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News: Ich habe heute rosa Tannenzapfen gekocht, gepellt, genascht und Kartoffelsalat daraus gemacht. (Zitat aus einem Fachthread)
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29. September 2020, 18:33:33
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News: Ich habe heute rosa Tannenzapfen gekocht, gepellt, genascht und Kartoffelsalat daraus gemacht. (Zitat aus einem Fachthread)

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|7|8| Ich weiß wie schrecklich es ist diesem Totentanz zusehen zu müssen, doch so schlimm es aussieht, viele Pflanzen werden diesen Härtetest überleben, also Kopf hoch. (Lilo im thread: Dürregejammer/ Juli 2018)

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Autor Thema: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter  (Gelesen 27740 mal)

thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #240 am: 16. März 2020, 22:42:41 »

Danke fürs auf die Sprünge helfen. Das ist dann wohl ziemlich gut überlegenswert ums mal milde auszudrücken.
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roburdriver

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #241 am: 31. März 2020, 22:14:06 »

Heute hab ich mein Beet auch mal den Schafdungmulch unter gepflügt und einmal die Egge drüber gezogen.
Sonst ratter ich mir der Motorhacke (Mietgerät) drüber, aber der Baumarkt hat ja zu  :-\

Gruß Robin
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #242 am: 31. März 2020, 22:43:48 »

Willkommen in meiner Welt. Und nun gehts ans Kluten zerkleinern.
Kann man sich dran abmühen, wirklich toll ists meist trotzdem nicht. Aber was will man machen?

Bleibt für mich die Frage: 3-5cm tief lockern, unten fester Boden, dann etwas Feinerde, darüber grobe, erosionsbeständige Krümel. Da bin ich seit fast 5 Jahren dran. Es wird langsam...
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #243 am: 31. März 2020, 23:12:42 »

Heute hab ich mein Beet auch mal den Schafdungmulch unter gepflügt und einmal die Egge drüber gezogen.
und wann kommt die Gründüngung dran?
« Letzte Änderung: 31. März 2020, 23:14:45 von Nemesia Elfensp. »
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #244 am: 31. März 2020, 23:45:30 »

Ich bin heilfroh den Sandhafer im Herbst gesäht zu haben. Auch wenns nicht klar war wie er diesen Winter abfrieren soll, hats recht gut geklappt mit Herbizidfrei abtöten und ich bin heilfroh über das feine Wurzelwerk und das stabilisieren der Krume durch die feinen Graswurzeln.

Anders hätte ich weder heute Spinat säen können, noch vor ein paar Tagen die Kartoffeln oder den Salat, Rucola und Frühlingszwiebeln in die Erde bringen können. Es gibt aktuell stabile, ausreichend große Krümel an der Oberfläche, die sind ausgelegt für die aktuell sehr austrocknenden Winde und die nächsten Gewitter im Frühsommer. Unkraut hat nur sehr wenig Chancen dazwischen zu keimen, der Boden ist betretbar ohne zu weit einzusinken, trotzdem gut durchlüftet und ausreichend Regenwürmer gibt es auch. Ich bin vorerst zufrieden.

Hier bekommt das Stichwort `grüne Brücke´ eine andere Bedeutung.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #245 am: 01. April 2020, 01:52:38 »

Ich bin heilfroh den Sandhafer im Herbst gesäht zu haben.
Ja, ein wirklich guter Tip. Ich habe den Sandhafer ja auch "in Schwung".

Zitat
Ich bin vorerst zufrieden.
Thuja, so rund heraus zufrieden - toll :)

Zitat
Hier bekommt das Stichwort `grüne Brücke´ eine andere Bedeutung.
..........auf der Internetseite heisst es:
Zitat
„Dem Boden eine grüne Brücke bauen“ heißt, das Bodenleben als aktiven Produktionsfaktor zu nutzen.
genauso :)

Ich habe hier übrigens schon eine Portion Kleesaat stehen, für die Unterfussbegrünung meines Beerenobstes. Es war dein Anstoss in diese Richtung!
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roburdriver

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #246 am: 01. April 2020, 12:13:19 »

Heute hab ich mein Beet auch mal den Schafdungmulch unter gepflügt und einmal die Egge drüber gezogen.
und wann kommt die Gründüngung dran?

Die Gründüngung war Winterroggen, der ist mit dem Mist unter gepflügt. Im Beethintergrund rechts der Streifen sind neue Erdbeeren mit Strohmulch. Die bleiben wieder 2 Jahre am Fleck.

Wenn ich die Erde noch etwas feiner bekommen habe, kommen dann die Steckzwiebeln rein, Möhren sollen dieses Jahr ins Hochbeet. Radieschen und Knoblauch keimt schon zwischen Acker und Erdbeeren. Eigentlich ist die Erde recht locker krümelig, nur meine Egge zu grob. Evtl zieh ich mal nen aufgeschnittenen Reifen von der Wieseschleppe händisch drüber.  ; ;D
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #247 am: 01. April 2020, 13:24:48 »

Das Problem bei den fein bearbeiteten Böden ist das die kleinsten Bodenteilchen in die Grobporen oder gar Hohlräume gespült werden und der Boden so verdichtet. Das hat dann nix mehr mit normaler Dichtlagerung zu tun. Weil die kleinen Bodenteilchen nur zusammen lagern, aber nicht miteinander zu Krümeln verbunden sind. Der Lufthaushalt geht deshalb stark runter.

