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Lubera Partnerprogramm
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Autor Thema: Lubera - Äpfel  (Gelesen 47227 mal)

Fiscmac 65

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #75 am: 09. August 2016, 23:09:10 »

Je Blütenbüschel 1-2 Stk, wenn er sie noch nicht selbst abgeworfen hat....
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #76 am: 10. August 2016, 17:35:38 »

Das kann je nachdem, wieviele Blütenbüschel der Baum hatte, bereits eine große Anzahl Äpfel sein - oder aber sehr wenige... .
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Wenn ich auf die Wetterkarte schaue, beschleicht mich ein unheimliches Gefühl... .

Fiscmac 65

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #77 am: 10. August 2016, 22:26:21 »

Kobelt empfiehlt überhaupt nur 1 Frucht/Büschel, glaublich ebenfalls im 2.Standjahr in Ippenburg.

http:  //www.gartenvideo.com/v/ausduennen-von-aepfeln-58812
oder
http:  //www.gartenvideo.com/v/fruchtausduennung-bei-apfelbaeumen-22695
« Letzte Änderung: 10. August 2016, 22:48:28 von Fiscmac 65 »
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Elro

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #78 am: 11. August 2016, 00:01:45 »

Sag mal, wirst Du von Lubera gesponsert?
Wenn ich Deine Beiträge verfolge lese ich nur Lubera hier und Lubera da. Haben die das nötig?
Jetzt habe ich irgendwie so gar keine Lust auf die Produkte von Lubera  ::)
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Liebe Grüße Elke

floXIII

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #79 am: 11. August 2016, 10:18:43 »

Sag mal, wirst Du von Lubera gesponsert?
Wenn ich Deine Beiträge verfolge lese ich nur Lubera hier und Lubera da. Haben die das nötig?
Jetzt habe ich irgendwie so gar keine Lust auf die Produkte von Lubera  ::)
Ohne jetzt genauer Fiscmacs Beiträge zu kennen, liegt es doch in der Natur der Sache, dass User, welche bei Lubera bestellen, hier ihre Erfahrungen kundtun möchten. Da schließe ich mich und auch b-hoernchen ja mitein. Da Lubera viele eigene Züchtungen, Selektionen anbietet, gibts dazu halt auch wenig Infos, außer die Herstellerangaben.
Wir geben dann halt auch gerne unsere Erfahrungen dazu weiter, damit sich andere Leser bei ihrer Kaufentscheidung leichter tun. Und es ist ja nicht so, dass wir alles loben, was uns Lubera anbietet.
Ich hadere z.b. mit meiner Blautropf (ist allerdings keine Lubera-Züchtung. Da wird halt was versprochen, was bei mir nicht eingetreten ist..), b-hoernchen z.T. mit den Lubera-Stachelbeeren. Wir stimmen gewiss nicht nur Loblieder auf Lubera an.
Deshalb finde ich, sollte man doch froh sein, wenn man Erfahrungsberichte von Hobbygärntern über neue Züchtungen/Sorten erhält.
Falls jetzt Fiscmac Lubera nur immer in den Himmel gelobt haben sollte, dann ist deine Kritik an ihm ja vielleicht durchaus angebracht, wer weiß  ;D

Um zum Thema zurückzukommen. Mein Odysso ist dieses Jahr leider erneut kaum gewachsen. Blattläuse haben viele Triebspitzen lahmgelegt und vielleicht muss ich doch einfach mehr düngen. Dass die Redloves gut wachsen zeigen ja die Bilder von b-hoernchen.
Vielleicht hätte ich auch einfach mehr Äpfel entfernen sollen. Wobei jetzt 11 Äpfel nicht so viel sind...
Im Frühjahr werde ich da einfach mehr düngen und gegen Ameisen Leim ausbringen. Dann hoffentlich wächst der Baum endlich besser.
Ansonsten freue ich mich schon auf die anstehende Ernte. Dürfte bei mir ja nicht mehr so lange dauern. Auf einer Internetseite habe ich gefunden, dass Odysso 2 bis 0 Wochen vor Golden Delicious geerntet wird. Da hier genügend Golden Delicious Anlagen stehen, kann ich so den richtigen Zeitpunkt hoffentlich gut treffen.
Ein von Vögeln angepickten Apfel habe ich vor ca. 2-3 Wochen entfernt (anschließend gleich ein Netz angebracht). Habe da mal spaßeshalber reingebissen und mann konnte schon ein gutes Aroma rausschmecken (natürlich noch sehr grün im Geschmack). Der lästige Beigeschmack vom welchen ich letztes Jahr berichtet hatte, konnte ich bei diesem frühen Apfel nicht mehr rausschmecken. Wenn der echt weg wäre, dann wäre das genial. Aber besser mal auf die richtige Ernte warten  ;)
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Elro

