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(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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|8|12|Ein Langweiler ist ein Mensch, der redet, wenn du wünscht, daß er zuhört.  (Ambrose Bierce)

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Autor Thema: Wüstling, welcher  (Gelesen 3766 mal)

callis

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #15 am: 19. Mai 2005, 21:54:40 »

Es gibt zwar Wildschweine hier in den Wäldern. Aber da der Garten nachts geschlossen ist, wüsste ich nicht, wie sie hereinkommen sollten. Außerdem würden sie dann sicher auch noch Wühlschäden und Huftritte hinterlassen.

Menschen würden sich sicher Pflanzen an anderen Stellen aussuchen, die leichter zugänglich wären. Und wenn mich da jemand ärgern wollte, könnte er das im Sämlingsgarten nachts ganz ungeniert. Der ist jederzeit zugänglich.

Da war das Viech bis jetzt zum Glück noch nicht. :)
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Landpomeranze †

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #16 am: 19. Mai 2005, 22:13:14 »

Ich tippe auf Marder - solche Schäden habe ich ab und zu rund um den Kirschbaum - zuerst holen sie die Kirschen, dann toben sie drunter. Einer Nachbarin haben sie einen großen bepflanzten Kübel ruiniert, da waren auch sämtliche Triebe abgebrochen.

lg, Patricia
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oile

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #17 am: 19. Mai 2005, 22:59:58 »

Marder oder eben doch Katzen. Ich bleibe dabei. Katzen sind ja nun nicht eben Leichtgewichte, zumindest nicht die wohlgenährten, die ich so kenne - und wie gesagt, wenn sie mal in Fahrt sind, ist die ganze gerühmte Behutsamkeit wie weggeblasen!

LG
oile
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

Raphanus

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #18 am: 20. Mai 2005, 10:41:26 »

Und wie siehts aus mit großen nachtaktiven (Raub-) Vögeln, die in den Beeten was leckeres suchen und finden?
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Viele Grüße - Radisanne

Scilla

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #19 am: 20. Mai 2005, 23:51:37 »

Hallo Callis,

kann Dir echt nachfühlen,denn bei mir im Garten hat über einen längeren Zeitraum -etwa 3/4 Jahr,sporadisch immer wieder irgendein Tier gewütet.
Da waren manchmal in einer Nacht mehrere Stauden beschädigt / abgerissen / zerrupft -manchmal auch etwas angefressen. Es sah manchmal verheerend aus am Morgen.
An Katzen glaube ich keinesfalls,denn solche Schäden entstehen im Allgemeinen nur bei Kämpfen.(die ja dann jeweils von Weitem hörbar sind ::) ) Es gab aber unter den paar Katzen hier nur ganz selten Streitereien.
So konnte ich natürlich auch nur spekulieren : Marder?Auch Igel können auf der Suche nach Fressbarem Schäden machen,hab ich schon mal beobachtet. Kaninchen oder Feldhasen sowieso. ???
Kannst ja mal ein paar Karotten auslegen nacht und gucken was passiert! ;)
In meinem Fall waren es definitiv keine menschlichen Zerstörer,denn man konnte deutlich Scharrspuren von einem (etwas grösseren) Tier erkennen.
Ein Nachbar hat einmal junge Füchse beobachtet,die in einer Staudenrabatte gespielt und sich regelrecht darin gewälzt haben...
die Schäden danach kannst Du Dir ja sicher bildlich vorstellen...
Ich weiss jetzt nicht,ob Du auf dem Land lebst oder in Stadtnähe?

Nun ist hier seit einigen Monaten endlich wieder Ruhe eingekehrt.
Ausser den Igeln konnte ich nie etwas sehen oder hören.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle,dass der ganze Spuk bald vorbei ist!

Mitfühlende Grüsse
Scilla
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Ich habe meine Ernährung umgestellt.
Die Kekse liegen jetzt links vom Laptop.

