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Autor Thema: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter  (Gelesen 57464 mal)

Meralin

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #300 am: 13. Januar 2021, 20:42:43 »

Dann tu ich im April vielleicht einfach den "losen" Teil des Laubs wieder runter, und lasse die unteren cm liegen, wenn ich dann das Beet mit Kompost auffülle.

LG
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #301 am: 13. Januar 2021, 21:03:50 »

Ja, im März oder April das Laub runter, etwas Kompost ausstreuen, etwas Stickstoff fürs Wachstum dazu, nach persönlichen Vorlieben Hornspäne oder auch ein mineralischer Stickstoffdünger dazu und alles etwas einarbeiten.

Das etwas grobe aufreißen unterstützt zusätzlich das abtrocknen und die Erwärmung vom Boden. Die Tomaten wollen eben keine kalten Füße.

Wenn der Boden warm ist, Laub wieder drauf. Also Laub beim abräumen in Säcke packen und zwischenlagern.
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #302 am: 06. Juni 2021, 18:55:35 »

Das Jahr ist alles etwas später dran...
Da die Bohnen erst jetzt in die Erde kommen oder kamen, konnte ich mit dem Roggen auch noch warten. Gab dafür reichlich Mulchmaterial. am 20.05 "geerntet". Höhe ca 150 cm


Rechts der Weizen ist dann ein paar Tage später weg gekommen, da kommen dann Gurken drauf.
Die Stoppeln noch mal mit dem Freischneider platt gemacht.

Das ganze wurde dann trotz recht nassem Boden sehr flach gefräßt:


Die hinterbliebene Struktur konnte ihre Stärken dann die Tage beim Starkregen zeigen. Während alle feinen Flächen (z.B. Gelbe Rüben) total verschlämmten, ist die Struktur bei den Roggen/Weizenflächen, außer dort wo ich rumgelatscht bin, noch recht gut erhalten.


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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #303 am: 06. Juni 2021, 22:14:32 »

Danke fürs hochholen von diesem meiner Meinung nach sehr wichtigen Strang. Weil es um die Bearbeitung der Scholle geht die vorhanden ist und nicht ich baue mir ein Hochbeet wenn die Grabegabel nicht in den Boden will.

Es zeigt mal wieder das die Lebendverbauung mit den feinen Wurzeln einfach unschlagbar ist. Die Fräse als Notlösung, selbst bei zu nassem Boden, weil es terminliche Zwänge mit den Folgesaaten gibt, auch bei mir war es leider wieder so, aber der Boden kann es ab und hält sogar noch Starkregen halbwegs durch. Jedenfalls kann man sich fast kein besseres Saatbett für Gurken, Bohnen und andere anspruchsvolle, Luftbedürftige Kulturen vorstellen.

So macht auch Lehmboden Spass. Ich bin ehrlich, es bringt mehr Bodenleben rein und eine bessere Struktur als Kompost einarbeiten und dabei überdüngt der Gründünger nicht mal.

Wenn man das ganze jetzt noch ein paar Wochen früher im Frühjahr einarbeiten könnte und nicht im September die Gemüsebeete wieder für den Gründünger leerräumen müsste, wären die Gräser fast die eierlegende Wollmilchsau.

Wegen dem nix ernten ab September, ich plane jetzt die kleinen Beete mit Gräsern zu säen, für das etwas größere Beet ist aber für diesen Herbst erstmal Feldsalat geplant. Da muss ich noch schauen wo ich genug Saat herbekomme. Feldsalat macht zwar auch eine schöne Lebendverbauung, aber die Grünmasse fehlt. Deshalb tatsächlich nur mal für ein Jahr und dann wieder Sandhafer.
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #304 am: 08. Juni 2021, 22:43:27 »

Zitat
So macht auch Lehmboden Spass. Ich bin ehrlich, es bringt mehr Bodenleben rein und eine bessere Struktur als Kompost einarbeiten und dabei überdüngt der Gründünger nicht mal.
Ja, das macht spaß. :) Ich hab schon immer an der Kultur riesen Freude, auch weil sie übern Winter stehen kann. Aber ich hab ja schon öfter meine Begeisterung und Meinung dazu in die Welt gestreut... ;D
Kompost ist toll, in Maßen. Ich hab lt. Analyse sehr gut (über soll) versorgten Boden mit P und K. Nur für den Humusaufbau wäre noch mehr Kompost eigentlich ab da kontraproduktiv. Ich geb trotzdem als Ausgleich jährlich was drauf. Dafür verzichte ich auf alle sonstigen Dünger. Zudüngen tu ich sonst nur Stickstoff(und Schwfel, weils oft mit drin und besser als Chlor(id) ist). Der Rest ist da.