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #80 am: 11. August 2016, 19:10:23 »

Ohne jetzt genauer Fiscmacs Beiträge zu kennen, liegt es doch in der Natur der Sache, dass User, welche bei Lubera bestellen, hier ihre Erfahrungen kundtun möchten. Da schließe ich mich und auch b-hoernchen ja mitein.
Das ist auch so in Ordnung und war nicht an Dich oder b-hoernchen gerichtet ;)

Ich traue den Produkten nicht. Ein Obstbaumeister in der Nähe hatte mal alle Redloves bestellt und getestet, Ergebnis ernüchternd, auch kaum Unterschiede in Geschmack und Lagerfähigkeit. Er hatte mir davon abgeraten und gesagt, daß ich bei dem ersten rotfleischigen Apfel(Roter Mond/Weirouge) bleiben soll.
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #81 am: 11. August 2016, 20:00:31 »

Na ja, und jetzt berichten nicht nur ein Obstbaumeister sondern auch noch ein paar andere Leute darüber - dann entsteht vielleicht ein umfassenderes Bild.
Also - ich versuche zumindest das, was ich gut oder schlecht finde (Ertrag, Geschmack, Wuchs, Krankheits- und Schädlingsanfälligkeit) genau zu benennen, vielleicht auch mit einem Foto zu belegen (bin kein guter Fotograf). Dann kann sich jeder selber ein Bild machen.

Was sich im Vergleich mit anderen Äpfeln, alten Sorten, auf schwachwüchsiger Unterlage abzeichnet ist, dass sich meine Lubera-Sorten auf schwachwüchsiger Unterlage als sehr ertragswillig und unproblematisch erweisen - bis jetzt. Unter Läusen leiden fast alle hocharomatischen und süßen Apfelsorten bei mir, auch alte Sorten. Zu meinen Problemen mit Gravensteiner und Seestermüher Zitronenapfel (beides Sorten, deren Geschmack ich sehr liebe) gibt möglicherweise die Suchfunktion im Pflanzengesundheitsforum* was her. Die Früchte des Gravensteiner haben dieses Jahr außerdem stark an Kernhausbräune und vorzeitigem Fruchtfall gelitten - schade. Vielleicht züchtet der Herr Kobelt ja mal einen Apfel mit der Textur und dem feinsäuerlichen Geschmack des Gravensteiners, der auf M9 so sicher funktioniert, wie seine anderen Sorten. Das wäre eine echte Marktlücke.

*Edit: http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=55981.0
          http://forum.garten-pur.de/index.php?topic=51698.0
« Letzte Änderung: 11. August 2016, 22:28:41 von b-hoernchen »
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Fiscmac 65

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #82 am: 11. August 2016, 21:57:13 »

Sag mal, wirst Du von Lubera gesponsert?
Wenn ich Deine Beiträge verfolge lese ich nur Lubera hier und Lubera da. Haben die das nötig?
Jetzt habe ich irgendwie so gar keine Lust auf die Produkte von Lubera  ::)

Liebe Frau Elke

Vorweg, ich werde von Lub nicht gesponsert, und ob du Lust oder Unlust für LUB empfindest ist mir freundlich geschrieben egal. Jeder kann selbst urteilen und bestimmen. Ich bin lediglich seit knapp 5 Jahren Hobbygärtner jedoch ein Fan dieser Baumschule, in der Kürze mit folgender Begründung:

