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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.  (Gelesen 1643 mal)

partisanengärtner

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Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« am: 11. März 2016, 20:04:15 »

Diese Vermehrungsform scheint mir nicht nur für Cephalotus geeignet zu sein. http://www.cpukforum.com/forum/index.php?showtopic=56771
Ich habe letzte Woche meinen schönsten Cephalotus zerpflückt da er bei mir zu viele Vegetationspunkte hatte. Die haben sich gegenseitig so behindert das viele Blätter wenig Chancen hatten sich zu entfalten.
Vorher sah er so aus.
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Axel

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #1 am: 11. März 2016, 20:08:54 »

Da er kein direktes Sonnenlicht erhält (also kaum Überhitzen kann). Am Südfenster im Schatten des Fensterrahmens und eines gefalteten Blattes Papier das auf der obersten Plastikdose steht von einer LED Birne 400 Lumen Kaltweiß 6500 K beleuchtet. Wird alle paar Tage mal geöffnet und ist mit Quarzsand und lebendem Sphagnum bestückt.
Hier mein Setup.
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Axel

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #2 am: 11. März 2016, 20:15:34 »

So sieht mein gerupfter Cephalot jetzt aus. Wenn ich mir das so ansehe muß ich wohl noch die eine oder andere Triebspitze entfernen.
Ich habe wirklich alles was da abgerissen ist in den Inkubator gesetzt. Von der Triebspitze über die juvenilen Krüge, das übliche Laubblatt, bis zum ausgewachsenen Krug. Dabei habe ich auch Teile genommen die nur einen mm Stiel hatten. Also gewöhnlich verworfen werden.
Ich will einfach wissen was wirklich geht. Meist wird von mässigem bis gar keinem Erfolg bei Krügen gesprochen. Aber der oben genannte Brite hat eine Rate von 100 % mit dieser Methode.

Weil es so schön ist gebe ich noch einen Wintersteckling von einer schwarzbeerigen Morus alba rein. Da hatte ich auch noch nie Erfolg.
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Axel

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #3 am: 11. März 2016, 20:22:55 »

Ein Kunstwerk! Alleine der Zierwert würd schon reichen.
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Ulrich

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #4 am: 11. März 2016, 20:29:42 »

Axel, warum unten Sand ? Da machen sie doch auch nur wie im Sphagnum Glaswurzeln.
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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #5 am: 11. März 2016, 20:40:25 »

Ein Kollege hatte die in reinem Sphagnum (Blätter) die bekamen zwar alle Triebe, aber gar keine Wurzeln. https://forum.carnivoren.org/forums/topic/40941-blattstecklinge-methode-plastikdose/

Vielleicht lags auch an der relativ kurzen Zeit, denn die in dem ersten Link
http://www.cpukforum.com/forum/index.php?showtopic=56771
in Großbrittanien hatten perfekte Wurzeln in reinem Sphagnum. Ich dachte mir wenn ich die höher aufstaple wie ich es getan habe, kann ich so das Licht von unten abhalten.
« Letzte Änderung: 11. März 2016, 20:42:16 von partisanengärtner »
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Axel

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #6 am: 11. März 2016, 20:44:10 »

Ich hatte Erfolge in reinem Sphagnum, dann umgesetzt in Torfmampe.
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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #7 am: 11. März 2016, 20:45:02 »

Auch ohne Lüftung?
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Axel

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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #8 am: 11. März 2016, 20:47:18 »

Zimmergewächshaus mit LED Netzhautbrennern.
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Re: Stecklingsvermehrung in geschlossenen Plastikdosen.
« Antwort #9 am: 24. April 2016, 18:18:55 »

Mein Update aus der Schachtel.
Der Maulbeersteckling hat etwas Kallus aber außer dem gesunden Blattrieb noch nicht viel gemacht.
Aber die Cephalotus Krugstecklinge haben fast alle schon Wurzeln und Trieb. Hier mal ein Beispiel eines 5 mm juvenilen Kruges und ein normaler 2 cm Krug. Beide mit Trieb und Wurzel.

Auch der Blattsteckling meines D.capensis hat schon ein kräftiges Pflänzchen gemacht, der ist allerdings deutlich jünger.

Nachdem mein größter D.capensis Triffid rose mit den kühelen Verhältnissen im Atelier nicht klar gekommen ist und ich seine Gene nicht verlieren wollte, habe ich aus den schon schwer geschädigten Blättern mal was zu den Cephis in die Schachtel gesteckt.
Der Stamm war da schon tot.
Die anderen haben das alles aber gut überstanden und sind schon fleißig am wachsen.
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Axel
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