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Autor Thema: Sympathie noch zu retten?  (Gelesen 2043 mal)

Hans

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Sympathie noch zu retten?
« am: 19. Dezember 2003, 20:24:57 »

Hallo zusammen!

Diese Kletterrose steht bei mir seit sechs oder sieben Jahren und hat sich prächtig entwickelt. Sie war schon fast drei Meter hoch und hat unzählige Blüten hervorgebracht.
Die Unterpflanzung ist Lavendel und Ysop, am "Stamm" wurde mit Rindenmulch gemulcht.

Und auf einmal, letztes Jahr, bekam sie nur drei oder vier Blüten und ganz wenig Blätter.
Sonst hat ihr nichts gefehlt, ich meine keine Fraß- oder sonstigen Spuren.

Ich schätze mal, sie ist im letzten Winter entweder erfroren oder verdurstet.


Ist sie noch zu retten?
Soll ich sie rigoros zurückschneiden oder ist es hoffnungslos?


Schöne Grüße
Hans
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Es ist eine immerwährende Erfahrung, dass derjenige, der Macht besitzt, dazu neigt, diese zu mißbrauchen, bis er an seine Grenzen stößt. (Charles de Secondat)

Silvia

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #1 am: 19. Dezember 2003, 20:26:39 »

Hallo Hans,

kommt noch ein Bild?

LG Silvia
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Felizia

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #2 am: 20. Dezember 2003, 07:38:33 »

Haben sich vielleicht Wühlmäuse unter deiner Rose ein gemütliches Nest gebaut?

Gruß Felizia
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Nina

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #3 am: 20. Dezember 2003, 08:37:05 »

Diese Befürchtung hatte ich auch schon. :-\
Würde ich auch mal umgehend kontrollieren.
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2003, 08:37:31 von Nina »
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Silvia

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #4 am: 20. Dezember 2003, 08:51:04 »

Ich habe zwei Lawinia, die den letzten Winter schlecht überstanden haben und auch praktisch hinüber sind. Herunterschneiden hat nichts geholfen. Sie treibt kaum neu aus.

Ich würde an deiner Stelle auch einmal vorsichtig die Wurzeln frei legen und gucken, ob sie abgefressen sind, Hans. Erfrierungen erkennt man nämlich sehr gut. Die Zweige werden oft schwarz und die Knopsen sind eingetrocknet.

LG Silvia
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2003, 08:52:32 von Silvia »
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Hans

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #5 am: 20. Dezember 2003, 10:45:38 »

Hallo zusammen,

ein Foto habe ich leider nicht.

Wühlmäuse sind es definitiv nicht. Das war auch mein erster Gedanke, aber unser Garten ist wühlmausfrei.

Die Zweige sehen ganz "normal" aus. Ein wenig verholzt und/oder rötlich. Aus den wenigen Blüten sind Hagebutten geworden. Den anderen Pflanzen ringsherum fehlt nichts.

Was sollte ich denn nun machen? Rigoros schneiden, einfach abwarten oder ....


Schöne Grüße
Hans
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Susanne

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #6 am: 20. Dezember 2003, 12:06:40 »


Ich würde erstmal bis zum Frühjahr abwarten und noch gar nichts tun. Jetzt im Winter würden Schneideaktionen mehr schaden als nützen.
Im Frühjahr würde ich dann, wenn alle anderen Rosen austreiben, nach Anzeichen von Leben in der Pflanze suchen, also zum Beispiel nach neuen Knospen (Triebe, nicht Blüten) entlang der alten Äste. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Rose neue Triebe aus der Basis bringen würde.
Bei neuen Knospen rigoros auf kräftige Knospen ruhig weit unten zurückschneiden.
Wenn die alten Äste gar nichts bringen, unten absägen. Aber Vorsicht, unten an der Basis könnte sich noch was tun.
Wenn sich weder Knospen noch Triebe zeigen, würde ich dir raten, langsam zurückschneiden, solange, bis du auf gesundes Holz triffst. Im schlimmsten Fall heißt das dann roden.

Erfahrungsgemäß lohnt es sich, auch einen starkwüchsigen Climber wie Sympathie regelmäßig zu verjüngen, also die stark verholzten alten Äste herauszuschneiden und junge Triebe von der Basis hochzuziehen. Sonst vergreisen die Pflanzen schnell, allerdings nicht innerhalb von sechs oder sieben Jahren.





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Querkopf

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #7 am: 21. Dezember 2003, 00:43:47 »

Hallo, Hans,

Susannes Rat ist gut - lass im Winter unbedingt die Schere stecken und warte ein Weilchen!

Dass ausgerechnet diese Rose erfroren sein sollte, kann ich mir kaum vorstellen, "Sympathie" ist sehr winterhart. Und du beschreibst ja auch, dass sie - wenn auch ungewohnt schwach - ausgetrieben und geblüht hat, also ist auf jeden Fall noch Leben drin.

Aber vielleicht ist im verrückten vergangenen Jahr irgendwas Benachbartes, Größeres unterirdisch wuchernd ausgetickt und hat der Rose Wasser und Nährstoffe weggesogen (du hast nichts darüber notiert, was in der ferneren Nachbarschaft wächst)?

Oder vielleicht hatte "Sympathie" im Frühjahr unter besonders extremem Wechsel zwischen kalten Nächten und heißer Sonne tagsüber zu leiden? Wenn's daran läge, könntest du der Pflanze im kommenden Jahr Überlebenshilfe geben, indem du sie im Frühling ordentlich schattierst und so vor unverträglich hohen Tagestemperaturen schützt.

So oder so: Bloß nicht voreilig roden. Gib deiner "Sympathie" Zeit, sich zu bekrabbeln, und wenn's auch noch ein Jährchen dauert - Rosen sind sowas von zäh... ;)

Schöne Grüße
Querkopf
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"Konsequenz heißt auch den Holzweg bis zum Ende zu gehen!"
Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020

Hans

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Re:Sympathie noch zu retten?
« Antwort #8 am: 21. Dezember 2003, 11:04:43 »

Susanne und Querkopf, danke euch beiden!


Ich werde mich nach euren Ratschlägen richten! Erstmal abwarten, beobachten und dann evtl. (aus)schneiden.

Der Wechsel zwischen kalten Nächten und heißer Sonne tagsüber war in diesem Jahr allerdings sehr krass. Dauerfrost und tagsüber herrlichster Sonnenschein über mehrere Wochen.

Die nähere Nachbarschaft:
- Lavendel, Ysop, Salbei und andere sonnenliebende Kräuter, ein Weinstock, verschiedene Wildnelken, Alant, Malven, winterharte Kakteen, Sonnenblumen, Tomaten ...

Die entferntere Nachbarschaft:
- Streuobstwiese

Wie gesagt, alle anderen Pflanzen waren und sind gesund.
 

Schöne Grüße
Hans
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