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News: Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.  (Johann Gottfried von Herder)
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18. Juli 2019, 22:19:28
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|19|1|die einzig wahre irrenhauszentrale ist hier. (zwerggarten)

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Autor Thema: 1,8 ha trockener Südhang  (Gelesen 73315 mal)

MarkusG

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2055 am: 18. Juni 2019, 06:31:20 »

Was für eine Arbeit! Liebe Cydora, danke! Da gehen die schönen Bilder nicht so schnell verloren.

Markus
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Wurzelpit

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2056 am: 18. Juni 2019, 18:06:38 »

Die Zeit beim Forentreffen bei Markus verging wie im Fluge, und erst, als sich hier und da schon Aufbruchsstimmung breit machte, dachte ich daran, zur Kamera zu greifen. Ein paar schöne Fotos mit bekannten und unbekannten Details habe ich herausgesucht, beginnend mit dem Schattengarten.







Am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht, ist dieser Bereich immer am schönsten, bietet er doch ein wunderbares Licht- und Schattenspiel, welche die vielfältige Gestaltung besonders zur Geltung bringt. Neben den bodendeckenden Schattenstauden sorgen vor allem Gräser für vertikale Akzente, und die panaschierten Iris strecken ihre Schwerter wie gespreizte Finger in die Sonne. Der Kugellauch ziert auch mit seinen abgeblühten Fruchständen noch eine ganze Weile.







Juni ist die Zeit der blau blühenden Stauden, und davon findet man eine reiche Auswahl, sei es Geranium, Glockenblumen oder die "blauen Sternchen", welche sich in den Gräserhorsten einfach unglaublich gut machen. Rot- und gelblaubige Stauden und Gehölze sorgen überall für willkommene Farbtupfer.







Herrlich ist natürlich das üppige Grün im Frühsommer, der Mai beschert unserer Region oft noch reiche Regenfälle, aber so langsam macht sich die Sommertrockenheit bemerkbar, hier kann man nur auf den einen oder anderen Gewitterregen hoffen.







Die weißen Blüten von Heuchera, Kronenlichtnelke, Spornblume und Co. bringen Licht in die besonders dunklen Bereiche, und weiß panaschiertes Laub sorgt immer wieder für überraschende Details.

Sehr schöne Fotos von einem außerordentlich schönen Garten. Da steckt viel Herzblut drin  :)
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cydora

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2057 am: 07. Juli 2019, 21:20:05 »

Ich habe mit einigen anderen gestern Nachmittag Markus besucht. Was soll ich sagen? Schön war's wie immer! Trotz der Wetterlage :-\
In den schattigen Bereichen schreit es teilweise traurig nach Wasser und es krampft einem das Herz zusammen. Aber auch sehr interessant zu sehen, was jetzt noch proper dasteht und was gerade zerbröselt  oder Brandflecke hat oder schon gar nicht mehr zu erkennnen ist.
In der sonnigen Prärie war es wegen der Hitze nicht auszuhalten. Aber die Pflanzung steht wie eine Eins und bietet schöne Motive. Allerdings sind hier für mein Empfinden die Proportionen durch die mastigen Muskatellersalbeis etwas aus den Fugen geraten.
Die Obstwiese und die Wiese unter den Kiefern ist wunderschön anzusehen, da pausierte ich auf der Bank. Doch die Sonne trieb mich weiter.
So bin ich zum Federvieh geflüchtet, den Teil kannte ich noch nicht so richtig. Und da war's auch schön - und schattiger. Mensch, geht es den Hühnern, Gänsen und Puten gut! Da möchte man doch glatt eine alte Pute sein ;) ;D
Die Fotos dazu habe ich wieder in ein Webalbum hochgeladen. Wer möchte, kann sie sich hier ansehen.
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Liebe Grüße - Cydora

AndreasR

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2058 am: 07. Juli 2019, 22:53:54 »

Ich war gestern auch beim Treffen im kleinen Kreis dabei, ist von hier ja zum Glück nicht weit. Man sieht dem Garten deutlich an, wie er nach Wasser lechzt, und es tut weh, mit dem Tode ringende Gehölze zu sehen, wie eine kleine Hamamelis, die sämtliche Blätter abgeworfen hat, welche gerade zu Staub zerfallen... :'(

Nichtsdestotrotz habe ich wieder viele schöne Motive einfangen können, die hoffentlich auch für Markus, der im Moment pausenlos rotiert und kubikmeterweise Wasser in den Garten karrt, ein wenig Balsam auf die Seele sind. Aber zum Glück sind viele Pflanzen erstaunlich robust und strahlen noch frischgrün, auch wenn sich jetzt immer mehr hochsommerliche Töne breit machen.







