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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium  (Gelesen 98677 mal)

Violatricolor

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #90 am: 13. März 2008, 11:40:36 »

Für mich gibt es sogar noch einen Grund, warum ich auf die Aussaat nicht verzichten würde, selbst wenn sie langwieriger und unrentabler ist, als eine blühfähige Zwiebel zu kaufen - und ganz abgesehen davon, dass es auch erheblich schwieriger ist. Weil ich dann nämlich weiss, wie alt meine Zwiebeln wirklich sind, und was ich hineingesteckt habe. Kurz, ich kenne ihre Gesundheit. Das alles hat für mich seinen Wert.

LG
Violatricolor
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winwen

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #91 am: 14. März 2008, 22:27:06 »

lilium gloriosoides ist eine empfindliche zicke. winwen kann dir mehr darüber sagen, wenn er mal wieder hier reinschaut. von meinen ursprünglich 3 ausgepflanzten zwiebeln habe ich noch 2 + die wuchsen rückwärts. heuer ausgebuddelt + in neudohum getopft...mal sehen wie's weitergeht mit denen.
Aber Hallo!
Den Thread kannte ich noch nicht, deshalb erst jetzt meine Beteiligung:
Auf das Neudohum-Ergebnis bin ich wirklich sehr sehr gespannt, wenngleich es das Zeug im Ösiland leider nicht zu kaufen gibt. Auch Importmöglichkeit scheint es dzt. nicht zu geben.

Leider hat Knorbs recht - oder besser: zumindest teilweise!
L. gloriosoides (oder speciosum var. gloriosoides) hat offenbar ein Problem mit irgendeinem Pathogen im Boden und ich weiß nicht mit welchem. Sie dürfte winterhart sein (hat -15C bei mir ungeschützt ohne Probleme überlebt und ist kräftiger ausgetrieben als im Vorjahr) allerdings ist sie dann mitten in der Vegetationsperiode sang- und klanglos eingegangen. Ich fand sie matschig und von Trauermückenlarven und Tausendfüßlern zerfressen im Boden. Es gibt dafür auch Extrembeispiele: Ein englischer Profigärtner hat mir erzählt, es hätten sich in gleicher Art 100 (!) L. gloriosoides, die in reinem Perlite (!) gepflanzt waren, bei Ihm verabschiedet.

Möglicherweise liegt es daran, dass wir alle die gleiche Quelle haben (Chen Yi) und die Pflanzen schon krank zu uns kommen. Ich weiß nicht, ob es ein Virus ist oder ein Pilz. Tiere schließe ich eher aus, zumal sie mir zuletzt in reinem Seramis ähnlich verreckt sind - ohne angeknabbert zu werden.
Allerdings haben sie diesmal zuvor Samen geworfen und mit denen arbeite ich jetzt weiter - mal sehen....

Ich würde am ehesten vermuten: sie wollen nicht nur gute Drainage (selbstverständlich), sondern sie mögen es direkt TROCKEN und heiß. Meine ersten beiden standen im Topf auf einem Südbalkon und wurden manchmal sogar von der Außeneinheit einer Klimaanlage angeblasen. Das Irre ist: die haben es am längsten ausgehalten und waren nach diesem Horrortrip praktisch unversehrt.

Mitte April kommen meine Sämlinge aus dem Kühlschrank - ich werde berichten.

Gruß
WinWen
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winwen

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #92 am: 16. März 2008, 16:25:48 »

Violatricolor, sie machen mir Angst... :'( Oh je...Na versuche ich dann die beste Bedingungen geben: halbschatten, sauer Boden und am Teich wegen Feutigkeit... ;D
VORSICHT!!!
Die Bedingungen stimmen überhaupt nicht - vielleicht war das der Grund für des Stiefmütterchens (violatricolor) Mißerfolg: Bis auf einige Ausnahmen sind Lilien Sunlovers - zumindest am Vormittag, wenn es noch kühl ist. In unseren Breiten (Wien) würde ich sagen: Ostseite ist optimal, NICHT unter Bäumen. Lilien lieben i.d.R. Feuchtigkeit in der Vegetationsperiode, ABER exzellente Drainage - will sagen: sicher KEIN Teichrand oder so. Boden leicht sauer stimmt, wesentlich aber ist: in der Hauptsache wird unterschieden zw. kalkliebend, kalkverträglich und kalkmeidend. Auratum ist (so, wie fast alle aus Japan stammenden Arten) kalkmeidend. Sie wächst in Vulkanasche/-gestein (gut drainierend, leicht sauer) an oftmals exponierten Stellen auf erloschenen Vulkanen.
Lilium nobilissimum wieder wuchs (in der Natur ausgestorben!) an zuweilen steil abfallenden Hängen über basischem Untergrund.

