... Und (so weit sich's auf dem Foto erkennen lässt, also mit dickem Fragezeichen) das rundblättrige Gewächs könnte eine Nelkenwurz sein, vermutlich Geum urbanum - ein Wucher-Unkraut, raus auch damit.
...
Das glaub ich eher nicht - ich jäte es oft genug in allen Altersstadien bei mir

, nur die ersten, untersten Blätter sind ganzrandig rund, die danach mehrfach geteilt.
Außerdem stehts hier im Hofgarten in voller Blüte.
Ich tippe weiterhin eher auf Petasites...oder Huflattich?
Wobei, würde der so schattig überhaupt wachsen?
Wenns Pestwurz ist, ist der Boden jedenfalls gut mit Feuchtigkeit versorgt und über Bewässerung braucht man dann nicht sooo intensiv nachdenken.
Hm, also ich würd einem absoluten Neueinsteiger nicht raten, alles komplett rauszureißen und tabula rasa zu machen.
Erstens geben die Farne Struktur und bedecken den Boden an den Stellen, wo sie stehen.
Egal ob Wurmfarn oder Trichterfarn (Glaub auch eher an Wurmfarn, da Trichterfarn eben den typischen, sehr architektonischen "Trichter" mit seinen Wedeln formt, das kann man hier so nicht sehen)
Wenn alles rausgerissen wird, werden gleich erstmal Myriaden an Samen im Boden das Mehr an Licht nutzen, um zu keimen.
Außerdem kann man von etwas Existierendem ausgehend, besser entwickeln, als wenn man plötzlich eine leere Erdfläche hat.
Und ich weiß nicht so recht, ob Thessi gleich mit Dutzenden an Schattenpflanzen im Kopf und der Realität jonglieren möchte, um ALLES neu zu bepflanzen - da kommt dann auch der Kostenfaktor noch dazu.
Ich würd erstmal ne Skizze machen, auf der überlegen, wo Weg und Sitzplatz am besten hinpassen.
Diese Bereiche jäten (Farne die dort stehen, umsetzen) und dort gleich dick Rindenmulch auftragen (möglich wäre auch, dort den Boden 5-10cm tief abzutragen und in diesen "Graben" ein Geovlies verlegen und den Rindenmulch darauf zu füllen, dann vertritt er sich nicht so schnell zur Seite und in den Boden)
Wäre aber mehr Arbeit und man müsste erstmal den abgetragenen Boden irgendwo in der Ecke lagern, könnte aber nach weiterem Jäten der Fläche auch kleine Bodenmodellierungen machen.
Oder ihn flächig auf der gejäteten Fläche wieder verteilen.
Ich mutmaße mal von dem Foto von oben, daß die beiden spitzen Ecken des Dreiecks nicht so günstig für einen Sitzplatz wären, bliebe die Ecke unten links, wo daneben die Hostatöpfe in dem Durchgang stehen.
Und ich mutmaße weiter, dass sich die Tür zu der Fläche links oben auf dem Foto von oben befindet, da, wo der Boden fast keinen Bewuchs hat.
Wenn der Sitzplatz wirklich am besten in der Ecke links unten aufgehoben ist, könnte man den Weg direkt an der Hauswand entlang führen zu der Ecke.
Man würde vom Sitzplatz also direkt über den Farnhain hinweg in die Fläche schauen.
Oder man führt den Weg in einem Bogen erst in die spitze Ecke mit der Stange (Wäsche-Aufhängstange oder Stabilisierungsstange für die Mauer?)
Vielleicht bietet die Stange, wenn man sie belasten kann, die Möglichkeit, einen Hängesessel oder sogar eine Schaukel aufzuhängen
Und von dort führt der Weg dann in die linke, untere Ecke zum Sitzplatz.
Dann würde der Weg "außenrum" um den Farnhain führen.
Aber das ist jetzt Spekulation ohne genauere Angaben