Altweibersommer - sonnig, fast windstill, mit 8 bis 18°C optimale Temperaturen, kulturfeuchter Boden...
Und: das bleibt noch eine Weile so.
Hier ähnlich, bis auf zwei - wichtige - Punkte:
1. weht es kräftig, die recht ordentlichen Regenmengen trocknen rasch wieder weg,
2. "kulturfeuchter" Boden ist Illusion, gilt nur für die obersten 12, 15 Zentimeter (ja, ein bisschen Jäten und ein bisschen Stauden-Umpflanzerei ging in den vergangenen paar Tagen prima). Darunter ist der Lehm aber noch genauso betonhart, wie er's den ganzen dürren Sommer lang war - keine Chance, den Spaten reinzukriegen.
Mein heutiger Versuch, eine Monsterrose zu roden, ist kläglich fehlgeschlagen; ich hab' die Buddelstelle in ein Nashornwassserloch verwandelt und hoffe, dass sie morgen früh ausreichend eingeweicht sein wird... ... Der Dürremonitor spricht Bände, besonders die Karte 1,8 m Bodentiefe: http://www.ufz.de/index.php?de=33328
Diese Grafik ist in der Tat beunruhigend. Danach herrscht bei uns "schwere Dürre" oder sogar "extreme Dürre"
(unser Standort liegt im Grenzbereich zweier Farbfleckchen, ganz genau kann ich's nicht orten). Der Oberboden hingegen ist nur "ungewöhnlich trocken" - was aber auch schon bemerkenswert ist angesichts der Regenmengen, die seit 10 Tagen runtergekommen sind: Im September hatten wir bisher 94,6 l/qm (das langjährige Mittel liegt bei 69 l/qm).
Die
übliche DWD-Grafik, anders berechnet, lässt die Welt viel gartenfreundlicher erscheinen

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