Begonnen habe ich den Rundgang diesmal am südlichen Ende des Schattengartens, dort kämpfen die roten Berberitzen sichtlich mit der intensiven Sonneneinstrahlung. Die Gräser färben sich nun langsam braun, zusammen mit den Spanischen Gänseblümchen weben sie herrliche Wolken. Höhepunkt des Beetes ist eine leuchtend orangefarbene Taglilie, die einen schönen Farbkontrast zu den lilafarbenen Verbenen bietet.







Überhaupt dominieren die Verbenen in dieser Ecke die Szenerie, die unzähligen lilafarbenen Punkte leuchten durch die Gräser, und der verblühte Kugellauch wirkt trotz der Brauntöne wie ein Feuerwerk, welches über dem grünen Pflanzenteppich schwebt.







Die Vielfalt der Gräser begeistert mich immer wieder, Formen, Farben, Texturen und die unterschiedlichen Größen zaubern eine Vielfalt, die rund ums Jahr schön ist. Die Stauden werden so fast zum Begleiter degradiert, im Hochsommer ist die Blüte naturgemäß nicht mehr so uppig, aber überall finden sich Farbtupfer von Storchschnabel, Nelken und Co.
« Letzte Änderung: 07. Juli 2019, 23:45:26 von AndreasR »
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Viele Grüße
Andreas

AndreasR

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2059 am: 07. Juli 2019, 22:55:21 »







Immer wieder schön sind die buntlaubigen Gehölze, die durch die Lücken im Blätterdach der hohen Bäume quasi im Rampenlicht stehen. Dieser gut eingewachsene Bereich des Schattengartens ist auch noch frischgrün, die Neupflanzungen haben es zum Teil deutlich schwerer.







Oft reicht es, nur wenige Schritte weiterzugehen, und es bieten sich schon wieder neue Perspektiven. Teils sind die Wege sonnenbeschienen, teils im Schatten, und im Laufe des Tages ändern sich die Lichtszenerien ständig.







Manchmal sind die Kontraste fast zu stark, da stehen pinke Blüten neben gelblaubigen Gehölzen, und eine neongelbe Nelke (auf dem Foto nur andeutungsweise im richtigen Farbton zu erkennen) strahlt grell aus dem Unterholz, aber diese kleinen "Stolpersteine" machen den besonderen Reiz des Gartens aus. Auch die Tierwelt macht reichlichen Gebrauch davon, überall flattern Schmetterlinge, und es summt und brummt, wie man es anderswo leider nicht mehr in dieser Vielzahl erleben kann.
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Viele Grüße
Andreas

AndreasR

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2060 am: 07. Juli 2019, 22:55:56 »







Im Präriebereich konnte man es bei 32°C und Sonnenschein in der Tat kaum aushalten, und es herrschte reger Flugverkehr zwischen den Blüten. Zwar machen sich nun auch hier immer mehr die strohfarbenen Töne des Hochsommers breit, aber die Pflanzen halten sich wirklich hervorragend in diesem knochentrockenen Boden, wo sich nun mehr und mehr Trockenrisse zeigen.





Der Muskatellersalbei ist nun weitgehend verblüht, dafür taucht der Mannstreu das Areal in metallische Blautöne - und in dieser Menge macht er sich auch durch einen deutlich wahrnehmbaren Geruch bemerkbar, der neben Bienen und Hummeln auch viele Fliegen anlockt.





Mein Fotorundgang endet mit zwei Impressionen vom Gemüsegarten, der wunderbar idyllisch in die herrliche Landschaft eingebettet ist. Große Mengen von Gaura, Mariendisteln und Co. verbreiten auch hier mediterranes Flair, welches durch die Kiefern ringsherum noch einmal unterstützt wird.

Bilder anklicken zum Vergrößern!
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Andreas

enaira

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Re: 1,8 ha trockener Südhang
« Antwort #2061 am: 08. Juli 2019, 09:18:44 »

Hach, so herrliche Bilder von euch beiden.
Von einem traumhaften Garten!!!
Ich war so blöd, ohne Karte in der Kamera zu fotografieren (mal wieder...), aber wie mir scheint, wären meine Motive mehr oder weniger die gleichen gewesen.

Was sich diesmal wieder bestätigt hat: Mein absoluter Lieblingsbereich ist die Birkenecke. Die gefällt mir auch beim dritten Besuch ausnehmend gut, eine tolle Stimmung!
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Liebe Grüße
Ariane

It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
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