Bei allen Lilien wesentlich: ein kühler (bei nobilissimum und alexandrae nicht zu kühl!!!) und staubtrockener (bei japonicum evt. etwas weniger staubtrocken) Winter.

Ich ziehe seit 4 Jahren japanische Lilien (auratum var. rubrovittatum, nobilissimum, alexandrae, japonicum albomarginatum - album, speciosum var. gloriosoides -eigentlich chinesisch!- und speciosum var. album-novum). Die am stärksten wachsenden sind sicher dabei die auratum und speciosum-Lilien, am schwächlichsten eindeutig: japonicum.
Also zum Anfangen: Auratum und Speciosum sind sicher die besten!
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Violatricolor

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #93 am: 16. März 2008, 16:51:15 »

@ Winwen

Das ist ja ein toller Erfolg mit Deinen L. auratum. Erzähl doch mal, wie Du sie gesät und wo Du sie im ersten Winter untergebracht hast. Das würde mich stark interessieren. Auch, ab wann und mit wieviel Du sie genährt hast.

Zitat
Zitat von: Dimitrij am 12.03.2008 - 12:03:22 Uhr
Violatricolor, sie machen mir Angst... Oh je...Na versuche ich dann die beste Bedingungen geben: halbschatten, sauer Boden und am Teich wegen Feutigkeit...
VORSICHT!!!
Die Bedingungen stimmen überhaupt nicht - vielleicht war das der Grund für des Stiefmütterchens (violatricolor) Mißerfolg: Bis auf einige Ausnahmen sind Lilien Sunlovers - zumindest am Vormittag, wenn es noch kühl ist. In unseren Breiten (Wien) würde ich sagen: Ostseite ist optimal, NICHT unter Bäumen.
Hier handelt es sich bestimmt um die Cardiocrinum giganteum. Wenigstens , als Waldpflanze, hatte ich meine unter einen Baum gepflanzt, wo das Licht durchgefiltert wurde. Da hat sie sich ausgesprochen wohlgefühlt, geblüht und Samen gebildet. Das ist ok.

Die L. auratum hatte ich nach der Keimung in einzelne Töpfe pikiert, sie im Warmen gelassen und nur während der wirklich warmen Sommerzeit nach draussen, halbschattig geschützt gestellt. Bis zum Winter ging ja alles gut. Die Töpfe kamen natürlich wieder in die Veranda und hatten dort ihre Ruhepause. Aber im nächsten Früihjahr kam nicht einmal die Hälfte wieder, und dann verschwanden auch noch die letzten. Was habe ich da falsch gemacht? Es war mein erster Versuch mit der L. auratum.

LG
Violatricolor
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winwen

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #94 am: 16. März 2008, 21:42:36 »

@ Winwen

Das ist ja ein toller Erfolg mit Deinen L. auratum. Erzähl doch mal, wie Du sie gesät und wo Du sie im ersten Winter untergebracht hast. Das würde mich stark interessieren. Auch, ab wann und mit wieviel Du sie genährt hast.

Zitat
Zitat von: Dimitrij am 12.03.2008 - 12:03:22 Uhr
Violatricolor, sie machen mir Angst... Oh je...Na versuche ich dann die beste Bedingungen geben: halbschatten, sauer Boden und am Teich wegen Feutigkeit...
VORSICHT!!!
Die Bedingungen stimmen überhaupt nicht - vielleicht war das der Grund für des Stiefmütterchens (violatricolor) Mißerfolg: Bis auf einige Ausnahmen sind Lilien Sunlovers - zumindest am Vormittag, wenn es noch kühl ist. In unseren Breiten (Wien) würde ich sagen: Ostseite ist optimal, NICHT unter Bäumen.
Hier handelt es sich bestimmt um die Cardiocrinum giganteum. Wenigstens , als Waldpflanze, hatte ich meine unter einen Baum gepflanzt, wo das Licht durchgefiltert wurde. Da hat sie sich ausgesprochen wohlgefühlt, geblüht und Samen gebildet. Das ist ok.

Die L. auratum hatte ich nach der Keimung in einzelne Töpfe pikiert, sie im Warmen gelassen und nur während der wirklich warmen Sommerzeit nach draussen, halbschattig geschützt gestellt. Bis zum Winter ging ja alles gut. Die Töpfe kamen natürlich wieder in die Veranda und hatten dort ihre Ruhepause. Aber im nächsten Früihjahr kam nicht einmal die Hälfte wieder, und dann verschwanden auch noch die letzten. Was habe ich da falsch gemacht? Es war mein erster Versuch mit der L. auratum.

