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Autor Thema: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter  (Gelesen 7134 mal)

thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #90 am: 09. November 2018, 14:52:24 »

Naja, es gibt nicht so viele Lebewesen die gerne mal kurz getoastet werden wollen.
Nicht nur Spinnen und Käfer oder andere Insekten, auch die Regenwürmer wären betroffen weil die gerade dicht unter der Oberfläche sind.
Zudem ist das Beet recht grob gekrümelt. Da gibts viele Kleinstbereiche hinter den Krümeln wo die Hitze nicht richtig hinkommt. Ich würde mir also entweder den Boden verkohlen oder dort würde noch Vogelmiere überleben.
Könnte auch mit den größeren passieren. Die regenerieren sich ja auch aus der Basis.
Müsste also 2 mal drüber und da der Brenner nur eine beschränkte Reichweite hat wäre das Beet danach plattgetrampelt.

Unterm Strich ist das für mich also nicht wirklich praktikabel.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #91 am: 09. November 2018, 18:53:42 »


Müsste also 2 mal drüber und da der Brenner nur eine beschränkte Reichweite hat wäre das Beet danach plattgetrampelt.

Unterm Strich ist das für mich also nicht wirklich praktikabel.
kann Deinen Argumenten gut folgen..........Regenwürmer u. Co. toasten, 2X drüberbraten, Beet platttrampeln = für Dich nicht praktikabel.
Ich wollt' die Möglichkeit des abflämmens halt nicht unerwähnt lassen :)
« Letzte Änderung: 11. November 2018, 00:37:11 von Nemesia Elfensp. »
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #92 am: 09. November 2018, 22:09:32 »

Hat definitiv seine Berechtigung, ich will die thermische Variante nicht verteufeln.
Sollte man unbedingt durchkauen.

Im Frühjahr, wenn jetzt in diesem Fall die Kartofeldämme fertig sind und was am Rand raukommen sollte, ist das definitiv die Option. Besser als 2 mal anhäufeln.
 
Sowas sollte man halt immer differenziert betrachten. Da kommt zuviel zusammen.
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lerchenzorn

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #93 am: 15. November 2018, 20:58:16 »

... Kapuzinerkresse ... Ich werde nachsehen, ob an lagernden Trieben von allein neue Bewurzelung entstanden ist, über die sich Biomasse im Boden aufbaut.

Die Durchwurzelung gefällt mir, reicht, soweit deutlich sichtbar,  etwa einen Spatenstich tief. Darunter staubt's.

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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #94 am: 15. November 2018, 22:03:06 »

Sandboden, gell?
Sieht nicht gut verkittet aus.

Trotzdem, gefällt mir. Ist im Frühjahr bestimmt schnell wieder sauber zur Aussaat. Gibts Gräser die man mit Kapuzienerkresse kombinieren kann? Um mehr Stabilität in den Boden zu kriegen?
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #95 am: 15. November 2018, 22:13:43 »

Ich hab auch wieder drei Beete im September (müsste Anfang Sep. gewesen sein) mit Gründünger bestellt, je eines mit Sandhafer, Roggen und zum ersten mal eines mit Ackerfutter (verschiedene Gräser + Sudangras).
Auf dem Beet mit Sandhafer stand vorher Weißkohl, vor dem Gras Stangenbohnen und vorm Roggen Mais.
Alle Beete vorher ganz flach gefräßt (höchstens 5 cm, beim Mais etwas tiefer), etwas eingeebnet, angedrückt und regelmäßig gegossen damit das Unkraut kommt. Nach zwei Wochen gekeimtes Unkraut mit der Pendelhacke gekillt, ein paar Tage vertrocknen lassen und breitwürfig gesäht. Flach mit dem Rechen eingearbeitet (Heurechen, hat nur alle 10 cm eine Zinke) und bis zur keimung regelmäßg gegossen.

