@ Gänselieschen, muss man bei der Himbeersorte mit Proteinzugabe rechnen?
Moin soili,
ich heiße zwar nicht Gänselieschen, aber ich kann Dir auch was zum Thema unerwünschte Proteine in Himbeere sagen.
Möglicherweise mag die eine oder die andere Sorte stärker oder schwächer betroffen sein.........aber grundsätzlich schein mir der wichtigste Punkt:
*Schlaumeiermodus an*:
Die Insekten, die für die Proteinzugaben in Himbeeren verantwortlich sind, überwintern unter unseren Himbeerpflanzen im Boden!guckst Du mal bitte hier bei
Wiki "Himbeerkäfer":
da heißt es u.a.:
Lebensweise
Im Mai wenn die Bodentemperaturen 14 °C erreichen, schlüpfen die Käfer aus ihren Überwinterungsverstecken.[6] Die Befruchtung der Weibchen findet etwa Mitte Mai statt. Die Käfer fressen zunächst an Knospen und jungen Blättern der Himbeere oder Brombeere. Der Fraß beginnt, wenn die Blütenknospen noch geschlossen sind. Die Blüten werden dabei leer gefressen.
Im Juni sind die Käfer oft an Knospen und Blüten zu finden. Sie fressen dort Pollen. Sie legen ihre Eier an die Staubgefäße offener Blüten oder an unreife Früchte ab.
Ein Weibchen legt 30 bis 40 Eier einzeln an die Brutplätze. Nach sechs bis acht Tagen schlüpfen die Larven. Die cremefarbenen Larven entwickeln sich dann in den Zapfen der Früchte und sind zur Zeit der Himbeerreife ausgewachsen. Sie haben einen braunen Kopf und werden oft als Himbeermaden oder auch Himbeerwürmer bezeichnet, da sie erst den Fruchtboden und anschließend die Frucht von innen fressen. Es handelt sich aber nicht um Maden, sondern um Larven.
Die Larve findet sich in den zackigen Fraßgängen, die mit Kot gefüllt sind. Nach 35 bis 40 Tagen sind die Larven voll ausgewachsen. Die ausgewachsenen Larven verlassen die Frucht beim Reifen der Himbeere.
Sie lassen sich zu Boden fallen, graben sich ein und verpuppen sich.
Nach fünf bis sechs Wochen schlüpft der fertige Käfer, der sein Winterquartier jedoch erst im Frühjahr verlässt.[4][5] Der Himberkäfer bildet eine Generation pro Jahr.[7]
Dies gilt auch südlich der Alpen.[8]
So würde ich schlußfolgern:
Hast Du bereits Himbeeren im Garten - und diese sind regelmässig befallen - dann dürfte auch eine andere Himbeersorte in der großen Gefahr leben, ebenso befallen zu werden, da das Insekt in Deinem Garten ja schon heimisch ist.
Wer keine Hühner unter seinen Himbeeren halten möchte, dem bleibt nur ein vorbeugendes Spritzen eines entsprechenden Mittels und zwar regelmässig und in entsprechend zweckmässigen Behandlungsabständen.
Ansonsten würde ich meinen, daß eine Übertragung des Himbeerkäfers nicht über die Himbeerpflanze selber, sondern nur über evtl. anhaftende Erde, in der möglicherweise die Puppen des Himbeerkäfers ruhen, möglich ist.
So, *Schlaumeiermodus aus* - ich habe übrigens Hühner

LG
Nemi