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News: Am zuverlässigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht. - Woody Allen
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Autor Thema: Thomastag  (Gelesen 3291 mal)

Hans

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Re:Thomastag
« Antwort #15 am: 27. Dezember 2003, 23:01:59 »

Hi Hi,

" ... Und weiblich sind wir alle, auch die Männer ..."
" ... daß neues Leben aus Frauen kommt und geschlussfolgert, daß das in der Natur genauso ist, die dazugehörige Göttin oder Geistin also weiblich sein muß ..."


Mann schweigt dazu, lächelt verständnisvoll, nickt wissend, streichelt sanft durch ihr schwarzes Haar, verzeiht sanftmütig, ...

Frau darf heute selbst von den unmöglichsten Fabeln träumen ...

Mann ist heute einfach grosszügig und sieht über manches hinweg ...

Frau hätte wohl gerne einen Liliatag ...


Mitfühlende Grüße
Hans
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2003, 23:15:53 von Hans »
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Es ist eine immerwährende Erfahrung, dass derjenige, der Macht besitzt, dazu neigt, diese zu mißbrauchen, bis er an seine Grenzen stößt. (Charles de Secondat)

Thomas

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Re:Thomastag
« Antwort #16 am: 27. Dezember 2003, 23:05:08 »

Zitat
empfindlich und anfällig

... und deshalb - in bester Thomas'scher Ausprägung - eben auch skeptisch.

Mit so einem verkümmerten Y-Chromosom wird man vorsichtig / nachdenklich / analytisch.

Woraus sich dann fast zwangsläufig der Logos ergibt. ;)

Zitat
Thomas, fährst Du mal wieder nach Indien? Ich bräuchte da was.

Würde gerne, aber im nächsten Jahr wohl nicht. - Was bräuchtest Du denn?


Mit herrschaftsfreien Grüßen
Thomas
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Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.

Thomas

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Re:Thomastag
« Antwort #17 am: 27. Dezember 2003, 23:07:53 »

Zitat
streicheld sanft durch ihr schwarzes Haar

Wessen Haar, lieber Hans, ist schwarz?

Mit neugierigen Grüßen
Thomas
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Lilia

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Re:Thomastag
« Antwort #18 am: 27. Dezember 2003, 23:17:05 »

@ Thomas: Stoff, grünen Stoff. Dieses Grün gibt es leider nur in Indien. Ich suche schon seit Jahren, aber ich hab' Zeit.

Unsere Add-ons hier sind goldisch - und bißchen farbenblind.
Ich war noch nie schwarzhaarig!!
Göttinnen sind übrigens immerimmerimmer blond. 8) und hatten am 20. oder 21. 12. schon Namentag!!

PS.Mein "Add-on" hat mich grade "einen schweren Ausnahmefehler" genannt!
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2003, 23:22:46 von Lilia »
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Thomas

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Re:Thomastag
« Antwort #19 am: 27. Dezember 2003, 23:31:21 »

Auch wenn es OT sein mag:

Zitat
Mein "Add-on" hat mich grade "einen schweren Ausnahmefehler" genannt

Ist Dein Add-on Dein PC, oder Dein zugeordnetes Y-Chromosom bzw. dessen Träger ???


Mit irritierten Grüßen
Thomas
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Silvia

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Re:Thomastag
« Antwort #20 am: 27. Dezember 2003, 23:32:14 »

Da log ich mich doch noch mal ein. Hans, was träumst du nachts? Und dein Name war doch gar nicht Hoffmann. Anscheinend nur Zahlen im Kopf, aber in Biologie wieder nicht aufgepasst. ;)

Das Y-Chromosom ist aus einem X-Chromosom entstanden. Und damit ein Kind ein Junge wird, muss ein zusätzlicher Prozess ablaufen. Ein Mädchen ist es bis dahin allemal.

Hier mal ein schneller Link:

Das genetische Geschlecht

Und nur mal auf die Schnelle:
Bei Frühgeborenen ist die Überlebenschance bei Mädchen höher als bei Jungen. Leider wahr.
Frauen leben länger und können besser Schmerzen ertragen. Und erzähl mir jetzt nicht, was Schmerzen sind! Das weiß man spätestens nach einem Kind. Da können Männer nicht mitreden. Ungerecht - das meine ich jetzt wirklich! Aber auch wahr.

