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20. Oktober 2017, 10:35:50
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Autor Thema: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen  (Gelesen 13535 mal)

Paw paw

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #225 am: 20. April 2017, 00:00:36 »

Bambusstangen hätte ich gerne geerntet. Beschneiden und Ausläufer nachgraben sollte nicht sein. Wenn ich die Sicherheit gehabt hätte, dass der Bambus auf den ihm zugestandenen 2 bis 3 ar bleiben würde, hätte ich ihn gepflanzt. Man hat halt so einen oder anderen unvernünftigen und unerfüllbaren Traum.
Das Thema Bambus ist mittlerweile ganz gestrichen. Wahrscheinlich hätte es auch mit einem der Förster (oder jedem) Ärger gegeben.  ;D
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Rhoihess

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #226 am: 20. April 2017, 00:00:56 »

Noch keine willentlich angepflanzten wirkliche Problemkandidaten, aber manche könnten's werden

Blasenkirsche - so schön sie aussieht, überwuchert schnell alles und breitet sich rasant aus, wenn man sie nicht ständig eindämmt. Noch wird sie nicht verbannt

Echter Thymian - als Begleitpgflanze für die Erdbeeren gedacht und erst letztes Jahr gezogen und gepflanzt, hat er sich schon im Spätsommer wieder ausgesamt, und dann seit März geht er wieder überall auf, teilweise mehrere Meter entfernt. Scheint hier in der eher trockenen Gegend ziemlich konkurrenzstark zu sein. Da ich ihn gern ernte und damit würze, und auch im Garten einen angenehmen Duft verteilt sowie von Mai bis November massig besummt wird, darf er auch erst mal bleiben, wenn's problematisch wird muss er leider in den Topf umziehen
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casa

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #227 am: 20. April 2017, 00:06:27 »

Wir hatten auf der Terrasse zwei Fargesien - eine Murielae "Standing Stone" und eine Robusta "Campbell". Die Campbell wurde zu einem fünf Meter hohen Biest, das alles verdunkelte und mit den abgeworfenen Scheideblättern die Umgebung zumüllte.

Die beiden Bambusse zu entfernen geriet zu einem echten Abenteuer: tagelanges Gebuddel, Gesäge und mechanisches Aufsprengen des Wurzelklotzes. Jetzt sind sie weg.

Fazit: Nie wieder Bambus in den Nähe des Hauses oder in einem kleinen Garten.
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Nachtschwadronierer

toto

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #228 am: 20. April 2017, 00:06:53 »

Pfefferminze... und Origano.... buaahhh... im Steingarten, der wächst auch in Fundamente... Letzteren im letzten Jahr karrenweise entsorgt.... und kommt doch wieder :'(
« Letzte Änderung: 20. April 2017, 00:09:36 von toto »
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Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.

uschiii

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #229 am: 21. April 2017, 01:37:46 »

Pfefferminze... und Origano.... buaahhh... im Steingarten, der wächst auch in Fundamente...

... gut zu wissen!
Ich hab mal so was wie Zitronenminze gepflanzt und war bald entsetzt von ihrer Wuchskraft - konnte die Massen von fleischigen Wurzeln eimerweise ausgraben, sie gab nicht auf. Riecht ja auch so fein. Aber ich würde sie nie mehr in den Garten pflanzen, die setzt sich zu stark durch!

Damals fand ich ihn schön... heute ist er für mich eher Unkraut, auch wenn er eigentlich schön ist - aber nicht im Garten ;D

