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Autor Thema: Winteranbau in Freiland und Kalthaus  (Gelesen 21680 mal)

Nox

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #270 am: 26. September 2020, 19:35:40 »

Ich häng' mich mal hier dran mit meiner Frage:

Ende Juni hab' ich auf ein abgeernetes Kartoffelbeet Endiviensalat und Radicchio gepflanzt, ohne nochmal Dünger zu geben. Die Köpfe sind ganz schön, aber ich glaube, eine Nachdüngung wäre gut.
Was würdet Ihr empfehlen - Blaukorn, Cyanamid, Pellets organo-mineralisch (soweit mein Vorrat) ?
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thuja thujon

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #271 am: 27. September 2020, 07:05:32 »

Ende Juni gepflanzt bedeutet die sind seit rund 90 Tagen am wachsen. Viel länger werden sie es nicht tun, da hat eine so späte Düngung keinen großen Einfluss auf die Masse mehr.

Pellets organo mineralisch sind meist mit Harnstoff wegen der Langzeitwirkung der Stickstoffquelle aufgehübscht, der kommt ein wenig zu spät bis er umgesetzt wird, bei Cyanamid muss er erst noch entstehen, dauert noch länger, bliebe bei der Auswahl also nur Blaukorn, was aber viel zu viele Ballastnährstoffe neben dem Nitrat hat.

Nun ist abhängig vom Wetter die letzten Wochen und der folgenden: Feuchtigkeit kurbelt die Mineralisierung an, Bodenbearbeitung auch. Du kannst zB. noch einmal mit dem Grubber den Boden rund um die Salatköpfe lockern, nicht zu viel, sonst spült der nächste Regen vielleicht zu viele Sandkörner in den Blattschopf.

Kurz: ich würde gar nichts geben.
Bei 2 Pflanzen dünn etwas Blaukorn, nur um das Interesse zu stillen wie sie reagiert hätten. Den Blattsaft dieser Pflanzen hätte ich auch mit Aquarienteststreifen auf Nitratgehalt untersucht und mit den nicht weiter gedüngten Salaten verglichen.
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Nox

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #272 am: 27. September 2020, 09:18:28 »

Sehr gute Idee, genau so werd' ich's machen. Ich dachte auch, dass es für orgnischen Dünger etwas spät sein könnte.
Die Salatköpfe sehen gut aus, ein bisschen fester und dicker könnten die Herzen noch sein - aber dafür, dass ich sie in der letzten Zeit überhaupt nicht mehr gepflegt hatte, sehen sie eigentlich vielversprechend aus.

Jetzt hab' ich noch ein Tütchen Feldsalat zum Säen. Blaukorn nach dem Auflaufen ? Als Vorfrucht hatte ich Zwiebeln, die wurden nur mit Kaliumsulfat versorgt.
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thuja thujon

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #273 am: 27. September 2020, 09:48:05 »

Nach Zwiebeln ohne das die gedüngt wurden würde ich dem Feldsalat etwas Blaukorn spendieren. Nicht viel, nur etwas.

Wenn die Salatköpfe schon halbwegs entwickelt sind, ist der Peak der Stickstoffaufnahme schon rum.
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Selene10

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #274 am: 27. September 2020, 16:11:02 »

Es ist nicht lange her, dass ich ein kleines Gemüsebeet angelegt habe und ich bin noch recht unerfahren, Anbaupläne hab ich noch nie gemacht, will es aber diesen Winter versuchen.
Gemulcht habe ich - angeregt durch den thread hier im Forum und weil es im Sommer in Umbrien sehr  trocken ist - von Anfang an.
Ich möchte euch zeigen, wie sich eine Pflanze des "cavolo nero" entwickelt hat. Gepflanzt im Herbst 2019 hat sie im August 2020 so ausgesehen:
Sie wurde vom Kohlweißling in Ruhe gelassen. Zwischendurch habe ich immer wieder Blätter geerntet.
Dass sie nicht blüht ist rätselhaft, oder?
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Nox

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Re: Winteranbau in Freiland und Kalthaus
« Antwort #275 am: 28. September 2020, 10:44:42 »

Das sieht nach Palmkohl aus. Den hab' ich im August ausgesät, die Töpfchen stehen hier noch rum weil die Schnecken die ersten Blätter abgefressen haben - auf dem Tisch !

Wollte ihn schon kompostieren - aber wenn der das ganze Jahr über wächst, könnte ich ihn vielleicht doch noch pflanzen.
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