So, Pause, vermelde aus dem tropischen Westafrika - aktuell 31 Grad. "Nur". Das Gemeine daran sind weniger diese paar Grädchen, es ist dieses infernalische Komplott mit der hohen Luftfeuchtigkeit. Heute früh 8 Uhr meldete die Wetterstation des Airport Lomé stramme 99% relative Feuchte.

Der mitteleuropäische Aktivismus schaltet wie automatisch ein paar Gänge runter und begibt sich auf die Kriechspur; wie Blei krallt sich diese feuchte Hitze in den Hirnwindungen fest.
Selbst die Einheimischen stöhnen, es sei für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß.
Ob der Klimawandel hier auch angekommen ist?! Das Wetter spiele in letzter Zeit verrückt, heißt es hier. Der heftige und tropentypische Novemberballerregen z.B. ist nahezu gänzlich ausgeblieben und damit auch die Abkühlung im Dezember. Die Felder der vielen Kleinbauern sehen wie ausgedorrt aus, die Trockenheit trieb die Preise für Obst und Gemüse empfindlich in die Höhe, schlagartig. Nur wenige können mithalten, in den kleinen Straßenküchen kann so manch einer (genauer - eine) bei den Preisen nicht in Vorleistung gehen und es gibt schlichtweg nichts zu futtern. (Na ja, gut, diese trockenen Maisknödel mit einem TL scharfem Dip.

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Meine Güte, was können wir (in Mitteleuropa) froh sein, in einer klimatisch gemäßigten Gegend zu leben (politisch erst recht)!
@ maigrün, liest du hier mit? Ich melde mich bei dir. Hier hats nur Kriechnetz und das reißt dauernd ab.