Venga

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #20 am: 06. Juli 2005, 23:27:53 »

Hallo,
das wird ein Stein(Haus)marder gewesen sein.
Ich hatte das vor 2Jahren. Alle Baumscheiben nach und nach verwüstet. Ich hab´ihn durch Zufall dabei vom Balkon aus beobachten können. Ein befreundeter Jäger lieh uns eine Marderfalle. Allerdings dauerte es 4Wochen bis er gefangen war, das sind verfl... schlaue Biester. Die Baumscheiben waren bis dahin allerdings hin. Aber lieber ein Beet verwüsten als ein Auto ankauen.
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LG
Venga

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Querkopf

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #21 am: 07. Juli 2005, 21:14:12 »

Hallo, Callis,

sind die Zerstörungen immer in derselben Ecke? Dann könntest du den nächtlichen Vandalen vielleicht das Toben dort abgewöhnen. Bei uns gab's vor ein paar Jahren regelmäßig ähnliche Spuren im Vorgarten: wie zertrampelt aussehende, zerknickte Lavendel, Schleierkräuter, Stauden, abgebrochene Zweige an einer noch kleinen Strauchpäonie. Nur die (sehr stachligen) benachbarten Rosen blieben unberührt. Was mich irgendwann auf die Idee brachte, kurze, dünne Bambusstäbe mitten in die gefährdeten Gewächse hineinzustecken, so fest und eng, dass sich kein Viech mehr auf/in den Pflanzen rollen konnte. Daraufhin war Ruhe. Wer unsere nächtlichen Besucher waren, haben wir nie rausgekriegt, war dann aber auch egal ;D...

Nur auf sich selbst muss man dabei aufpassen: Dünne Stäbe sind gefährlich für die Augen. Notfalls sollte man kleine Kugeln o. ä. oben draufstecken, wenn man sich in einer derart "bewehrten" Ecke oft bücken muss.

Schöne Grüße
Querkopf
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Amur

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #22 am: 08. Juli 2005, 08:26:28 »

Solche Verwüstungen sind in den allermeisten Fällen Marder.
Im Moment ist der Nachwuchs sowieso in seiner Flegelphase und da kommen Blumenbeete und ähnliches gerade bestens zum Austoben.

In machen Fällen (Katzenminze wars bei uns) sinds auch Katzen, aber die setzen sich nur rein und rollen sich drauf rum. Da wird dann im allgemeinen nix rausgebissen oder so.

mfg
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Irisfool

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #23 am: 14. Juli 2005, 17:07:03 »

Frisch von der Pressestelle.
Der Puma ist eingefangen! Der Puma, der schon eine Weile die Veluwe (Niederlande) unsicher macht und in Atem hält ist endlich zur Strecke gebracht. Ein spezielles Team entdeckte das Tier und konnte es unschädlich machen. LG Irisfool




Bild durch link zum Bild ersetzt. LG Nina
« Letzte Änderung: 18. Juli 2005, 13:50:26 von Admin »
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Setina

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #24 am: 14. Juli 2005, 17:24:47 »

 ;D ;D ;D
Beindruckend - und die waren wirklich nur zu zweit??
Für das Riesenviech ?
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Setina

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #25 am: 14. Juli 2005, 17:27:56 »

Nö, mal im Ernst Callis,
vielleicht waren ja es ja Kater? Meiner geht jetzt abends schon immer zum Raufen mit anderen raus und wenn ich die nicht immer von den Beeten jagen würde, würde da nichts übrig bleiben.
Hast Du denn abends gar nichts gehört? Kreischen, fauchen oder so?
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Christiane

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #26 am: 15. Juli 2005, 00:58:33 »

Ich finde die Idee mit den Stöckchen oder irgendetwas anderem Piekigen in die Pflanzen Gestecktem gut. Bewahrt unsere Katzenminze vor der Zerstörung :). Warum sollte es also nicht andere Tiere auch abschrecken?!? Wie wäre es mit einem auf die Lauer legen, wenn dieses Phänomen beinahe jede Nacht auftritt? Vielleicht bewaffnet mit einer dieser super leistungsfähigen Wasserpistolen?

