OT
Nickel spielt als Allergieauslöser nach wie vor in erster Linie als Bestandteil von Schmuck eine Rolle. Wer bereits gegen Nickel sensibilisiert ist, zeigt u.U. bereits Reaktionen, wenn er Schokolade isst, da Kakao natürlicherweise recht viel Nickel enthält.
Ähnliches gilt für Chrom. Aus Töpfen droht keine Gefahr, da erstens die Mengen gering sind und zweitens die Allergieauslöser Chromate sind, d.h. Chromverbindungen in der Oxidationsstufe +VI, die aber auf diesem Wege keine Rolle spielen. Chrom-III-Verbindungen spielen als Allergen keine Rolle - und in Spuren sind diese sogar essentiell.
Weiter OT:
Daß sich aus dem rostfreien Stahl (korrekt: nicht-rostenden Stahl) nix rauslöst, ist die übliche Einlulltaktik der Industrie. Es lösen sich nachweislich geringe Mengen raus, sehr geringe Mengen. Aber langfristig läppert sichs zusammen, und bei sensibilisierten Personen genügen sehr geringe Mengen. Aus dem nickellegierten Gold bei Schmuck lösen sich auch grad keine Mengen heraus....
Ja, Chrom an sich ist ein essentielles Spurenelement, und dreiwertiges Chrom ist vermutlich eher unschädlich. Allerdings kann in Lösung relativ leicht eine geringe Menge zu Chromaten usw. oxdidiert werden, und dann... Reines metallisches Quecksilber ist auch ungiftig.
Butter "weich" zu machen, ist ein herrliches Spielfeld der praktischen Chemie, oder, wers lieber so hört, der Lebensmitteltechnologie. Emulsionen sind halt bisweilen wahre "Kunstwerke", auch wenn sie "natürlich" sind.
Trotzdem, das Futter hat den größten Einfluß.