Mit dem Räumen: Ich mache das auf ca. 1/12 bis 2/12 der Fläche. Nach Steckzwiebeln (weniger, da geht noch was anderes), Mais, Bohnen. Der Weizen kam nach Tomaten, wohl Ende Oktober/ Anfang November. Später (bis Dez.)geht meist auch noch gut. Leider wächst er im Frühjahr nicht so schnell so hoch. Aber Hauptsache ist, dass die Wurzeln sich ettablieren. Aufwuchs ist schmückendes Beiwerk (na ja, schon etwas mehr als nur das).
Eine späte Folgekultur und gut. Für Kohle, Feldsalat, Zuckerhut ist sonst noch auf den übrigen Beeten Platz. Im Frühjahr haben Radies, Kohl (Blumenkohl/Brokkoli/Kohlrabi) Salat eigene Flächen.
Bei dir kommt alles später runter und früher drauf. Dafür hast du auch über Winter mehr Wachstum. Aber ich kenne deine Planung nicht. Wenn bei dir alles belegt ist, fällts schwer auf eine Kultur zu verzichten, das kenne ich. Andererseits kann man dem Boden (dein "Kapital") kaum besseres antun. Weidelgras/Rotklee wär noch besser aber ist auch eher im Frühling zu sähen.

Ehrlich gesagt nehm ich die Fräse gerne für solche Sachen. Sonst fast gar nicht. Die Struktur bleibt grob, man darf hald nicht so lange/langsam drüber fahren. Nur soviel, dass hald die Wurzeln gekappt werden und die Wasserversorgung unterbrochen ist. Dann stirbt alles zuverlässig ab. Gäbe auch andere Methoden (walzen/knicken, umgraben, Spritzen, abflammen, hacken...) manches probiert, Fräse ist unschlagbar was Ergebnis/Zeit betrifft. Wurde aber teils auch wieder zunichte gemacht durch erneute starke Regenfälle ::) Es fängt wieder an anzuwachsen, so wie das gehackte Unkraut. Gräbt man 15 cm tief, steht das Wasser...
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Calvin

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #305 am: 04. Juli 2022, 10:32:22 »

Weil es doch zu Mulch und Gründüngung passt, die Jahreszeit halt nicht, aber man macht sich ja schon Gedanken basierend auf der Erfahrung vom diesen Jahr:

Ich hab gestern die ersten großen Mengen auf den Kompost gehäckselt, und meine Buschbohnen sind eher durchs Wetter von einer Grassorte überwuchert wurden, das schon fast an Mais erinnert und wahnsinnig bestockte. Aber weil bei mir Buschbohnen zu Stangenbohnen eh nur eine Woche unterschied ist von der Ernte her, will ich das Buschbohnen Beet in der Zukunft zu eine Ganzjahresbegrünung umbauen.

Ein Feld 8x4 Meter, unterteilt in
4 Felder, jedes 2x4 Meter, damit ich Rotieren kann:
Geplantbis jetzt
1. Mais und Kletterbohnen1. Mais und Kletterbohnen
2. Kürbis2. Kürbis
3. Yacon3. Buschbohne
4. Begrünung4. Yacon

Gegen 4. November herum Mulche ich meine Beete immer zu. Mit dem was ich gerade hab. (Dieses Jahr war es Heu, aber nie mehr, wenn mal das Wetter im Winter nicht passt, bleibt zu viel Rest. Und Heukartoffeln sind bei mir eher Wühlmauspartyzelte, mit SchneckenDJs)

nun die Fragen:
Kann ich als Begrünung, die kommt immer bevor das Beet dann im nächsten Jahr Mais und Bohnen hat. So kann ich auch gleich einfacher Fisolen ernten, ohne zwischen Yacon und Kürbis mich durchzuschlängeln, folgende Pflanzen nehmen:
Ölrettich gegen die Nematoden
Phacelia gegen die Fußkrankheit der Bohnen
Buchweizen(den normalen oder Tatarischer, was ist besser? wenn gleich würde ich auf den mit mehr Biomasse gehen).

