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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|13|8|Wo ein Wille ist, ist auch die Katastrophe. (Frl. Helga)

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Autor Thema: Aquilegia nivalis  (Gelesen 1669 mal)

Stick

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Aquilegia nivalis
« am: 18. Januar 2016, 19:21:03 »

Aquilegia nivalis ist eine Pflanze aus dem subalpinen Bereich der Himalayas. Ich habe endlich ein paar Samenkörner ergattert. Hat jemand Erfahrung mit Pflanzen aus diesem Bereich. Vorschlag wie man sie eventuel aussäen könnte. :'(
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Irm

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #1 am: 18. Januar 2016, 19:31:38 »

Kommt aus einer Höhe über 3.000m, da würde ich die doch glatt jetzt aussäen, Schnee drüber und eine Weile draußen lassen, evtl. bis Frühjahr  ;)
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Primel

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #2 am: 19. Januar 2016, 10:27:07 »

Ist das das gleiche wie Aquelegia fragans, oder andere Art? Selbige hat problemlos gekeimt, leider war sie nie langlebig, und ich bin immer auf der Suche nach Samen. Leider erfolglos. Keimt auch im Haus, wenn nicht, ab ins Freie.
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ebbie

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #3 am: 19. Januar 2016, 10:41:14 »

Naja, Aquilegia nivalis ist auch so eine sagenhafte Pflanze, die aber noch kaum einer in Kultur wirklich gesehen hat. Ich habe vor ein paar Jahren einige Samenkörner bekommen. Letztes Jahr habe ich eine oder zwei Jungpflanzen ins Freie gesetzt und hoffe, dass sie dieses Jahr blühen werden. Andererseits befürchte ich, dass da auch nur wieder irgendwelche Hybriden rauskommen werden.
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Leucogenes

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #4 am: 19. Januar 2016, 17:44:48 »

Würde mich dem Vorschlag von  Irm anschließen. Bin zwar kein Profi aber die meisten "Hochalpinen" benötigen ja eine Kälte-Phase. Befreundete  Gärtner sähen alle  ihre Samen im Januar aus und stellen Sie ins unbeheitzte Alpinenhaus. Sobald Schnee vorhanden ist decken  sie die in Sand eingelassenen Töpfe damit ab. Wenn der dann irgendwann langsam taut, wird halt die natürliche  Schneeschmelze nachgeahmt. Also bei meinen Kumpels funktioniert es jedenfalls seit Jahren  recht gut  so.

Da ich selber mit Aussaaten auf der Fensterbank bis jetzt nur schlechte Erfahrungen habe, probiere ich es dieses Jahr  auch so. Aquilegia jonesii  ist auch dabei...Mal sehen ob's funktioniert. Bin wie gesagt ein absoluter "Frischling" auf diesem Gebiet und kann nur von den Erfahrungen Anderer berichten.
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Irm

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #5 am: 19. Januar 2016, 18:00:57 »

Ist das das gleiche wie Aquelegia fragans, oder andere Art?

In meinem Buch "Flowers of the Himalaya" sind Fotos von beiden drin, A.nivalis ist blau, A fragans ganz helles Blau, fast weiß  ;)
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Stick

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #6 am: 19. Januar 2016, 18:16:16 »

Das ist sie.

Ebbie wie viele Jungpflanzen hast Du. Wie bist Du mit der Aussaat verfahren?


