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News: Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen. (Albert Camus)
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14. Juni 2021, 11:06:46
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News: Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen. (Albert Camus)

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|14|6|Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen. (Albert Camus)

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Autor Thema: Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen  (Gelesen 7822 mal)

Chrisi89

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Re:Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #15 am: 19. Juli 2013, 16:28:29 »

Wenn Du den Ast2 vollständig entfernst, kannst Du neue Leitäste ja nur noch aus tiefer stehenden Trieben bilden. Ich würde (auch deshalb) hier davon Abstand nehmen.

Ich würde auch die übrigen LA's nicht mittels Formieren in eine andere Position bringen. Dies macht auch keinen Sinn, wenn Ast2 belassen wird, wie ich es gerade empfohlen habe. Dann würde nämlich die bisher ausgeglichen erscheinende Förderung der LA's entscheidend gestört. Die Ast 1 und 3 würden zurückbleiben. Die Hohlkrone ist bereits angelegt und so schlecht sind die Abgangswinkel nicht.

Versuche die Leitäste lieber durch Ableitungsschnitte auf Triebe oder Rückschnitt auf eine entsprechende Knospe nach außen abzuleiten. Damit würde auch die sich jetzt schon abzeichnende Überbauung verhindert.

Wie Du schon sagst, wäre der Schnittzeitpunkt hierfür das späte Frühjahr.

Also meinst du, ich soll ihn heuer mal so lassen wie er ist und nächstes Jahr ohne den Winkel der Leitäste zu ändern, die Leitäste einfach nur einkürzen auf eine nach außen gerichtete Knospe. Und dann hoffen dass der daraus entstehende Trieb einen größeren Winkel zur Mitte hat (also stärker absteht)?
Und alle Äste die unter den 3 Leitästen sind soll ich entfernen???

Meine Idee wäre ja gewesen, wie oben schon beschrieben, Ast2 weg, Ast1 und 3 leicht runterbiegen und aus zwei darunter liegenden Ästen noch 2 Leitäste zu machen und den Rest zu entfernen....

mfg
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carot

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Re:Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #16 am: 19. Juli 2013, 17:58:45 »

Im Prinzip ja, das ist meine Meinung.

Die tiefer stehenden Triebe musst Du nicht zwingend sofort entfernen, sondern kannst sie als Sicherheitsreserve noch stehen lassen. Sie scheinen die Gerüstäste ja nicht zu konkurrenzieren.

Wenn Du das Bäumchen zeitnah setzt, ist durchaus noch mit vorzeitigen Trieben aus den Leitästen zu rechnen. Das Problem ist, dass diese häufig relativ schwach ausfallen und deshalb für den Gerüstaufbau nicht optimal sind. Wenn da aber ein kräftiger günstig stehender vorzeitiger Trieb dabei ist, würde ich (im Frühjahr) auf diesen ableiten (bei günstigem Stand und Abgangswinkel). Der Vorteil wäre, dass Du dann den Abgangswinkel ja schon beurteilen kannst.

Du kannst mangels vorhandener günstiger Triebe aber auch im Frühjahr den beschriebenen Rückschnitt auf eine Knospe vornehmen. Wenn Du magst, kannst Du den Schnitt aufs Umkehrauge (nach innen weisende Knospe) vornehmen. Im Laufe des Jahres wird dann dieser häufig steil und nach innen wachsende Austrieb weggeschnitten. Es verbleibt dann der häufig schön flach nach außen wachsende Konkurrenztrieb als neue Leitastverlängerung.

Beim Pfirsich/Nektarine hat man aber selten einen Mangel an Trieben, da diese Pflanzen ordentlich verzweigen und von allein ohnehin zu dicht wachsen.

Normalerweise sähe ich auch im Sommerschnitt kein Problem. Jetzt ist es für einen "Aufbauschnitt auf Knospe" meiner Meinung nach zu spät, da die sich dann häufig noch bildenden vorzeitigen Triebe nicht kräftig und aufgrund des dann spät abschließenden Triebwachstumes frostgefährdet sind.

Was ich persönlich noch probieren würde, ist das Pinzieren der Triebspitzen der Leitäste, wenn diese jetzt noch aktiv wachsen. Bei meinen Pflaumenbäumen mache ich das so, wenn ich den Längenzuwachs im Jahr begrenzen will. Ob das bei Pfirsich auch so gut funktioniert, weiß ich nicht sicher. Der neigt ja ohnehin sehr zu vorzeitigen Trieben und damit könnte der oben genannte Effekt eintreten bzw. verstärkt werden. Durch das Entfernen der Triebspitze wird ebenfalls das Durchtreiben tiefer liegender Knospen angeregt.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2013, 18:05:41 von carot »
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Chrisi89

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Re:Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #17 am: 19. Juli 2013, 21:11:06 »

Der Baum wird morgen oder übermorgen gepflanzt.
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michaelbasso

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Re:Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #18 am: 04. Mai 2021, 11:39:41 »

Wurde letzte Woche in den Garten einer Freundin eingeladen und durfte dort einen auf dem Komposthaufen gekeimten, angeblichen Mangobaum begutachten.

Der Mangobaum ist eine Nektarine, die bereits Früchte trägt (also mindestens drei Jahre alt) und - Fanfare! - fast nicht an Kräuselkrankheit leidet!

Dies in Oberbayern bei >1300mm Jahresniederschlag und dem allbekannt miserabligen Wetter dieses Jahr.

Im Herbst darf ich sie ausbuddeln....

Moin!

Gibts diese Nektarine noch? Wie hat sie sich geschlagen?
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Re: Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #19 am: 05. Mai 2021, 03:07:44 »

読むことができる人はばかである必要はありません  !  ;D
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Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx

Rib-isel

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Re: Gibt es überhaupt "kräuselkrankheitstolerante" Nektarinen
« Antwort #20 am: 05. Mai 2021, 11:29:56 »

@michaelbasso: Schreibe b-hörnchen direckt an. Dann bekommst du schneller deine Antwort.
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