LG
Christiane
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Tolmiea

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #27 am: 15. Juli 2005, 01:33:35 »

Katzen kann ich net glauben Callis.
Bei unseren zwei jungen Hübschen im gebärfreudigen Alter geben sich die Kater praktisch die Klinke in die Hand, und es gibt überhaupt keine Schäden. Zumindest nicht bei den Pflanzen.

Tobende und beißende Marder im Blu..menrausch könnte ich mir dagegen vorstellen.

liegrü g.g.g.




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Lilia

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #28 am: 29. Juli 2005, 09:59:20 »

Ich sah gestern abend bei Freunden die von Callis beschriebenen Verwüstungen im Garten.
Dort waren es definitiv Marder, sie wurden beim Toben erwischt.
Ob es jetzt zwei männliche waren oder ein gemischtes Paar, war nicht recht auszumachen.
Als unsere Freunde sie zurechtweisen wollten ob der angerichteten Schäden, wurden sie recht kehlig angeknurrt.
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Querkopf

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Re:Wüstling, welcher
« Antwort #29 am: 11. Oktober 2008, 22:07:39 »

Hallo allerseits,

hier war's grad mal wieder so weit >:(.

Gestern hatte ich mich noch gefreut, wie gut die noch jungen Gräser dastehen, dass sommerschlabbrige Storchschnäbel nach dem Rückschnitt wieder runde, straffe Horste ausgebildet, Hostas apartes Herbstgelb entwickelt, Taglilien neues Laub getrieben haben. Heute Morgen war's damit vorbei, ein Bild der Verwüstung: geknickte, zerrupfte, plattgedrückte Gräserhorste, ebenso platte Stauden. Irgendwelche Viecher (Marder? Katzen?) haben nächtens rumgetobt und sich vermutlich ausgiebig auf allem Möglichen gewälzt. Jedenfalls musste ich aus drei benachbarten Beeten einen großen Berg abgebrochener Halme, Blätter, Blüten auflesen :(.

Ärgerlich. Bei einigen Pflanzen traurig :'( - gerade bei den Gräsern hatte ich mich auf den Winteraspekt gefreut. Aber nix Irreparables. Auch nicht das erste Mal (wir wohnen am Waldrand), und die Bambusstab-/ Schaschlikspieß-Abschreckungsmethode ist eigentlich eine sichere Bank. Vorm Dunkelwerden habe ich sie praktiziert. Wobei mir freilich aufgefallen ist, dass das abendliche Provisorium dieses Mal kein Dauerzustand werden kann, denn es waren einfach zu viele, zu verschiedene Pflanzen betroffen.

Bei den Gräsern waren es neben den üblichen Verdächtigen - niedrige Blauschwingel, Blaustrahlhafer, Engelshaargras, Stipa, Zittergras - auch feinhalmige Chinaschilfe, Diamantgras, Lampenputzergräser. Bei den Stauden u.a. Hems, Geraniümmer, Hostas, Pulmonarien, Primeln, Astilben, Astrantien, Sedümmer. Und ich kann doch nicht sämtliche niedrigen bis mittelhohen Pflanzen "spicken" ::)...

Gibt es nach euren Erfahrungen mit tierischen Wälzer-Vandalen irgendwas, das sie gar nicht reizt (und deshalb keines Schutzes bedarf)? Bärenfellgras scheint zu pieksig, es ist bei den neuen und vorherigen Wälzaktionen verschont geblieben. Aber sonst??

Danke für Tipps :) & schöne Grüße
Querkopf
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Online-Leserkommentar zu einem Artikel der österreichischen Zeitung "Der Standard" über Donald Trump, 30.04.2020
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