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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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01. Juli 2021, 06:54:04
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Autor Thema: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel  (Gelesen 10440 mal)

Nemesia Elfensp.

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Moin zusammen,

habt Ihr schon mal von Weidenwasser gehört? Also ich heute zum ersten mal...........

heute habe ich mir bei youtube ein Video ueber Rosenstecklinge und Rosenvermehrung angesehen.
Dort wurde Weidenwasser erwähnt........davon hatte ich noch nie gehört.
Also den Begriff direkt hier in unserem Forum gesucht -
eigentlich ziemlich erstaunlich, aber unter dem Suchbegriff "Weidenwasser" habe ich hier im Forum kein Ergebnis gefunden.

Deshalb also nun doch das WWW bemueht und u.a. hier ziemlich erstaunliches herausgefunden:
Zitat
Weidenwasser gilt als sehr effektives Bewurzelungsmittel. Damit kann die Bewurzelung vieler Stecklinge erheblich beschleunigt, wenn nicht teils sogar erst ermöglicht werden. Weidenwasser kann sehr einfach selber hergestellt werden. Dazu werden frische junge Triebe der Weide zerkleinert (1–2 cm kleine Stücke) oder geschält und die Stücke bzw. die Rinde 24 Stunden mit Wasser angesetzt. Dieses Weidenwasser enthält dann die Auxine (Wachstumshormone) der Weide.

Weidenwasser enthält Wachstumshormone ???
Unter dem Begriff Auxine habe ich dann bei Wiki einige Erläuterungen gefunden:
Zitat
Auxine haben eine vielfältige, allgemein fördernde Wirkung auf die Gesamtentwicklung von höheren Pflanzenarten im komplexen Zusammenspiel mit anderen Phytohormonen. Auxine wirken besonders auf die Zellstreckung, vor allem von Koleoptilen und in den Sproßachsen. Dies ist der klassische Auxineffekt. Sie regen die Kambiumtätigkeit an, beeinflussen Zellteilung, Apikaldominanz, Abszission, Phototropismus und Gravitropismus und andere Wachstums- und Entwicklungsprozesse.
...........

In hohen Dosen wirken Auxine überraschenderweise stark wachstumshemmend. Der Grund hierfür liegt in organspezifischen Konzentrationsoptima. Dabei wirken geringere Dosen des Hormons bis zu einer gewissen Konzentration fördernd auf das Zellstreckungswachstum, während zu hohe Konzentrationen das Streckungswachstum hemmen.

Jetzt interessiert mich natuerlich die richtige Dosierung fuer eine gute Stecklingsvermehrung - wieviel Gramm einjährige Weidenszweige auf 1 Liter Wasser braucht es, um die richtige Konzentration Auxin im Weidenwasser zu erreichen?

Hat da jemand schon Erfahrungen die er/sie mit mir teilen kann?

LG
von
Nemi

« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:52:33 von Nemesia Elfensp. »
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enigma

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #1 am: 29. Juli 2015, 13:18:40 »

Warte mal, bis Daniel wieder hier reinschaut. Oder schick ihm 'ne PM. Der dürfte was dazu sagen können.
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lord waldemoor

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #2 am: 29. Juli 2015, 13:21:46 »

ich nehm weidenwasser nur gegen halsweh
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

ebbie

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #3 am: 29. Juli 2015, 13:25:45 »

Ach, Weidenwasser haber wir hier doch schon öfter gehabt. Bei mir gibt die Suche auch einiges her.
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Nemesia Elfensp.

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #4 am: 29. Juli 2015, 13:26:29 »

Warte mal, bis Daniel wieder hier reinschaut. Oder schick ihm 'ne PM. Der dürfte was dazu sagen können.

Jau, danke fuer den Tip!

ich nehm weidenwasser nur gegen halsweh

Ach ja.....?....wie hoch konzentriert nutzt Du es dann?

LG
Nemi
« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:54:26 von Nemesia Elfensp. »
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Nemesia Elfensp.

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #5 am: 29. Juli 2015, 13:28:32 »

Ach, Weidenwasser haber wir hier doch schon öfter gehabt. Bei mir gibt die Suche auch einiges her.
ob ich mich denn vertippt habe? Ich versuche es gleich noch mal :)
« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:53:57 von Nemesia Elfensp. »
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Nemesia Elfensp.