Ich kenne im deutschsprachigen Raum keine HP die so umfangreich informativ aufgestellt ist. Es wurden rund 17.000 Kundenfragen beantwortet incl. veröffentlichter KUNDENKRITIK , es gibt klare Angaben über die Pflanze als STECKBRIEF,  samt Liefergröße/Containergröße, ausführliche KULTURANLEITUNGEN für nahezu jede gelieferte Obst- Blütenpflanze, regelmäßig saisonbedingte Themen und Beiträge, auf Gartenvideo.com wurden rd. 1700 Videos erstellt, die es auch einem Hobbygärtner erleichtern. Über die meisten Obst- und auch Blütenpflanzen gibt es auch Videos, und nicht nur Bilder wie bei reinen Händlern. Die gelieferte Qualität ist für mich konkurrenzlos, in 5 und 10 li Container für Beeren und Obstbäumen bestens verpackt, das mit 12 Monate Anwachsgarantie und einem Kundenservice der sich wirklich abhebt. Das erleichtert eben auch den Weg eines unbedarften Neueinsteigers in die Gartenphilosophie. 

ABER auch hier gilt dass ich nicht mit allen Produkten so RICHTIG einverstanden war.  Z.B die Low Princess Himbeere zog mir 2 Jahre den Nerv. An drei Standorten, im Topf wie auch im Freiland, mehr oder weniger gewässert, mit dem und dem Substrat…. dabei auch Pflanzen bei meiner Lebensgefährtin im Burgenland mit pannonischem  Klima sind ALLE verreckt, dabei war auch eine  kostenlose Ersatzlieferung, dann hab ich´s aufgegeben. Auch danach gab´s eine Gutschrift. Wobei, und das ist ja das eigentliche Problem, kaum zu eruieren ist ob nun das gelieferte Material oder der Gärtner die Schuld trägt. Darum fällt mir auch eine Produktkritik schwer, zumal  ja der Gärtner den größten Einfluss zur Entwicklung beiträgt, und der Baumschuler nur das offensichtlich getestete und selektierte Ausgangsprodukt liefert. Das Ganze „abgerundet“ durch Klimazone, Mikroklima, Standort, Substrat, Bewässerung, Schnitt, Streicheleinheiten und täglichem gut Zureden, und NATÜRLICH Läusen, Schnecken, Wühlmäusen, Dickmaulrüssler, Amseln  …. ;-) Gott sei Dank noch keine KEF.

Zu meinem Umfang im Garten:  ca. 20 % Altbestand, die restlichen 2/3 Pflanzen von Lub, 1/3 Pflanzen der österreichischen Baumschule Schreiber, von denen ich ebenso sehr begeistert bin. Vereinzelte Lieferungen und Einkäufe bei  Dehner, Pötschke, Deaflora und Horstmann, um auch die restlichen Lieferanten zu nennen. Praskac aus Österreich hatte mich noch mit zusätzlichen Paw Paw´s beliefert. Um eine mögliche Einseitigkeit bei meinen Lieferanten auszuschließen.

Sorry für das nun doch etwas langatmige OT, nun zurück zum Thread:

Ich habe folgende LUB-Apfelbäume angepflanzt, (den "LOLI" letzte Woche bekommen und umgetopft) :

Redloves: Odysso (Busch, Halbstamm und selbst erzogener Hochstamm), Calypso (Busch und selbst erzogener Hochstamm), Circe (Busch, Halbstamm und selbst erzogener Hochstamm) und seit 2 Wochen über den LOLLIPOP (1 jährig)-auf den ich mich besonders freue).

Paradies (Büsche und Halbstämme): Katka, Julka, Marylin, Patrizia, Werdenberg, Ninifee, Utopia, Sparkling und Myra

Säulen - Malini: Pronto und Subito.

SO LONG … mein (Teil-) OUTING Frau Elke, demnächst werde ich meine persönlichen sortenspezifischen Erfahrungen mit Euch teilen (derzeit etwas Zeitmangel) da es sich ja, laut Threadüberschrift um Lubera Äpfel handelt.

LG Hans
« Letzte Änderung: 11. August 2016, 22:36:42 von Fiscmac 65 »
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cydorian

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #83 am: 11. August 2016, 22:44:35 »

Wieviele Früchte dürfte man denn einem ca. 2 m großen Apfelbaum auf M9 im zweiten Standjahr vernünftigerweise zumuten, damit man ihn nicht überfordert?

Hat mit Luberas Züchtungen nichts zu tun, sondern ist generelle Regel: Mindestens zehn Blätter sind nötig, um  einen Apfel zu versorgen. Unter Plantagenbedingungen, d.h. optimale Besonnung und Boden ohne Nährstoffmangel. Im Hausgarten, wo spätestens ab Spätsommer Schattenstunden eintreten weil die Bebauung und andere Bäume die flacher stehende Sonne abschirmen, muss die Quote besser sein.

