesät. wird sich zeigen, ob sie diesmal im frühjahr 2010 schon keimen oder erst im frühjahr 2011, was ich eher vermute.

zum weiteren fortgang...

juni 2008:
Zitat
die rhodopaeum + carniolicum sämlinge hab ich vor einigen wochen in hohe rosentopfe pikiert. das scheint gut zu funktionieren, weil die feuchte nur im unteren bereich stärker ist + da habe ich eh nur reines liadrain drin, die zwiebelchen stehen also im neudohum nicht patschnass.

juli 2009:
nachdem meine lilium rhodopaeum eingezogen haben + in einer neudohum-eigenmischung standen, habe ich sie heute ausgetopft + in ein neues substrat gesetzt. mir war das neudohum zu gefährlich bei der diesjährigen sommernässe. obwohl der topf schon seit ~3 wochen im gewächshaus stand, war das substrat trotzdem nach nur wenigen cm nass, im unteren bereich klitschnass. das jetzige substrat ist rein mineralisch aus einem gemisch aus lehmigen sand, perlit, groben sand + kalksplitt. die rhodopaeum sämlinge, die in 2009 gekeimt hatten stehen auch in so einem mineralischen gemisch + sehen gut aus, obwohl der topf ständig im freien steht + die sämlinge die gesamte sommernässe abbekommen haben (sind allerdings schon eingezogen). das sandige substrat ist zwar feucht, aber nicht nass.

so sahen die in 02/2008 gekeimten lilium rhodopaeum heute beim austopfen aus:



Lilium rhodopaeum


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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #404 am: 07. Januar 2010, 17:09:43 »

@knorbs, vielen dank.
habe soeben einen artikel in dem heft 'lilies' 2009-2010 der rhs lily group mit dem titel 'lilium polyphyllum-rarest if rare lilies' von amurag dhyani gelesen. amurag dhyani ist student an der high altitude plant physiology research centre, srinagar garhwal, uttarakhand, indien. unter anderm schreibt er dass er l. polyphyllum samen für 30 min in sodium hypochrodite, auch als chlorax bekannt, getaucht hat und dass er 82% keimung erzielt hat.das ganze wäre mal ein versuch wert.
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