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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)
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21. September 2017, 08:56:12
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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Physalis 2017  (Gelesen 8062 mal)

kaliz

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Re: Physalis 2017
« Antwort #150 am: 12. Juni 2017, 21:54:44 »

Gelb zumindest sollte sie werden. Das wird sie normalerweise gleichzeitig mit der Frucht im Innern.
Wenn sich der Lampion komplett umgefärbt hat, kannst Du ihn an der Unterseite leicht öffnen um hinein zu sehen. Ist die Frucht orange, ist sie reif.
« Letzte Änderung: 12. Juni 2017, 21:56:22 von kaliz »
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Sautanz

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Re: Physalis 2017
« Antwort #151 am: 13. Juni 2017, 08:31:59 »

Danke, dann warte ich mal bis die Hülle geblich wird und schau rein. Sollte ja eine KEF resistente Frucht sein.
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Bienchen99

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Re: Physalis 2017
« Antwort #152 am: 13. Juni 2017, 19:22:19 »

Gelb und trocken. Meist schmeißt die Pflanze die Hüllen ab, wenn die Früchte reif sind  :)
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kaliz

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Re: Physalis 2017
« Antwort #153 am: 14. Juni 2017, 00:08:11 »

Kommt auf die Sorte an. Bei manchen hängen die Lampions auch bei Vollreife so fest, dass man sie abschneiden muss, will man die Pflanze beim ernten nicht beschädigen.
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b-hoernchen

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Re: Physalis 2017
« Antwort #154 am: 09. Juli 2017, 19:44:56 »

Das hier ist die Schönbrunner Gold - Pflanze von #96 - zwei Monate später aufgenommen auf dem Balkon, wo sie in einem 90 Liter Kübel steht:



Gut 2 Meter groß füllt sie die Balkonbucht bis zur Decke aus - und hat pi mal Daumen gut 50 Lampions ausgebildet.

Der erste Lampion, die Blüte von # 96, wird langsam reif. Die Frucht darin macht noch einen etwas grünen Eindruck, weshalb ich sie noch hängen lasse:
« Letzte Änderung: 09. Juli 2017, 20:37:40 von b-hoernchen »
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LowerBavaria

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Re: Physalis 2017
« Antwort #155 am: 10. Juli 2017, 11:41:54 »

Hallo beisammen,

habe jetzt den geamten thread durch und muss schon sagen, dass es einer der interessantesten hier ist.
Bisher kultiviere ich ja einen überwinterten P.peruviana Steckling, dieser hat zwar schon ein paar Blüten, aber aufs Überwintern werde ich nächstes Jahr verzichten, da meine ausgeähten Physalis von meinen Nachbarn in Blüte und Fruchtansatz weit vorneliegen.

Wollte diese 2 Pflanzen auch schon bestimmen, nur gibt es absolut keien Bücher über die Gattung Physalis!!

Habt ihr vielleicht 1-2 Buchtipps zum Thema (ganze Bücher, nicht nur Halbsätze o.Ä. ;) ), weil ich im Internet nicht befriedigendes in die Richtung gefunden habe.

Werde 2018 sehr zeitig mit dem Keimen legen beginnen und habe mir bei D E A F L O R A folgende Samen gekauft:

P. alkekengi "Gigantea"
P. alkekengi
P. edulis (sind ja warsch. peruvianas oder) "Perm"
P. edulis "Beas Dicke"
P. pubescens "Aunt Molly"
P. pruinosa "Zolotya Rossip"
P. pruinosa
P. coztomatl
P. angulata

und einige P. ixocarpa (zähle ich aber eher zur Sparte Gemüse, wird aber auch ein "Erstanbau")

Bin schon gespannt auf die Ergebnisse und auch auf die "Weiterkreuzungen", wer befruchtet bei den Physalis eigentlich wen, bzw wer mit wem?