Pro Fruchtbüschel lässt man einen oder zwei Äpfel stehen. An kleinen Ästen und an Spitzen immer Einen. Schon deswegen, damit die Gewichtsbelastung nichts abreisst oder vorzeitig neigt. Ausgedünnt wird aber immer früher im Jahr (max. 4 Wochen nach Blüte), nicht erst jetzt. Meist bereits bei Blühbeginn, mechanisch. Später mit Stoffen wie Benzyladenin. Im Hausgarten bei Bäumen auf M9 würde ich von Hand zwei Wochen nach Blühende mit einer Schere Überbehang ausdünnen, Lateralfrüchte wegschneiden. An höheren Baumformen: Pech gehabt. Da muss es die Sorte selber schaffen.

Hoher Behang ist unerwünscht, er verursacht Mühe/Kosten beim Ausdünnen. Wer nicht ausdünnt, bekommt Alternanzprobleme und schlechtere Fruchtqualität in den Ertragsjahren. Besser sind gleichmässig gute Erträge über mehrere Jahre hinweg. Nach ein, zwei Jahren kann man über eine Neuzüchtung noch nichts belastbares sagen. Dieses Jahr war der Fruchtansatz z.B. generell sehr gut. Gib den Bäumchen einfach Zeit.

Zu Lubera: Dass die Diskussion über die immer wieder hochbrandet, lässt sich nicht verhindern. Sie halten sich präsent. Ihr Marketingkonzept richtet sich schliesslich ganz speziell an Privatleute, an Endkunden, also an uns. Kobelt ist ein sehr reger Vermarkter, produziert youtube-Videos am Fliessband, macht viel Wind Richtung Hobby-Kunden, kombiniert die Ideen der alten Massenversender mit anderen Methoden. Keine andere Baumschule ist so präsent beim Marketing. Schön. Gut. Tut er, darf er, soll er. Betriebswirtschaftlichen Erfolg hat er damit auf jeden Fall, da er die Ware für die nicht eben niedrigen aufgerufenen Preise offenbar verkauft bekommt.

Schön wärs, wenn man Züchtung und Baumschule etwas trennen könnte. Wir reden ja auch nicht ständig über Jean-Baptiste van Mons, wenns um Birnensorten geht. Schon allein durch die stark zielorientierte Namenswahl von Kobelt bekommt Lubera genügend Aufmerksamkeit. Er vermarktet die Sorten schliesslich exklusiv.
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #84 am: 11. August 2016, 23:01:47 »

Danke für die Ausdünnregel, cydorian, die hilft mir und einigen anderen sicher weiter - auch wenn es mich gleich wieder beim Unvernünftigsein erwischt.
Ich traue den Produkten nicht. Ein Obstbaumeister in der Nähe ...
Was Vorbehalte, (Vor-)Urteile ohne eigene Erfahrungen und Berichte aus zweiter Hand betrifft - vielleicht bitte einfach einen eigenen Faden aufmachen, Lubera-bashing, Lubera-Fan-Bekundungen, egal was oder wo. Da kann man dann diskutieren, ohne dass es diesen thread in Länge zieht.
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Fiscmac 65

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #85 am: 11. August 2016, 23:18:14 »

Du meinst Marketing wie es andere Züchter und Lizenznehmer ebenfalls betreiben, und auch exklusiv ...

Wie

PINKLADY EDIT: als Clubsorte, Reiner Sortenname CRIPPS PINK
ROCKIT
MIAPPLE
BAYA MARISA
CATS Gruppe
Artevos
etc .........

Dieses Recht darf wohl jeder Züchter für sich beanspruchen.

Meine Antwort Nr. 75 hatte auch nichts mit Lubera Sorten zu tun, ist eine Allgemeinregel, da es sich um einen Lubera Apfelthread handelt habe ich dies vom "Züchter" selbst nochmals im Beitrag 77 untermauert

EDIT: User "M",  es handelt sich bei Pink Lady um eine sog. Clubsorte, wie auch zb. bei Fuji (Kiku)







« Letzte Änderung: 12. August 2016, 07:59:09 von Fiscmac 65 »
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cydorian

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #86 am: 11. August 2016, 23:46:31 »

Niemand hat hier von einem Sortenschutzinhaber verlangt, wie er seine Sorte zu vermarkten hat. Schon die Vorstellung ist absurd.

