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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
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15. August 2022, 18:54:13
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News: Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)

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|2|7|Da tun sich ja ganz neue Suizidmöglichkeiten auf: Verrottung in eigenem Kompost. (Dunkleborus)

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Autor Thema: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?  (Gelesen 254384 mal)

Gartenplaner

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1455 am: 03. Juni 2022, 18:17:34 »

Anscheinend werde ich mutiger, wenn ich länger am Stück vor Ort bin  8)
Ich hab an zwei Stellen Tabula rasa gemacht, wo ich schon lange dran herum überlegte, es dann aber, wenn es mir mal wieder durch den Kopf ging, doch wieder auf die lange Bank schob, es gab dann immer Dringenderes oder Wichtigeres zu tun....

Das waren einmal die 2 Mittelmeerzypressen, die ich wohl 2007 oder 2008 symmetrisch zu beiden Seiten der Garteneinfahrt gepflanzt hatte.
Leider wollten sie allerdings nicht symmetrisch wachsen.





Die an den Eibenhain angekuschelte wuchs wesentlich mehr, wahrscheinlich auch mit durch die Düngung der Eibenhecke, litt im Winter auch seltener an erfrorenen Triebspitzchen, so daß sie schliesslich grob doppelt so hoch wie die Freistehende war.
Letztes Jahr hab ich den Versuch gestartet, die Kleine kräftig zu düngen, das brachte auch etwas Erfolg.
Allerdings stellte ich dann dieses Jahr fest, dass die Frostphase im Februar mit Sonne die Freistehende wieder zurück warf, wieder wurden an den Seiten, aber vor allem die neuen Spitzen oben, braun und vertrockneten.

Da ich im Panoptikum die sehr gut und problemlos wachsende Sorte 'Totem' habe, die überhaupt keine Winterschäden je bisher hatte und frei, sonnig steht, hab ich schon mehrfach drüber nachgedacht, die beiden ungleichen Gesellen wieder zu fällen.
Nun ist es vollbracht:





Man muss sich schon etwas überwinden, aber es störte mich eigentlich schon jahrelang....



Auf zur nächsten Tat!
Vor die Terrasse hatte ich vor Jahrzehnten "Zwerg"-Kugelthujen gepflanzt, jedenfalls wurden sie als solche angepriesen.
Wahrscheinlich hätte man inzwischen schon eine Laube im Inneren einrichten können, hätte ich sie völlig frei wachsen lassen  ::)
Eine zeitlang nutzte ich das starke Wachstum für lustigen Formschnitt und schnitt Gesichter hinein:





Das Schneiden schleifenzulassen ist bei Thuja doof, ins alte Holz schneiden geht ja nicht, aber ich kam eben ein paar Saisons nicht dazu.
Ich schnitt ich so weit zurück, wie noch irgendwie ging mit ein wenig Grün an den Trieben, eine Stelle trieb trotzdem nicht mehr aus.



Jedenfalls waren sie schon für die Stellen lange viel zu groß, zu wuchtig, versperrten den Blick über die Zentralachse.



Auch wenn sie der Terrasse eine gewisse Geborgenheit gaben.
Ich hab den Plan, die Terrasse irgendwann zu erweitern, dann hätten sie eh ein Problem dargestellt.
Eine weitere Idee war, sie dann mit dem Bagger herausnehmen zu lassen, zu trocknen und vielleicht irgendwo als knorrige Skulptur weiter zu verwenden.
Nach den Zypressen wurde ich dann mutig, obwohl ich schon immer die Befürchtung hatte, dass schon das Runtersäbeln Schwerstarbeit werden würden.

Oh Wunder - nein!
Das Holz ist relativ weich, ich konnte alles mit der Fiskars-Astschere schneiden und brauchte die Motorsäge gar nicht bemühen:







So.

Schon vor Start der Aktion hatte ich überlegt, die Stämme so tief wie möglich abzusägen und dann irgendwie Rasen drüber nach zu säen.
Unelegant, aber wenig arbeitsintensiv  :-\
Bei der Weichheit des Holzes, die mir beim Schneiden aufgefallen war, bestand vielleicht die Möglichkeit, dass die Wurzeln nicht stabiler sein könnten....
Ich startete wagemutig einen Versuch, einen Strunk vielleicht doch ganz raus zu bekommen....
Und siehe da, es bestätigte sich, die Wurzeln liessen sich sehr gut abstechen, ich konnte sogar meinen ewigen Fiskars-Pflanzspaten dafür nehmen  ;D



Und als "Skulptur" kann ich sie sogar vielleicht auch noch nutzen....