Wie sieht es damit im drauffolgendem Jahr mit dem selbst ausgesäten aus, unter der Mulch Schicht? Oder kommen die gesäten Kulturen(je nach Wetter zwischen Ostern und 1. Mai direkt gesät), dann eh schneller und wenn was keimt von der Begrünung, stört es die Kulturpflanzen nicht?

Und als Krönung, wollte ich noch dann im Mulch Winterportulak im November ansähen, damit im Winter auch unterdrückt wird, falls was kommen will.
Und ich hoffe der geht dann von selber ein, oder muss ich dann mit dem Rasenmäher drüber im Frühjahr? Keimen sollte der ja erst im Herbst wieder, obwohl ob er es dann durch die frische Mulchschicht schafft weiß ich nicht.

Idee war auch, dass ich beim ausgraben der Yacon, die alten Begrünungssamen nach oben hole, somit die Keimen könnten. Aber ich glaub das wird Wunschdenken sein, dass mit 4 mal Saatgut kaufen, dann nie mehr nachgekauft werden muss, bzw. ich Samen abnehmen muss von der Begrünung.

Wenn möglich hätte ich ja noch gerne Bokharaklee Melilotus albus und Melilotus officinalis drinnen, aber 2 Jahre Begrünung schaff ich nicht, vielleicht schaff ich es den rundherum anzusetzen, als Barriere und hoff die Nachbarkatzen halten drinnen sauber.
« Letzte Änderung: 04. Juli 2022, 12:40:44 von Calvin »
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #306 am: 07. Juli 2022, 12:10:25 »

Moin,

irgendwie viele verschiedene Punkte die du in deinem Beitrag zusammengewürfelt hast. Oft steckt der Teufel im Detail. Ölrettich hilft zB nicht gegen Nematoden wenn du ihn nicht kleinhäckselst und einarbeitest. Zudem sind Nematodenresistente Sorten zu kaufen, muss man erstmal bekommen, die gibts nicht überall.
Buchweizen samt viel zu schnell aus, Phacelia säe ich nicht vor August. Möchtest du ganzjährig Gründünger auf einem viertel deiner Fläche anbauen?

Wie gehst du mit dem Gründünger Biomasse um? Abräumen und kompostieren ist falsch. Es geht zwar mehr um die Wurzelmasse, was den Boden verbessert, aber die oberirdische Biomasse hat auch seinen Nutzen. Wie man damit umgeht und was Bodenbearbeitung, Würmer usw damit zu tun haben, vielleicht hilft dir dieser Artikel etwas weiter, um das ganze nochmal zu überdenken, was denn überhaupt gewollt ist und durchführbar ist.
https://www.topagrar.com/acker/news/so-nutzen-sie-stroh-und-co-effektiv-12129590.html
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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #307 am: 07. Juli 2022, 17:36:46 »

Der Artikel ist halb hinter einer Paywall, aber man kann schon viel lesen.

alles zum Kompost bringen (und dann die Krankheiten wieder auf alle Beete verteilen) ist falsch.
Umgraben im Herbst ist (zumindest auf unseren leichten Böden) auch falsch.

Für die Anwendung des Artikelwissens  auf den eigenen Garten wäre aber interessant, wie man die Verkleinerung und das leichte Einarbeiten hinbekommt.

Mais und Tomaten hinterlassen ziemlich grobe Reste. Die habe ich früher mit dem Spaten eingegraben und damit auch immer lokal die Bodenschichtung und das Bodenleben gestört.
Aber die Fläche muss ja im Frühjahr einsaatfähig sein. Bei Bohnen, Kohl etc. würden gröbere Rückstände nicht stören, bei anderen Kulturen braucht man ein feineres Saatbeet.
(Erst recht, wenn man das falsche Saatbeet zur Unkrautminimierung als Vorbehandlung einschiebt).

Nicht jeder schafft sich für seine 20 bis 100 Quadratmeter Beete eine Fräse oder einen dieser neuen "Tilther", Akkuschrauber-betrieben, an.
Was hilft? Zunächst zerfrieren lassen und dann Arbeitsgänge im Winter einschieben? vorher mit dem Rasenmäher drüberfahren? grubbern und dann walzen?