Es ging mir darum, dass mit einer Sorte wie "Paradis Julka" bereits Lubera vollautomatisch mitgenannt wird, auch ohne das auszusprechen. Denn Lubera vermarktet sie exklusiv. Alle Paradis Julkas führen somit zwangsläufig zu Lubera. Reicht doch eigentlich als Werbung, oder? Und glättet vielleicht die ebenso verständliche Unruhe bei den Foristen, die das Dauerthema Lubera, Lubera, Lubera nicht gern dauernd hören.
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M

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #87 am: 11. August 2016, 23:55:53 »

Du meinst Marketing wie es andere Züchter und Lizenznehmer ebenfalls betreiben, und auch exklusiv ...

Wie

PINKLADY

Ist ein Markenname keine Sorte .
@ cydorian

 Mindestens zehn Blätter sind nötig,

Entspricht das einem Din A4 Blatt ?
Anders gefragt ist es die gleiche Regel / der gleiche Maßstab ?


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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #88 am: 12. August 2016, 11:28:23 »

"Aldinger's George Cave" erwähnt auch immer die Baumschule Aldinger - ohne, dass mir jemand sagen konnte, warum der besser sein soll, als der "gewöhnliche" George Cave. "William's Christ" Birne bleibt auch eine Hommage an die erstvermarktende Baumschule... .

Ansonsten ist der Hinweis cydorian's auf die 10 (Apfel)Blätter, welche mindestens nötig sind, eine Frucht zu versorgen, sehr wertvoll - und gehört zum Thema des Fadens, weil Lubera überwiegend Bäume auf M9 vermarktet, also deren Buschbäume, "Easytrees", "Spaliere" (hat das jemand mal bei denen bestellt- wo ist da der Unterschied zum Buschbaum oder Halbstamm?) und auch (zum Teil ?) Halbstämme stehen auf M9.
Hilft natürlich auch den Besitzern anderer schwachwüchsiger Apfelbäume weiter, egal ob selbst veredelt sind oder aus dem Gartencenter oder woher auch immer auch immer.

Fiscmac - du schreibst du hast dir Hochstämme Odysso, Circe und Calypso selbst gezogen- welche Unterlage hast du bitte? Und hast du schon Früchte von deinen Hochstämmen geerntet? Bei den überwiegend kleinen bis mittleren Fruchtgrößen ihrer Sorten auf M9 hätte ich Bedenken, dass die Früchte auf Sämlingsunterlagen eventuell winzig ausfallen-? Da wären Erfahrungen gefragt.
« Letzte Änderung: 12. August 2016, 11:40:07 von b-hoernchen »
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b-hoernchen

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Re: Lubera - Äpfel
« Antwort #89 am: 21. August 2016, 12:18:49 »

Heute mal Fotos vom Paradis Katka - als Bestimmungshilfe und weil die Frage nach der Identität von Früchten immer wieder auftaucht:









Die letzten Äpfel von gut einem Dutzend, die der letztes Jahr gesetzte Baum getragen hat, habe ich am 14. August geerntet und ein paar Tage nachgelagert. Ich hab' ihm mit dem "unrunden" Geschmack etwas Unrecht getan - er ist nun vollmundig süß bis pappsüß mit einer gewaltigen Portion Golden-Delicious-ähnlichem Aroma. Das Fruchtfleisch ist knackig und saftig, von einzelnen leicht rosa bis rötlichen Adern durchzogen - ich hoffe, das kann man auf den Fotos erkennen. Das Aroma ist einschichtiger als das - sagen wir - eines Piros, der über Zitrusnoten bis tropische Früchte eine sehr große Palette an Nuancen bereit hält. Die Säureseite ist relativ schwach entwickelt - er ist fast so etwas wie eine Rubinette ohne deren Säure.
Die einen werden ihn total ablehnen wegen seiner außergewöhnlichen Süße,  andere, vielleicht Leute, die sonst keine Äpfel essen, weil die ihnen für gewöhnlich zu sauer sind, werden ihn lieben. Vielleicht ein Apfel zum "Anfixen" für Süßesser.
« Letzte Änderung: 21. August 2016, 12:29:23 von b-hoernchen »
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