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #6 am: 29. Juli 2015, 13:38:45 »

Ach, Weidenwasser haber wir hier doch schon öfter gehabt. Bei mir gibt die Suche auch einiges her.
ob ich mich denn vertippt habe? Ich versuche es gleich noch mal :)
::) :o ??? 'schämerig guck' klar hatte ich mich vertippt - nu is meine "Pur-Welt" auch wieder in Ordnung! ;D
Danke fuer Deinen Hinweis ebbie!
« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:53:29 von Nemesia Elfensp. »
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lord waldemoor

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #7 am: 29. Juli 2015, 13:40:29 »

ich nehm ca 10 cm stiel
wenn mehr als bleistiftdick dann nur die rinde
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Nemesia Elfensp.

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #8 am: 29. Juli 2015, 13:46:56 »

ich nehm ca 10 cm stiel
wenn mehr als bleistiftdick dann nur die rinde
10 cm Stiel (das scha nich so viel)....auf ein Liter Wasser /24 Std ziehen lassen? und dann mit dem Weidenwasser 3 X täglich gurgeln?
oder wie?
« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:53:00 von Nemesia Elfensp. »
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enigma

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #9 am: 29. Juli 2015, 13:53:56 »

In der Weide ist u. A. Salicylsäure in gebundener Form enthalten (Salix: Weide, daher der Name Salicylsäure). Die bzw. die Vorstufe kann daraus extrahiert werden und wirkt, in entsprechender Dosierung, beim Menschen entzündungshemmend, fiebersenkend und schmerzlindernd.
Auch andere Pflanzen enthalten Salicylsäure.
Allerdings sind die Nebenwirkungen von Salicylsäure auf den Magen heftiger als bei Aspirin, einem synthetischen Abkömmling. Deshalb nehmen die meisten lieber Aspirintabletten mit definierter Wirkstoffmenge als Weidenextrakt, bei dem die Wirkstoffmenge schlecht steuerbar ist.

Aber für einen möglicherweise die Bewurzelung fördernden Effekt von Weidenwasser sind wohl andere Stoffe verantwortlich.
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Gartenplaner

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Re: Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #10 am: 29. Juli 2015, 13:56:44 »

Fürs Halsweh ist aber wohl eher das in der Weide enthaltene Salicin, also das "Aspirin" hilfreich, nicht die Auxine  ;D
« Letzte Änderung: 29. Juli 2015, 13:58:46 von Gartenplaner »
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Nemesia Elfensp.

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #11 am: 29. Juli 2015, 14:00:21 »

Fürs Halsweh ist aber wohl eher die in der Weide enthaltene Acetylsalicylsäure, also das "Aspirin" hilfreich, nicht die Auxine  ;D

ja, so wird es sein :)
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obst

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #12 am: 29. Juli 2015, 16:31:00 »

Nach einer Seite in einem Imkerforum, die ich vor Jahren gelesen habe, ist es wichtig die richtigen Weiden für das Weidenwasser zu benutzen. Salweiden z.B. sollen sich nur schwer über Stecklinge vermehren lassen und sind daher auch nicht gut für Weidenwasser zu benutzen. Korbweiden sollen besser funktionieren. Ich habe es mir so gemerkt, dass ich nur Weiden mit langen schmalen Blättern nehme und keine mit kurzen breiten Blättern.

Ich nehme für das Weidenwasser nur im selben Jahr gewachsene Astteile, keine alten Äste. Zum Stecken würde man auch keine alten Äste nehmen. Bei denen lässt die Bewurzelungsfähigkeit stark nach.
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enigma

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #13 am: 29. Juli 2015, 16:38:30 »

Ich bezweifle, dass die Bewurzelungsfähigkeit von Weiden mit der Konzentration von Wuchsstoffen in der Pflanze und die wiederum mit der Konzentration dieser Stoffe im wässrigen Extrakt einhergeht.
Hat jemand irgendwelche Daten, ob im Weidenwasser überhaupt Wuchsstoffe nachweisbar sind?
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blommorvan

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Re: welche Konzentration bei Weidenwasser als Bewurzelungsmittel
« Antwort #14 am: 29. Juli 2015, 16:48:27 »

Geht es hier gar um Weihwasser? Dann braucht man zum Ausbringen ausgebildetes Personal. ;D ;D 8)
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