LG
Violatricolor

Hi,
eigentlich ist alles recht einfach:
Keimung in einem Plastiksackerl mit Aussaaterde - etwas durchfeuchtet - 15 Wochen warm (20C) 11 Wochen kühl (6C-8C). Danach pikiert (im Frühjahr) in je einen Sämling pro Gefäß (0,3l Plastikbecher, in den ich mit e-Lötkolben zuvor Löcher gebrannt habe) in Kakteenerde (hat einen höheren mineralischen Anteil und drainiert gut). Aufstellung ostseitig, insg. 2x mit Flüssigdünger nachgeholfen. Mitte Oktober dann ab in die Ruhephase (wieder im Plastiksackerl mit Aussaaterde, diesmal aber trocken). Jetzt im 2. Jahr haben sie bereits alle einen Stamm entwickelt - Photo folgt noch!

Die zuvor von Dir beschriebenen Verhältnisse würden -denke ich- auch zu L. japonicum ganz gut passen!

LG
WinWen
« Letzte Änderung: 16. März 2008, 21:44:56 von winwen »
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Violatricolor

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #95 am: 16. März 2008, 22:00:56 »

Das hast Du gut beschrieben! Vielen Dank. Bei den nächsten Samen werde ich das unbedingt so ausprobieren.

Hättest Du auch noch so gute Tips zu Lilium canadensis ?
Die wünsche ich mir nämlich schon so lange...

LG
Violatricolor
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winwen

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #96 am: 17. März 2008, 19:16:18 »

Hättest Du auch noch so gute Tips zu Lilium canadensis ?
Die wünsche ich mir nämlich schon so lange...
Mit der habe ich leider keine Erfahrung (ich mache nur in Ostasiaten). Das einzige, was ich darüber weiß stammt aus E.A. McRae's Buch "Lilies". Dem zufolge handelt es sich um eine Lilie aus dem Nordosten Amerikas. Sie will sauren aber gut drainierten Boden und v.a. kühl-gemäßigtes, luftfeuchtes Klima. McRae schreibt, dass sie sehr anfällig für Virus-Erkrankungen ist und dass sie die klimatisch wärmeren Sommer der nordamerikanischen Westküste nicht mag.
Für mich klingt das nach einem Gewächs, dass sich z.B. in Schottland, West-Norwegen, Süd-Schweden, Dänemark, der Bretagne/Normandie oder in Friesland wohlfühlen könnte.

LG WinWen
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Dimitrij

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #97 am: 17. März 2008, 19:54:12 »

Violatricolor, sie machen mir Angst... :'( Oh je...Na versuche ich dann die beste Bedingungen geben: halbschatten, sauer Boden und am Teich wegen Feutigkeit... ;D
VORSICHT!!!
Die Bedingungen stimmen überhaupt nicht - vielleicht war das der Grund für des Stiefmütterchens (violatricolor) Mißerfolg: Bis auf einige Ausnahmen sind Lilien Sunlovers - zumindest am Vormittag, wenn es noch kühl ist. In unseren Breiten (Wien) würde ich sagen: Ostseite ist optimal, NICHT unter Bäumen. Lilien lieben i.d.R. Feuchtigkeit in der Vegetationsperiode, ABER exzellente Drainage - will sagen: sicher KEIN Teichrand oder so.

Moin, Danke schön für Info. Warum kann ich L. auratum nicht am Teich (1 m von ihm) einpflanzen? Ich meine klar keine Sumpfzone... :) Die Sonne kriegen sie genau Vormittag und Spätabends (keine Hitze)...Die Drainage mache ich sicher...kann ich Kies benutzen, oder reicht es Sand? Ich habe keine Erfahrung mit Japanischen Lilien (nur mit Tigerlilie), aber lerne gern... ;D
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winwen

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #98 am: 18. März 2008, 14:48:01 »

Warum kann ich L. auratum nicht am Teich (1 m von ihm) einpflanzen? Ich meine klar keine Sumpfzone... :) Die Sonne kriegen sie genau Vormittag und Spätabends (keine Hitze)...Die Drainage mache ich sicher...kann ich Kies benutzen, oder reicht es Sand? Ich habe keine Erfahrung mit Japanischen Lilien (nur mit Tigerlilie), aber lerne gern... ;D
Hallo Dimitrij,
Du kannst auch 30cm daneben pflanzen, soferne die Stelle keine stehende Feuchtigkeit aufweist. Sie sollte gut abtrocknen können. Ich würde Kies für die Drainage bevorzugen, selbst mache ich es mit Blähton.