Nee, Unkraut kann man jäten! Mein Bambus verursacht mir Albträume, Panik bei der Vorstellung, dass er aus seinem Gefängnis ausbricht und überall im kleinen (!) Garten wächst. Zwar steht er einige Meter vom Haus entfernt,  aber das hilft im Ernstfall auch nicht.
Ich hatte den Phyllostachys nigra vor gut 10 Jahren bei Aldi gekauft, um zwei Fargesia zu ersetzen, die mir nicht 'das' Bambusgefühl gaben und deshalb rausgeschmissen wurden. Die Aldi-Pflanze habe ich dreigeteilt und auf etwa 2 Meter gepflanzt, mit einer 70 cm hohen, verschraubten Wurzelsperre. Er gedeiht prächtig, obwohl er weder Wasser noch Dünger bekommt.
Letzten Sommer schob er ein gutes Dutzend neue, kräftige Triebe, die mich richtig in Panik versetzten, weil alle direkt an der Wurzelsperre hochkamen - ich habe sie abgeschnitten und fürchte, dass die diesjährigen Triebe unter der Absperrung ausbüxen werden, weil im Beet kein Platz mehr ist.
Unser Nachbarn links haben vor dem Bambus Rasen und mähen die Ausläufer regelmäßig ab. Die Nachbarn rechts haben ihren Bambus im Vorgarten, er hat in wenigen Jahren alles vereinnahmt und wächst im Buchs und im Chinaschilf, überall. Die können notfalls einen Bagger einsetzen, um ihn loszuwerden, weil dort die Straße verläuft. Bei uns käme leider (!!!) kein Bagger hinters Haus.

Ich spiele mit dem Gedanken, ihn mit R...-up einzusprühen. Hat das schon mal jemand probiert?
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Grüße von Uschi

BlueOpal

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #230 am: 21. April 2017, 07:08:41 »

Den fand ich damals auch hübsch habe aber noch zeitig von der Ausbreitungskraft gehört. Auf Dauer wird der Gute die Sperre ignorieren. Ob ein dauerhaftes mähen der Sprossen Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Wenn ich beim Carex ICE dance oder der Lampionblume etwas abgezupft habe, sind die unterirdisch trotzdem weiter im Radius gewachsen.


Mach ihn lieber jetzt weg. Ich hoffe deine Nachbarn lassen ihre nicht zu dir ausbüchsen.
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Staudo

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #231 am: 21. April 2017, 07:34:31 »

Ich spiele mit dem Gedanken, ihn mit R...-up einzusprühen. Hat das schon mal jemand probiert?

Ich habe versucht, einen der kleinen Wucherbambusen mit Glyphosat zu bekämpfen. Das wurde nichts.
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neo

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #232 am: 21. April 2017, 07:38:50 »

Ein Gärtner hat bei mir mal vor Jahren versucht, einen grossen Miscanthus mit Glyphosatinjektion zu vergrämen. Der Kerl ist dann einfach ein bisschen ausgewichen. In etwa so schätze ich den Bambus auch ein.
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lerchenzorn

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #233 am: 21. April 2017, 08:34:59 »

Unsere Balkon-Wildbienen nisten seit Jahren in dem, was von 3 Quadratmetern kompaktem Bambus-Dickicht übrigblieb. Statt Glyphosat haben eine scharfe Axt, die missbräuchlich im Erdreich eingesetzte Astsäge und eine als Hebel genutzte Eisenstange ausgereicht, um die Rhizome in bewegliche Batzen zu zerlegen.
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Mümmel

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #234 am: 21. April 2017, 08:53:20 »

Notfalls könnte man zum Bagger einen Autokran bestellen. Der hebt den Bagger übers Haus in den Garten. Ist nicht umsonst, kostet aber auch nicht die Welt. Für den eigenen Seelenfrieden vielleicht eine lohnende Investition. ;)
Von Miscanthus giganteus säge ich auch regelmäßig handliche Stücke ab. (Sägeblatt dannach hin, also nicht die gute Säge nehmen)
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RosaRot

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #235 am: 21. April 2017, 08:59:30 »

Ich gestehe, mein Traum war immer (und ist es ein bisschen immer noch) ein Riesenbambus. Einer mit richtig dicken langen Stangen, ein Bambuswäldchen wie auf der Mainau. Unser Grundstück ist schon groß, aber ich habe mich nie getraut. Zum Glück?