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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #308 am: 08. Juli 2022, 09:28:38 »

@ thuja: genau, 1/4 ganzjährig Gründüngen.
Ich würde die Begrünung dort gegen Ostern/Mai ansetzen, und erst dann im November die Fläche mit dem Rest zumulchen. Vorher mit Balkenmäher oder Rasenmäher drüber, wenn’s sein muss.

Mais und alles das nicht vom Komposthaufen/Bäume oder Sträucher kommt, Häcksle ich nicht, die Maisstengel liegen bei mir unterm Mulch, in den Bereichen, wo sie vorher standen.

Also im Herbst würden die Flächen so aussehen:

1) Mit Baumschere abgeschnittene Maispflanzen am Boden, mit den Stangenbohnen Kraut abgedeckt, und Kompost mit gehäckselten Schnittgut drüber.

2) Die Reste der Kürbispflanzen, unter Mulch aus Kompost und Schnittgut.

3) die Begrünung, entweder gemäht oder plattgedrückt, unter Mulch und Schnittgut.

4) Yaconstengel, unter Mulch und Schnittgut.

Natürlich kann ich alles Häckseln, wollte mir damit nur Arbeit ersparen. Die Maisstengel stören die Kürbisse nicht, bis jetzt zumindest. Und beim ausgraben der Yacon, waren sie meistens schon weg, oder ohne Konsistenz.

Der Hauptgrund für das ist, ich bin faul  :P . Und nur alle heiligen Zeiten mal im Garten, knapp 300km entfernt. Unkraut bekämpfen geht da nicht. Im Herbst 3 Wochen für 1 mal alles durchschneiden und Häckseln und auf den Garten werfen, im Frühjahr 1 Woche zum aussäen, in die Mulchschicht, hoffen, dass es schneller wächst, wie das Unkraut. Wochenends wenn es regnet fahr ich nicht hin, wenn Samstag und Sonntag schön ist, fahr ich, wobei ich dann nicht Unkraut jäte. Somit müssen die Pflanzen selbst ums überleben kämpfen, oder gegen die Schnecken. Ich setz dafür halt mehr an, 8m2 Bohnen, alle 50cm eine Stange in 4 Reihe a 9 Stangen, und so >600 Bohnen ausgebracht in 20 Reihen je 30-40 Stück.

Unterstechen hab ich bis 2017 gemacht, aber ich will mir den Stress nicht mehr antun im Frühjahr, und bis jetzt ging’s auch ohne die letzten 5 Jahre, sogar mit weniger Unkraut.

Die Begrünung ist Hauptsächlich da, weil ich sonst nix weiß, was ich dort machen kann. Desweiteren weil der Boden bei mir eher viel verliert, als Humus aufbaut. Tomaten haben im August schon Braunfäule, sobald die ersten Nebeltage/-nächte kommen, mit oder ohne Dach, maximal 1 mal ernten. Alles andere fressen Wildtiere, die sich auf 3600m2, wo meistens Monate lang keiner ist, wohl fühlen.

Ich kann dieses WE mal ein paar Bilder machen, und reinstellen. Vielleicht find ich auch noch Bilder von Pflanz Experimente an, wo ich Kohl und so versucht hab. Und die Hasen, Rehe und Wildschweine, die sich über alles neugierig hermachen. Bin kein Stadtmensch, deshalb keinen Zaun oder Mauer um mein Grundstück, und auch Garten ist nicht mehr eingezäunt, sah mir zu sehr nach Alcatraz aus.

Hab noch men Foto vom 18 Juni gefunden. Mais bin ich noch am suchen, nach einer geeigneten Sorte, zu derzeit glaub ich war der Mais 1,5 Meter in etwa maximal.
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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #309 am: 08. Juli 2022, 13:05:42 »

Schwierig, da was geeignetes zu finden. Die Bios machen Kleegras und pflügen es um.
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Calvin

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #310 am: 08. Juli 2022, 18:04:19 »

Schwierig, da was geeignetes zu finden. Die Bios machen Kleegras und pflügen es um.

Das ist ja gerade mein Problem, ich bekomm Stickstoff eigentlich genügend über den Kompost und den Bohnen/Unkräuter im Kürbis rein, sieht man ja an den Brennnesseln, mein einziger Starkzehrer wo ich Ernte ist der Kürbis, der Mais kommt fast 1:1 wieder dorthin wo er war(bis auf die paar Körner, die ich für Saatgut entnehme, den Rest holen sich eh die Tiere, die auch wieder Kot da lassen), da wo im Bild die Brennnesseln sind, war er ja mit den Bohnen vorriges Jahr. Die Bohnen sollten auch eine positive Bilanz N haben, wenn auch nur schwach. Yacon braucht sogut wie keinen Dünger, der hat dann sogar weniger Ertrag, wenn zu gut gedüngt.