Hier Anfang Oktober:







Zwischendrin nochmal etwas Ehrenpreis und Vogelmiere gezupft, dünnere Stellen nachgesäht.
Man sieht, dass das Gras, vor allem das Weidelgras es gerne feucht hat. Im trockenen Spätsommer/Herbst wollte es nimmer so richtig. Das Sudangras (im Ackerfutter) ist zwar gekeimt, hats aber bis zu den ersten Frösten nicht mehr viel zugelegt und ist nun tot. Im Sommer aber durchaus Interessant.
Hier vorgestern:







Den Roggen und das Gras habe ich vor zwei Wochen nochmals mit dem Rasenmäher runter gemäht. Der soll nicht so dicht in den Winter gehen, sonst fault alles zusammen. Einmal mähen im Herbst oder Frühjahr ist für den kein Problem, ein zweites mal steckt er nicht mehr so gut weg.
Der Sandhafer sieht sehr gut aus. Wächst auch bei kühlen Temperaturen noch gut und ist sehr gesund. Den werde ich auch jeden Fall öfter im Herbst einsähen. Bin gespannt, was für eine Struktur er hinterlässt.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #96 am: 15. November 2018, 23:49:01 »

Der Sandhafer sieht sehr gut aus. Wächst auch bei kühlen Temperaturen noch gut und ist sehr gesund. werde ich auch jeden Fall öfter im Herbst einsähen. Bin gespannt, was für eine Struktur er hinterlässt.
Ich bin mit zufrieden. habe gerade die Tage ein bisschen ausgegraben dass die Katzen zuhause wieder kotzen können. War schön bröselig drunter, dicht gefilzt, fast krümelig trotz überlockert. Ich denke hier haben wir auch ne Pflanze die durch das dichte, feinverzweigte Wurzelwerk festgelegten/gealterten Phosphor wieder verfügbar macht.

PS: danke für den Zinkenabstand vom Rechen. Das hilft wirklich beim einschätzen. So richtig habe ichs gerade trotzdem nicht verstanden. Ich kann auch die Gräser nicht auseinanderhalten.
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #97 am: 16. November 2018, 17:48:01 »

Der Sandhafer wäre evtl. im Frühjahr vor der ein oder anderen Kultur interessant.


PS: danke für den Zinkenabstand vom Rechen. Das hilft wirklich beim einschätzen. So richtig habe ichs gerade trotzdem nicht verstanden. Ich kann auch die Gräser nicht auseinanderhalten.
War vielleicht schon zu spät? ;) Vom Ablauf her im Prinzip ein falsches Saatbett und anschließend breitwürfiger Saat mit flachem einarbeiten...
Zinkenabstand evtl. auch etwas weniger, 7 cm. Jedenfalls kein gewöhnlicher Rechen.
Ackerfutter mit Sudangras übrigens nur angedrückt, mit Füßen und der Rückseite vom Rechen.
Erstes und drittes Bild: Sandhafer
zweites und viertes: links Ackerfutter, rechts Roggen
oder was meinst du?
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #98 am: 17. November 2018, 23:14:39 »

Danke, jetzt hab ichs geschnallt.

Ist das Ackerfutter vergleichbar mit der Wuchskraft vom Sandhafer oder deutlich weniger?
Es sieht so aus als ob nicht alles davon gekeimt ist oder sich durchsetzen konnte. Ich vermute was kohliges zwischen dem Gras, ist da Senf dabei?
Was sagt die Deklaration, was ist im Ackerfutter alles drin? Wieviel Sudangras hast du dazugemischt?
Hat es Vorteile was die Tiefenstaffelung angeht, Gräser für oben und kohliges für weiter unten?
Werden die Kohlwurzeln nicht zu groß? Habs vom Ölrettich gelernt, den lieber zu dicht säen damit er tief geht und nicht zu dick wird.

Hast du angegossen nach dem säen mit andrücken und festtreten? Gabs ne Düngung?
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