Fahr doch mal nach Bernburg. Auf dem Gelände der Hochschule Anhalt (Gartenbauliche und landwirtschaftliche Fachrichtungen) gibt es unter anderem eine Sichtungsfläche für Bambus. Sehr interessant.Sehr eindrucksvoll.
Es gibt dort auch sicher jemanden der Dich über die Entwicklung/Dynamik der aufgepflanzten Bambusen in den letzten fünf Jahren ausführlich unterrichten kann.
Ich war mal mit der GDS dort, wir hatten eine ausführliche Führung und es gab einige Mitglieder, die die Fläche vor Jahren schon einmal gesehen hatten.... :-X
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Viele Grüße von
RosaRot

Schantalle

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #236 am: 21. April 2017, 09:56:24 »

Notfalls könnte man zum Bagger einen Autokran bestellen. Der hebt den Bagger übers Haus in den Garten.
Für das, wofür unsere Kräfte nicht ausreichen, gibt es in der Mechanik ein paar Lösungen, die vielleicht reichen könnten und die man nicht übers Haus heben muss ;D
Nicht nur mit der Eisenstange, von der lerchenzorn sprach, kann man sich Einiges erleichtern. Mit einem oder zwei stabilen Anker und Flaschenzug oder Tirfor (kann man leihen) könnte man schon einige größere teilweise abgetrennte Stücke bewegen. Keiner der beiden wird das Beil und Säge ersetzen, sie machen einem die Arbeit wesentlich leichter.


Pfefferminze... und Origano.... buaahhh... im Steingarten, der wächst auch in Fundamente...
... gut zu wissen!
Ich hab mal so was wie Zitronenminze gepflanzt und war bald entsetzt von ihrer Wuchskraft ...
Bei allem Respekt! Was spricht dagegen, solche Kräuter schlicht, samt größeren Kübel, in der Erde zu versenken? Sie sprengen, im Gegenteil zu Bambus, die Töpfe garantiert nicht! 8)

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neo

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #237 am: 21. April 2017, 10:05:31 »

Oregano versamt sich aber in Hulle und Fulle. ;) Aber gegen den habe ich nichts, obwohl er hier auch ziemlich omnipräsent ist.
Ein "no go" in einem kleinen Garten ist für mich der Kirschlorbeer, wenn er wie bei uns an der Grenze zum Nachbarn steht und deshalb oft geschnitten werden muss. (Früher stand dort scheinbar Weide, aber die hat das Abwassersystem mit den Wurzeln verstopft.)
Dem zweiten Nachbarn hatte ich deswegen vom Kirschlorbeer abgeraten, er hat dann Bambus genommen. ;D (Aber ich glaube er hat Fargesia, er hatte recherchiert.)
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Mümmel

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #238 am: 21. April 2017, 11:19:54 »

Für das, wofür unsere Kräfte nicht ausreichen, gibt es in der Mechanik ein paar Lösungen, die vielleicht reichen könnten und die man nicht übers Haus heben muss ;D
;D
Persönliche Abwägungsentscheidung
- Körperliche Konstitution
- Fester Anschlagpunkt für den Kettenzug
- Man(n) wollte schon immer mal Bagger fahren
-...

In GB gibt es eine Dame die Bambus sammelt (und einen Gärtner hat), die zieht nur Gräben um die Pflanzen. Einen Spatenstich tief. Wenn der Bambus abhauen will guckt er in den Graben und ihm wird die Rübe abgeschnitten. Nichts wo ich mich drauf verlassen würde, aber als zusätzliche Kontrolle oder um zu sehen ob der Bambus des Nachbarn die Grenze überschreitet vielleicht ganz praktisch.

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toto

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Re: "No Go" im Garten - Nie wieder diese Pflanzen
« Antwort #239 am: 21. April 2017, 21:25:57 »

Unsere Balkon-Wildbienen nisten seit Jahren in dem, was von 3 Quadratmetern kompaktem Bambus-Dickicht übrigblieb. Statt Glyphosat haben eine scharfe Axt, die missbräuchlich im Erdreich eingesetzte Astsäge und eine als Hebel genutzte Eisenstange ausgereicht, um die Rhizome in bewegliche Batzen zu zerlegen.

Das kenne ich sehr gut!!! ;D Die Gerätschaften, Axt und Eisenstangen-Hebel... anders geht es nicht... ich bin da ganz pragmatisch: "bist Du nicht willig, so..." usw.
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Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern sin Nachtigall.
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