Nun, wo die Stelle wirklich glatt war, war die Rasenwiederherstellung natürlich kein Problem mehr, Nachsaat ist schon drauf und wächst.



Der neue, breitere Ausblick:



Nur ergeben solche Aktionen gewisse Grünschnittmengen....





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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1456 am: 03. Juni 2022, 19:44:42 »

Alles richtig gemacht! Wenn Gärten in die Jahre kommen , muss man sich entscheiden und sägen. Gute Entscheidung .Ich habe auf meinem Grundstück eine eigene Grünschnittdeponie. Da kommt alles  drauf zum Verrotten. Ich habe keine Probleme mit solch kleinen Mengen. Bei mir fällt über Winter viel mehr an.
VG Wolfgang
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1457 am: 03. Juni 2022, 20:10:00 »

 :)
Ich brauch und will das nicht im Garten haben, kein Grünrestegebirge à la Great Dixter  ;D
Für solche Mengen Kompost hätt ich eh nicht genug Beete, da ist es gut, dass es ein Angebot für Senioren von der Gemeinde gibt, kleine Arbeiten zu erledigen, Rasen mähen, Sperrmüll abholen - und eben auch Grünschnitt, die hatten das innerhalb ner halben Stunde aufgeladen und der Schuppen ist wieder leer.
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1458 am: 03. Juni 2022, 20:31:38 »

O.k., wenn das so geht, ist das natürlich super! :D
VG Wolfgang
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neo

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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1459 am: 05. Juni 2022, 09:40:54 »

Solche Senioren würde ich auch buchen. ;)
.
Deinem Garten fehlt ja wirklich nichts, auch wenn da jetzt vier weniger sind, Gartenplaner. Im Gegenteil, der Baum am Friedhof z.B. kommt jetzt viel besser zur Geltung.
Die "Friedhofssituation" lässt du jetzt so? (Oder allenfalls etwas niedriges an den Zaun, an die Ecke vor dem Tor?)

P.S.: Was sind das für Hochstammbäumchen auf der Terrasse?
« Letzte Änderung: 05. Juni 2022, 09:42:34 von neo »
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1460 am: 06. Juni 2022, 09:50:31 »

 8)
Wäre für Senioren vielleicht doch etwas anstrengend - es ist eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Arbeitslose von der Gemeinde und kann nur von Gemeindeeinwohner über 60 in Anspruch genommen werden.

Am neuen Zaun entlang hatte ich die Reste der Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘-Hecke umgepflanzt, die am oberen Gartenende zu trocken stand.
Vielleicht muss ich jetzt, wo die Zypresse weg ist, noch eine weitere dort dazu pflanzen, damit der Rand der freiwachsenden Hecke so grob bis dahin reicht, wo der Zaun dann Richtung Einfahrt verläuft.
Etwas Markantes soll auf jeden Fall nicht mehr da hin.

Das sind „un peu fou de buis“-Hochstämmchen  ;D
Hab ich vor 8 oder mehr Jahren hier in Düsseldorf in ner Baumschule mal sehr stark runtergesetzt entdeckt, wenn man weiß, wie langsam Buchs wächst, da musste ich dann doch zugreifen.
Platz hatte ich nur eigentlich keinen, deshalb Topf und Terrasse.
Sie waren dann auch die ersten, die Zünsler hatten, wahrscheinlich der Stress im Topf, aber auch diese doch recht kleinen Kugeln waren nie gänzlich kahl gefressen.
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Re: Die Entwicklung eines Gartens: von der Obstwiese zum Park?
« Antwort #1461 am: 06. Juni 2022, 12:33:22 »

Zitat
Am neuen Zaun entlang hatte ich die Reste der Cornus sanguinea ‚Midwinter Fire‘-Hecke umgepflanzt
Zitat
Sieht im Winter sicher gut aus zum schwarzen Zaun! (Im Sommer wäre der mir fast zu schade zum Verdecken, aber von aussen bleibt er ja gut sichtbar.)
Zitat
Das sind „un peu fou de buis“-Hochstämmchen  ;D
Un peu geht immer. ;)
Am Handy sah es für mich nach etwas Grösserblättrigem aus, jetzt am Laptop sehe ich besser, aber er scheint doch eher grossblättrig zu sein?
"A touch of class" auf deiner Terrasse. (Wenn (möglich) nicht angefressen... ;), Pilz ist in luftiger Höhe wohl weniger das Problem.)

(Sorry, Fehler beim Zitieren, und ich finde den gerade nicht...)
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