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Autor Thema: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung  (Gelesen 1048 mal)

Hero49

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Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« am: 15. Juli 2016, 17:13:23 »

Gerade komme ich vom Sauerkirschen pflücken.
Von 10 Kirschen waren 2 faulig und 6 von der Kirschessigfliege angestochen.
Das heißt, daß es höchste Zeit ist, Fallen aufzuhängen.
Bereits vor zwei Jahren habe ich Fallen selbst hergestellt:
In kleine Kunststoffflaschen für Mineralwasser im oberen Drittel, aber nur auf einer Seite, mit der Bohrmaschine, Holzbohrer 3 - 4 mm,
einige Löcher bohren.
Die Flaschen zu einem Drittel mit folgender Mischung füllen: Halb Rotwein, da tuts der billige, halb Apfelessig und ein Spritzer Spülmittel.
Die Flaschen mit einem Draht an einer sonnigen Stelle im Garten aufhängen und die Füllung alle 4 Wochen erneuern.
Jede Fliege, die gefangen wird, legt ihre ca. 400 Eier nicht mehr und die Fliegeriche brauchen sich auch nicht mehr um die Fortpflanzung zu kümmern.
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lord waldemoor

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #1 am: 15. Juli 2016, 18:36:08 »

wenn keine bohrmaschine zur hand nagel dicke nadel bei kerzenflamme erwärmen und loch machen geht fast besser
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am schwierigsten sind nur die ersten 5 tage nach dem we

Nemesia Elfensp.

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #2 am: 15. Juli 2016, 19:00:48 »

Gerade komme ich vom Sauerkirschen pflücken.
Von 10 Kirschen waren 2 faulig und 6 von der Kirschessigfliege angestochen.
Das heißt, daß es höchste Zeit ist, Fallen aufzuhängen.

Jede Fliege, die gefangen wird, legt ihre ca. 400 Eier nicht mehr und die Fliegeriche brauchen sich auch nicht mehr um die Fortpflanzung zu kümmern.
"Von 10 Kirschen waren 2 faulig und 6 von der Kirschessigfliege angestochen" ......................das liest sich für mich eher so, als wenn es für Deine Ernte für dieses Jahr (und das Folgejahr?) zu spät ist.

bei Wiki heißt es:
Zitat
Die Vollendung einer Generation ist bereits innerhalb von 8 bis 14 Tagen möglich. Die Verpuppung kann in oder außerhalb der Frucht erfolgen.

Die Kirschessigfliege überwintert (der Großteil der weiblichen Tiere) als erwachsenes Insekt in einem frostfreien Unterschlupf. Im Frühjahr werden die Tiere bei etwa 10 °C aktiv.
Demnach müssten bereits im Frühjahr ab 10°C die Fallen aufgestellt werden................wobei ich noch nicht nachgelesen habe, wie weit das Insekt fliegen kann (Stichwort: Nachbargärten ohne Fallen)

LG
sendet Nemesia

PS: hier mal der 52 seitige Faden zum Thema:  Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) - Das Ende der Naschzeit im Garten?

« Letzte Änderung: 15. Juli 2016, 19:04:37 von Nemesia Elfensp. »
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Hero49

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #3 am: 15. Juli 2016, 22:30:00 »

Für die Kirschen kommen die Fallen natürlich zu spät.
Doch aus den angestochenen Kirschen entwickeln sich die neuen Fliegen und um diese einzufangen, hänge ich jetzt noch Fallen auf.
In Kürze werden die ersten Herbsthimbeeren reif, die ich gerne selbst essen möchte.
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Daniel - reloaded

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #4 am: 16. Juli 2016, 11:25:26 »

Wäre es nicht sinnvoller die Kirschen möglichst abzuernten, abzukochen und zu vernichten anstatt die nächste Generation erst zu stärken und dann mit Fallen anzufangen?
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oile

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #5 am: 16. Juli 2016, 11:35:45 »

So würde ich das auch machen.
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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #6 am: 16. Juli 2016, 11:38:56 »

Fallen im abgeernteten Kirschbaum dürften sinnvoll sein. Damit fängt man die dort noch nach Kirschen suchenden Fliegen ab, bevor sie zum nächsten Obst weiter ziehen.

Aber insgesamt haben Fallen wohl nur eine sehr bescheidene Wirkung. Wichtiger ist Gartenhygiene: kein Obst auf den Kompost, befallene Früchte entfernen und mit Hitze behandeln (bei größeren Mengen im schwarzer Plastiksack in die Sonne legen), Fallobst möglichst schnell einsammeln.
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Quendula

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #7 am: 16. Juli 2016, 12:18:27 »

Wer die runtergefallenen matschigen Kirschen nicht alle aufsammeln mag, kann auch ein tieferes Loch buddeln, Kirschen oder anderes Obst reinharken, Erde wieder drauf. So haben das schon meine Großeltern gemacht und ich finde dies Methode ziemlich sinnvoll. Ich denke, die Biester schaffen es nicht, aus tieferen Erdschichten (ich spreche jetzt von etwa zwanzig dreißig Zentimetern) wieder hoch zu kommen.
Gibt es Gegenmeinungen? Oder Nachweise?
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Sternrenette

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #8 am: 16. Juli 2016, 12:28:25 »

30 cm wird empfohlen.

Ich halte das für unrealistisch. Wer soll bei riesigen Kirschbäumen bitte alle ernten? Das Haus gegenüber steht leer, der Garten wird nicht bewirtschaftet, und die Holunderhecken? Soll man alles roden oder vergiften?
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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #9 am: 16. Juli 2016, 12:45:59 »

sehr gute idee! aber glyphosatieren genügt. obst ist eh völlig ungesund und führt zu leberverfettung. 8) :-X ;D
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Krokosmian

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Re: Kirschessigfliege - Aufforderung zur Bekämpfung
« Antwort #10 am: 16. Juli 2016, 13:08:48 »

Wenns es eh ins Groteske ;) geht: hier ist direkt neben den Weinbergen eine recht große Brachfläche, eigentlich Bauplätze wo aber nichts passiert, weil wahrscheinlich niemand da bauen will, wo der Schiefbahnhof in ein paar Jahren sein hässlichstes Gesicht zeigen wird :(.

Dort wachsen massig Brombeeren, in der Vor-KEF-Ära ein echtes Paradies für Vögel, jetzt ein Suzukii-Epizentrum. Anstatt sich zusammenzutun und wenigstens mal abzuklopfen, ob man es nicht zumindest abmähen kann und so einen Teil der Population die später die Trauben befällt auszuschalten/zu verhindern, jammern die Wengerter weiter genau darüber. Und sind sich immerhin einig darüber, würden sie es tun, dass dann bestimmt "wieder die Grünen Theater machen". Ob es in der Sache helfen würde, konnte mir aber bisher keiner sagen...

Zu den Fallen, irgendwo, es war glaube ich bristlecone, schrieb jemand sie seien u. U., wenn überhaupt nur beschränkt sinnvoll. Daneben können sich die Viecher in Massen tummeln und trotzdem nicht reingehen.

Edit: gefunden hier
« Letzte Änderung: 16. Juli 2016, 14:21:19 von Krokosmian »
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