Wer hatte da jetzt schwarze Haare? Also, ich bin blond und blauäugig. ;D

Lieben Gruß an das zarte Geschlecht :-*
Silvia
« Letzte Änderung: 27. Dezember 2003, 23:38:16 von Silvia »
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Wolfgang

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Re:Thomastag
« Antwort #21 am: 28. Dezember 2003, 01:04:53 »

Nur mal so zwischendurch; ich bitte um Verständnis, dass ich nicht an mich halten kann:
(Auch) Herr Roberts hat leider einiges nicht so sehr Sinniges in die Welt gesetzt. Zufällig ist keine antike Schrift auch nur annähernd so gut erforscht wie die Bibel, einschließlich ihrer apokryphen und pseudepigraphischen Schriften und einschließlich sowohl der altorientalischen als auch der hellenistischen Religionsumwelt. Die letzteren Schriften wurden mitnichten vernichtet, jedenfalls nicht von der Kirche (die hat später eher die Lektüre der Bibel selbst verhindert), sondern immer wieder erforscht und können in originaler Sprache wie auch in deutscher Übersetzung (zuletzt von Klaus Berger und Christiane Nord) nachgelesen werden.
Der Geist Gottes (es kann auch sein Atemhauch sein) ist im Hebräischen (ruach) tatsächlich weiblich; die griechische Übersetzung im ersten Buch Mose lautet allerdings nicht Logos, sondern Pneuma und ist sächlich.
Konstruktionen einer Urgöttin oder Adamsfrau Lilith stehen ebenfalls auf zarten, zerbrechlichen Beinen. Gerade die feministisch-theologische Forschung (von Kirchen übrigens furchtbar intensiv gefördert; die evangelische vergibt sogar einen Preis dafür) hat hervorgebracht, dass alle Versuche, eine mütterliche Urgottheit zu finden, historisch und religionsgeschichtlich leider nicht haltbar sind. Göttinnen sind halt immer blond, das ist ihr Problem …
Die Geschichte von Jesus in Indien oder Kaschmir ist historisch, sagen will mal, auch nicht allerbestens belegt, jedenfalls nicht so gut wie die herkömmlichen Geschichten über ihn.
Die indische Mar-Thomas-Kirche schließlich gehört zu den orientalisch-orthodoxen Kirchen; Papst Johannes Paul II. hatte keinen Anlass und hat daher auch nicht versucht, sie der katholischen einzuverleiben. Er lädt sie aber immer ein, wenn in Assisi für Frieden gebetet wird.
Über die biologischen Tatbestände will ich jetzt nicht auch noch f.simpeln.
Nachweihnachtliche Grüße und nichts für ungut.
Ich mag blonde und blauäugige Frauen ganz besonders gern!
W.
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2003, 01:31:22 von Wolfgang »
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Thomas

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Re:Thomastag
« Antwort #22 am: 28. Dezember 2003, 01:29:28 »

Hallo Wolfgang,

klar war in diesem Thread einiges rhetorisch-spekulativ.

Aber Du stellst die Quellenlage jetzt auch etwas einseitig dar - nichts für ungut.

Es ist leider spät, gerne im Detail ein anderes Mal.


Mit blauäugigen Grüßen ;)
Thomas


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Wolfgang

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Re:Thomastag
« Antwort #23 am: 28. Dezember 2003, 01:36:35 »

Einstweilen muss man Dir nun glauben, denn "selig sind, die nicht sehen und doch glauben", sagte Jesus seinerzeit zu Thomas (Johannes 20,29). ;D
W.
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Silvia

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Re:Thomastag
« Antwort #24 am: 28. Dezember 2003, 08:58:52 »

Die ganze Konstruktion nennt sich ja auch Glauben und nicht Wissen . ;)