Edit//: Link eingebunden, da er das Format zerschossen hat... ;) LG., Oliver
« Letzte Änderung: 19. Januar 2016, 20:27:51 von cornishsnow »
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sarastro

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #7 am: 19. Januar 2016, 18:18:20 »

Würde mich dem Vorschlag von  Irm anschließen. Bin zwar kein Profi aber die meisten "Hochalpinen" benötigen ja eine Kälte-Phase. Befreundete  Gärtner sähen alle  ihre Samen im Januar aus und stellen Sie ins unbeheitzte Alpinenhaus. Sobald Schnee vorhanden ist decken  sie die in Sand eingelassenen Töpfe damit ab. Wenn der dann irgendwann langsam taut, wird halt die natürliche  Schneeschmelze nachgeahmt. Also bei meinen Kumpels funktioniert es jedenfalls seit Jahren  recht gut  so.

kann ich ebenfalls bestätigen! Wir machen es auch so, allerdings nicht im Alpinenhaus, sondern im kalten Kasten, wo Fenster darüber kommen. Es keimt dann nach und nach alles. Bei uns liegt aber das Problem ganz woanders. Diese feinen Pflänzchen sollte man ordentlich pikieren, und dazu kommt es bei uns oft zu wenig, ganz einfach aus Zeitmangel. So wird später gleich in den Endtopf getopft, wobei leider Ausfälle vorprogrammiert sind.
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ebbie

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #8 am: 19. Januar 2016, 18:57:53 »

Aquilegia nivalis soll purpurblau mit noch dunklerer Blütenkrone sein. Aber ich habe selber auch noch keine blühend gesehen.

Stick, ich kann momentan kaum was dazu sagen, da das Steckschildchen mit evtl. Infos derzeit unter einer Schneedecke begraben liegt. Wenn ich dort tatsächlich was zur Aussaat notiert haben sollte, teile ich es dir noch mit. Ich habe nur noch die ein oder zwei ausgepflanzten Exemplare. Jetzt ist erstmal abzuwarten, ob sie den Winter überstehen. Ich bin selbst sehr gespannt, ob es sich tatsächlich um A.n. handelt (glaube es aber noch nicht).
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Irm

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #9 am: 19. Januar 2016, 19:26:32 »

Link von Stick

Das ist sie. Ebbie wie viele Jungpflanzen hast Du. Wie bist Du mit der Aussaat verfahren?
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Leucogenes

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #10 am: 19. Januar 2016, 19:39:31 »

@Sarastro

...bei mir ist es auch ein "kalter Kasten" (da noch kein Alpinenhaus vorhanden), in dem seit gestern alle bisherigen Aussaaten mit Schnee abgedeckt sind.


@Stick

...sieht wirklich toll aus, die A. nivalis. Mir gefallen die kleinwüchsigen Aquilegias persönlich am besten.
...anbei ein Bild von A. coerulea ssp. ochroleuca (Utah)...von 2014. Leider war`s nach einer Saison vorbei mit der Pracht.
« Letzte Änderung: 19. Januar 2016, 19:44:10 von Leucogenes »
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Starking007

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #11 am: 19. Januar 2016, 20:14:34 »

Ich bestaune eure Mühen und Ergebnisse hier,
zu Hause bin ich zufrieden mit den banalen A. flabellata Ministar und Nana - Sämlingen.

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Gruß Arthur

Scabiosa

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #12 am: 19. Januar 2016, 21:33:29 »

A. flabellata hält sich hier leider auch nicht lange und man darf nicht vergessen, sie auszusäen. Bisher versuche ich auch erfolglos A. buergeriana var. oxisepala zu etablieren. Einige Sämlinge habe ich zwar zur Blüte gebracht, (Foto) aber dann sind sie wieder verschwunden.

 In einigen Töpfchen keimen allerdings schon seit Anfang Dezember A. canadensis, die stehen den ganzen Winter draußen.



 
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Leucogenes

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Re: Aquilegia nivalis
« Antwort #13 am: 20. Januar 2016, 10:00:13 »

...Wirklich sehr schöne  Fotos.

Neben meinem absoluten Favoriten A. jonesii  (welche wohl sehr heikel und kurzlebig sein soll) habe ich noch A. viridiflora aus Ostsibirien/Westchina ausgesät. Sieht auf den Bildern im Netz auch ganz nett aus.
Vielleicht habe ich ja Anfängerglück und es geht was auf.
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