Je nach dem wie dick solche durchs übermäßige Lockern verdichteten Schichten sind, sieht man das meist ganz gut an der Entwicklung der Pflanzen. Radieschen, Erbsen, Bohnen und die meisten anderen (Fein)Gemüse sind hier recht anfällig. Mais, Löwenzahn usw kommt eher mit sowas klar.

Deutlich wirds auch bei zur Neuanlage übermäßig gefrästen Rasenflächen, wenn sich gelbe Flecken und Senken zeigen, oder noch schlimmer, die Saat erst garnicht vernünftig aufläuft. Ein gefundenes Fressen für Gänseblümchen und Löwenzahn und andere Verdichtungsanzeiger.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #248 am: 01. April 2020, 13:32:01 »

Zitat
Hier bekommt das Stichwort `grüne Brücke´ eine andere Bedeutung.
..........auf der Internetseite heisst es:
Zitat
„Dem Boden eine grüne Brücke bauen“ heißt, das Bodenleben als aktiven Produktionsfaktor zu nutzen.
genauso :)
Soweit so richtig diese Website gefunden. Grüne Brücke meint ursprünglich das übertragen von Krankheiten aus einer Kultur in die Folgekultur. Deshalb der Spruch im Gemüsebau: Letzter Erntetag ist Feldhygienetag!
Kohlputzreste mit weißer Fliege drauf usw haben jedenfalls keine Berechtigung als Mulchmaterial. Sowas muss schnell verrotten oder auf den Heißrottekomposter wandern.

Beseitigung des Ausfallgetreides - "Grüne Brücke"
Ein weiterer Baustein um Verzwergungsviren-bedingte Schäden im Getreideanbau zu vermeiden, ist die konsequente Beseitigung des Ausfallgetreides. Vom infizierten Ausfallgetreide können virustragende Blattläuse und Zikaden Infektionen in die frisch eingesäten Bestände eintragen: dies nennt man „Grüne Brücke“.
« Letzte Änderung: 01. April 2020, 13:33:32 von thuja thujon »
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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #249 am: 05. April 2020, 20:18:39 »

Momentan hab ich Schubkarrenweise Sägespäne vom eigenem Sägewerk. Fichte und Lärche. Kann man das auch als Mulch im Beet verwenden, statt Stroh?  ???
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #250 am: 05. April 2020, 22:38:11 »

Backt je nach Feinheit gerne mal zusammen. Die Terpene im Harz, bei frischem Mehl, können bei empfindlichen Pflanzen leichte Schäden verursachen, also Unkraut im Fädchenstadium lässt sich damit noch bekämpfen, sind die Keimblätter schon ausgebildet, ist die Phytotox nicht mehr gravierend.

Es spricht also nix dagegen es im Beet zu verwenden, der Nährwert für die Würmer ist aber deutlich geringer als bei Stroh. Sie sammeln die Sägespäne nicht gerne zusammen wenn sie auch was anderes finden.
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roburdriver

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #251 am: 06. April 2020, 21:38:50 »

Ich werd es mal auf einem Stück testen.
👍
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #252 am: 18. September 2020, 13:28:11 »

Haben letztes Wochenende knapp 500m Sandhafer gesäht. Etwa 500Korn pro m². Anbei die Sämaschine in Aktion. War genau richtig dafür, ging ohne vorherige Bodenbearbeitung wie ein warmes Messer durch Butter.

Frage: hat jemand Samen von Ölrettich `Compass´ abzugeben? 500g oder ein Kilo? 
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #253 am: 24. September 2020, 11:56:37 »

Nach 10 Tagen dürfte das meiste Unkraut im Sandhafer aufgelaufen sein. Da kommt aber so gut wie nichts.
Die Unkrautkur bzw falsches Saatbeet davor hat einiges gebracht.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #254 am: 25. September 2020, 11:30:12 »

Nitratauswaschung über Winter und dadurch bedingte Grundwasserbelastung ist immer wieder ein vieldiskutiertes Thema.
Wie es dazu kommen kann wird auch hier noch einmal veranschaulicht: https://www.topagrar.com/acker/news/aerger-wegen-nitratmessstellen-experte-liefert-fachliche-aufarbeitung-12359379.html?utm_source=topagrar

Ich habe die Tage ein Foto in einem anderen Garten gemacht, dort wuchsen Gurken und wurden mit Staudenschnitt und Kompost gedüngt. Nach 3 Wochen Regenpause im September sieht man auf der gerodeten Fläche wie das Nitrat an der Bodenoberfläche ausblüht (rechts im Bild und links oben). Es ist also reichlich vorhanden, was wegen fehlender Winterbegrünung demnächst ins Grundwasser rauscht.

Unverständlich für mich, warum so wenige Gemüsebeete über Winter nicht grün sind sondern braun.

Ich habe mich mal wieder für Sandhafer pur ohne Phacelia entschieden, nicht nur wegen der Nematoden, sondern auch weil er eher flach wurzelt und mir so die durchs häufige hacken wegen Unkrautbekämpfung stark beanspruchte Bodenstruktur an der Oberfläche wieder stabilisieren und lebendverbauen kann. Die Regenwurmsaison fängt ja nun auch wieder an, die sind nicht mehr in tieferen Schichten in der Sommertrockenstarre zusammengekringelt.
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