LG Silvia

P.S. Da fällt mir noch ein: Ich versuche mir diese ganzen Geschichten immer aus der Perspektive der jeweiligen Person vorzustellen. Ob ich das für die Nachwelt so belegbar an die große Glocke gehängt hätte, wenn ich untertauchen müsste, weil ich wegen Volksverhetzung zum Tode verurteilt worden wäre, aber gerade noch einmal heimlich davongekommen bin - ich weiß ja nicht.
« Letzte Änderung: 28. Dezember 2003, 09:50:31 von Silvia »
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Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

Wolfgang

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Re:Thomastag
« Antwort #25 am: 31. Dezember 2003, 12:13:29 »

Nochmal, ich kann es nicht lassen.
Glauben soll in der Tat jeder, was ihm auf welche Weise auch immer wichtig geworden ist. Aber Religion ist mehr als Glauben. Mich beschäftigt sie zuerst im Blick auf das, was man (mit Mitteln der historischen und literarischen Wissenschaft) erforschen kann.
Auf diesem Hintergrund ist Herr Roberts - den ich mir nochmal reingezogen habe - einfach nicht seriös; seine Zusammenstellung der Dinge bewegt sich auf dem Niveau von "Stern"-Beiträgen: Zu vieles zu ungenau, aufgebauscht oder verwechselt.
Zum anderen Thema des Threads enthält übrigens das Thomasevangelium einen Beitrag. Das letzte, 114. Logion (das sich im Gegensatz zu vielen anderen nicht in den Evangelien der Bibel wiederfindet) heißt so:
Simon Petrus sagte zu den anderen: Maria soll nicht mit uns gehen, denn Frauen sind nicht würdig, das Leben zu haben. Jesus entgegnete: Ich werde sie zu mir in den Bereich Gottes ziehen, dann ist sie nicht mehr weiblich, sondern genau so ein männlicher Geist wie ihr. Ich sage euch aber: Eine Frau, die sich den Männern gleich macht, kann eintreten in die Herrschaft Gottes".
W.
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2003, 12:14:13 von Wolfgang »
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Silvia

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Re:Thomastag
« Antwort #26 am: 31. Dezember 2003, 13:17:10 »

Zum anderen Thema des Threads enthält übrigens das Thomasevangelium einen Beitrag. Das letzte, 114. Logion (das sich im Gegensatz zu vielen anderen nicht in den Evangelien der Bibel wiederfindet) heißt so:
Simon Petrus sagte zu den anderen: Maria soll nicht mit uns gehen, denn Frauen sind nicht würdig, das Leben zu haben. Jesus entgegnete: Ich werde sie zu mir in den Bereich Gottes ziehen, dann ist sie nicht mehr weiblich, sondern genau so ein männlicher Geist wie ihr. Ich sage euch aber: Eine Frau, die sich den Männern gleich macht, kann eintreten in die Herrschaft Gottes".

Die Frage war schon immer, an was die Christen glauben. Das, was Christus gesagt hat oder das, was viel später irgendjemand aufgeschrieben hat. Aber genau so ein arroganter Satz wie von Simon Petrus lässt einen doch an vielem zweifeln, was diese christliche 'Männerwirtschaft' im Laufe der Jahrtausende so von sich gegeben hat, wenn nicht historisch so mindestens menschlich. Muss ich jetzt wirklich mal sagen! ::)

Das gilt aber für das Judentum genauso wie für den Islam.

LG Silvia
« Letzte Änderung: 31. Dezember 2003, 14:20:54 von Silvia »
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Lilia

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Re:Thomastag
« Antwort #27 am: 31. Dezember 2003, 13:27:53 »

... und an dieser Änderung der Stellung der Frau hat Jesus in seiner Zeit nicht unerheblich Anteil gehabt, indem er Frauen durch sein Verhalten immer wieder ermutigte, auszubrechen aus der traditionellen Rolle. Offensichtlich hatte er ein Gemeinschaftskonzept im Kopf, daß Frauen und Männer als (weitgehendst) gleichberechtigt ansah.
Daß mancher da zuerst "ungläubig" reagiert - ist's heute anders?
Gibt ein schönes Buch zum Thema Jesus und die Frauen, hab's verliehen, ist zu beziehen bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt.
 
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