Mir fehlen wie gesagt die eigenen Erfahrungen bei Gurken / Melonen und Phosphonsäure (nicht Phospho
rsäure). Ich werds mal nächstes Jahr ab Mitte Juni (da geht normalerweise das Längenwachstum los) wöchentlich probieren, anfangs vielleicht mit 0,25% um zu sehen ob das die Cucurbitae auch vertragen. Von oben auf die Blätter gesprüht, Abends direkt nach Ende der direkten Sonnenstrahlung.
Duaxo ist Difenoconazol, das ist gegen falschen Mehltau ohne Wirkung. Für Rost, Schorf und echten Mehltau gut.
Beim Wein habe ich eine für Peronosphora anfällige Sorte, die anderen haben selbst in diesem sehr schwierigen Jahr nur toleriarbaren Befall. Anwendung: max. 5ml Phosfik oder Lebosol Nutriplant pro Liter Wasser nehmen, also max. 0,5%. Wichtig ist, früh loszulegen, schon nach dem Austrieb. Nach einigen Behandlungen stellt sich ein ganz guter Schutz ein, der ausreichend lange anhält. Im Juli ist eh Schluss, in ältere Blätter dringt Phosphonsäure wohl einerseits schlecht ein, andererseits sind die auch weniger anfällig für die Pilze.
Beim Wein findest du auch massenhaft Informationen im Internet darüber, Beispiel:
http://www.lvwo-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Fachinformationen/Phosphorige+Saeure+_Wirkstoff+gegen+Peronospora+auch+in+Blattduengern?LISTPAGE=669250 - das ist recht gut beschrieben.
Interessanter wirds bei Phosphonsäure gegen Braunfäule und eben den Cucurbitae / flascher Mehltau, da ist mehr zu lernen und zu gewinnen. Melonen sind eben wie schon erwähnt durchweg sehr anfällig, während bei Tafeltrauben viele gute Sorten mit geringer natürlicher Anfälligkeit zur Verfügung stehen. Da muss man sich nicht zwangsläufig mit solchen Mitteln auseinandersetzen.