Ich brauch irgendwas Kohlenstofflastiges, die weder mit Mais, Bohnen, Kürbis oder Yacon verwandt sind.

https://startclim.at/fileadmin/user_upload/StartClim2020/StCl20.F_lang.pdf

Man unterschätzt was so in einem Jahr an Bioabfall(vom Haushalt) anfällt, auf dem Komposthaufen.

Ich war immer der Meinung, dass ich eh genügend C einbringe, durch die Bäume und Sträucher, sowie den Staudenknöterich, den ich 3 mal im Jahr oder öfters "ernte". Die Brennnesseln sagen aber, dass ich überdüngt bin.

Größerer Garten geht nicht, das kann ich net alles Essen(bin ja nicht so oft dort), abliefern geht nicht, da ich die Mindestmengen nicht schaffe, sonst müsste ich Grund zukaufen oder pachten, und jemanden bezahlen zum bestellen und bearbeiten,...
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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #311 am: 08. Juli 2022, 18:23:21 »

Mach doch Weizen. Brot isst doch fast jeder und eine Winterung ist auch mal gut fürs Unkraut.

Brennnesseln wachsen mittlerweile übrigens auch auf ungedüngten Flächen im Sand. In der Luft sind genug reaktive Stickstoffverbindungen durch zahlreiche Verbrennungsprozesse. Das reicht aber nicht um den Bedarf von Starkzehrern zu decken. Evtl gibts da eine lange Vorgeschichte der Düngung auf deiner Fläche.
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Calvin

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #312 am: 09. Juli 2022, 15:28:01 »

Die Fläche war, vorher Teichdamm, glaub nicht dass ich schon im alten Teich bin damit, dann etliche hundert Jahre Sumpf und Gemeinschaftseigentum, oder wie das hieß, wo früher die Bauern die Tiere gratis hintreiben durften. Dann Tabak Acker, dann Wiese für Kuh/Hasen/Schweinehaltung, dann Wiese wo gemäht wurde für die Stallhaltung, und Gülle aufgebracht wurde. Die Güllegrube mit dem Blumskloh, war dort wo jetzt der Komposthaufen ist. Ich hab nur die Ringe rausnehmen lassen, Loch wurde mit Teichaushub aufgeschüttet.

Kann ich da nicht Probleme mit dem Mais bekommen? Wenn ich z.B.: Roggen ansetzte? Am liebsten wäre mir Tripanem(Triticale), und irgendwelche Erbsen, die sich daran festhalten können. Dann muss ich die Wieder zwischen Kürbis und Yacon machen, sonst steht 2 mal das gleiche nacheinander auf der gleichen Fläche.

Falls es was hilft, ich hab gerade Fotos gemacht und in ein Album geladen, weil die passen hier ja eher nicht wirklich zum Thema.
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daniel1988

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #313 am: 24. August 2022, 00:39:19 »

Guten Abend,
Ich bin neu angemeldet, aber schon länger ein stiller Mitleser im Forum. Zur Gründüngung in leeren Gemüsebeeten konnte ich hier schon einiges lernen und hoffe das meine Frage in das Thema passt.
Ist es möglich in einem bestehenden Beet mit Sommerhimbeeren einen Gründünger (falls ja welcher) für den Winter zu säen oder würde ich damit den Himbeeren schaden? Die Himbeeren stehen in einem eher festen, lehmigen Boden den ich gerne auflockern würde. Die gleiche Frage stellt sich mir bei Erdbeeren.

Grüße
Daniel
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Conni

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #314 am: 24. August 2022, 07:31:53 »

Guten Morgen, Daniel, und willkommen bei Garten-pur.  :)
.
Zwischen den Himbeeren und Erdbeeren würde ich im Herbst eine dicke Schicht Laub verteilen. Idealerweise mit dem Rasenmäher aufgenommen, dann ist das Laub schon ein bisschen zerkleinert und mit ein bisschen Grasschnitt gut gemischt. Das ist einfacher, als etwas anzusäen und die Wirkung auf den Boden ist mindestens so gut.
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