LG
WinWen
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Darena

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #99 am: 22. März 2008, 20:00:58 »

neues aus meinem bulbiferum-Kindergarten: 1 Woche nach dem Umtopfen zeigte sich der 1. Austrieb :)



Lilium bulbiferum ssp. bulbiferum 190308


Foto vom 19. März - 4. Tag :D




Lilium bulbiferum ssp. bulbiferum 220308


Foto vom 22. März - 6. Tag ;D

die drei größeren Zwiebeln schieben alle mindestens (!) 2 Triebe, die beiden kleineren (vorerst) nur einen. Seit heute erkennt man daß tatsächlich Stengel (die rötlich angelaufenen Stellen vorne und rechts hinten) gebildet werden. Im Herbst topfe ich sie nach dem Einziehen um - bin gespannt, ob sich bis dahin die Zwiebeln geteilt haben :)

ich fotografiere das Jungvolk jeden Tag, da es mich total fasziniert, wie rasch das Wachstum voranschreitet - ein digitales Bulbillenwachstumstagebuch sozusagen ;)
« Letzte Änderung: 22. März 2008, 20:01:50 von Darena »
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Darena

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #100 am: 27. März 2008, 19:13:58 »

die bulbiferums wachsen wie verrückt! ;D



bulbiferum - Vergleich 27. März 2008



Foto von heute: links die Jungpflanzen aus 2006er-Bulbillen (11.Tag), rechts aus 2007ern.
« Letzte Änderung: 27. März 2008, 19:14:45 von Darena »
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knorbs

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #101 am: 27. März 2008, 21:19:49 »

bist du sicher, dass die mutter eine echte bulbiferum ist? ich habe bulbiferum mit rein grünen stängeln in erinnerung, die stängel deiner zöglinge sind aber so braun überlaufen. hast du eine foto der mutterpflanze?

ich hatte mal bulbiferum bestellt und eine im habitus der bulbiferum ähnliche bekommen, waren natürlich keine...solche werden im handel als lilium hollandicum oder lilium umbellatum mit oder ohne zusatz 'golden thriumph' vertrieben. die wüchsigkeit deiner lilien könnte hybride abstammung vermuten lassen.
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z6b
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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #102 am: 28. März 2008, 19:26:20 »

knorbs, das sind garantiert echte bulbiferums - ich hab die Bulbillen vor eineinhalb Jahren von einer befreundeten Botanikerin bekommen, die Bulbillenmutterlilie hat sie seinerzeit aus selbst gesammelten Samen gezogen (sie hat mir den Fundort genannt, aber ich habs wieder vergessen).
das rechte Jungvolk stammt aus selbst gesammelten Bulbillen (ich hab nur damals meine Digicam vergessen, zudem waren die vorgefundenen Exemplare schon zu sehr verblüht um ein hübsches Fotomotiv abzugeben, und die Bulbillen noch nicht ausgereift genug, um diese stilecht fotografisch festzuhalten)
beide sind rötlich angelaufen - aber das hatte die Mutterpflanze auch. ist ja im Grunde nur ein Schutzmechanismus der Pflanze, um sich an die stärker werdenden Lichtverhältnisse anzupassen ;) (macht der Hartriegel zB ebenfalls - die sonnenzugewandte Seite der Zweige ist rötlich)

gekaufte umbellatums habe ich auch, nebst - angeblichen, wird sich erst mit der Blüte zeigen - bulbiferum ssp. croceum. Mein Jungvolk allerdings ist reinrassig, die Wüchsigkeit mag daran liegen, daß mir letztes Jahr einer von euch geraten hat, den Bulbillen etwas Dünger zu geben - sie schienen auf Langzeitdüngerperlen (die ganz banalen von Schl*cker) ganz gut zu reagieren ;D
« Letzte Änderung: 28. März 2008, 19:28:20 von Darena »
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knorbs

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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #103 am: 28. März 2008, 19:31:16 »

dann passt das. wenn du mal von denen bulbillen ernten kannst, denk bitte an mich + frag deine freundin nochmal, wo die mutter herstammt. ;D ;) 8)
« Letzte Änderung: 28. März 2008, 19:32:22 von knorbs »
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Re:Erfahrungen zur Vermehrung von Lilium
« Antwort #104 am: 28. März 2008, 19:37:11 »

den Fundort an dem ich selbst war weiß ich noch (schick ihn Dir per PN, wenn Du magst) ;D
grob gesagt - beide stammen aus dem Traunviertel, die Fundorte liegen ca. 30km auseinander.

ich hoffe sehr daß sie Bulbillen ansetzen, aber selbst wenn sie das nicht tun hab ich im Herbst bestimmt etwas Tauschmaterial übrig 8)
« Letzte Änderung: 29. März 2008, 20:51:43 von Darena »
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