Würde auch liebend gern welche von meinen Samen (sollten denn genügend Früchte von den unbekannten Klonen reif werden) anbauen, weitergeben bzw auch tauschen. Vllt gibt es hier ja auch schon interessante Auslesen oder "Zufallssämlinge"


Grüße von und aus LowerBavaria
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Sautanz

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Re: Physalis 2017
« Antwort #156 am: 17. Juli 2017, 07:30:33 »

Die hülle wird braun, aber dann dauert es nochmal zwei / drei Wochen bis die Frucht orange ist. Habe heute mal einen angefallenen lampion geöffnet.
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LowerBavaria

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Re: Physalis 2017
« Antwort #157 am: 18. Juli 2017, 06:53:32 »

Bei mir sind noch alle Hüllen tiefgrün, die Größe der Lampions ist aber schon bis auf die Größe von Walnüssen angeschwollen.

Hat jetzt irgendjemand einen Buchtipp oder Fachliteratur zur Gattung Physalis spp.??

Beste Grüße von und aus
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b-hoernchen

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Re: Physalis 2017
« Antwort #158 am: 03. August 2017, 22:42:19 »

Vor vielleicht drei Wochen habe ich begonnen, die vertrocknenden Lampions meiner peruvianas auf dem Balkon mit der Schere abzuknipsen. Eigentlich wollte ich sie an der Pflanze lassen, bis die Frucht rein orange-gelb geworden ist und jeden Grünschimmer verloren hat, aber die Wespen kennen keine Gnade.

Also ernten und am Fensterbrett nachreifen lassen:


Ganz oben links eine ausgepackte, frisch geerntete Frucht, darunter zwei bereits nachgereifte "Schönbrunner Gold". Die schmecken echt prickelnd!

Auch im Garten ausgepflanzte peruvianas liefern bereits erntereife Früchte, sowohl die Schönbrunner Gold wie auch erste von Beas Dicker. Das Problem mit den Pflanzen im Garten ist, dass laufend Äste voller grüner Lamions abbrechen. Ich binde zwar hoch wie ein Blöder, aber der nächste Gewittersturm findet garantiert wieder einen Ast, wo ich besser hätte sichern sollen. Mit am besten geht das am Gitterkomposter (mit "online-Düngung" durch den Kompost) und am Maschendrahtzaun.

Mit dem Geschmack der pruinosas geht es mir wie cydorian - zumindest frisch gepflückt find ich den nicht so dolle. Die Früchte in den abfallenden Lampions sind noch grünlich und schmecken wie eine Mischung aus grünen Tomaten und süßem Obst, als könnte sich die Frucht nicht entscheiden, was sie sein will.
Ich lege den Boden eine Kiste mit den Lampions aus und lasse sie nachreifen, lange nachreifen, etliche Wochen. Wenn die Frucht dann innen zu schrumpeln anfängt und goldgelb geworden ist, vergeht auch der "Gemüseton" weitgehend und so etwas wie Ananasaroma liegt in der Reichweite.
Hier "Goldie":


Trotzdem weiß ich nicht, ob ich nicht, ob ich mir die Mühe mit den pruinosas nochmal mache.

« Letzte Änderung: 03. August 2017, 23:20:50 von b-hoernchen »
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LowerBavaria

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Re: Physalis 2017
« Antwort #159 am: 06. August 2017, 13:43:30 »

Sehr schöne Plfanzen bzw Früchte :)

Da bin ich noch sehr weit entfernt.... Was macht Ihr eigentlich mit den Blütenblättern bzw dem Rest der Pflanze Jauchen? Trockne? Kompost? Zum Dekorieren verwenden oder einfach nur in den Müll?

Beste Grüße von und aus LowerBavaria
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Crambe

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Re: Physalis 2017
« Antwort #160 am: 06. August 2017, 13:47:45 »

Ich überwintere die Pflanzen auf einem  ( 10°C) Fenstersims . Dazu werden sie zurückgeschnitten. Der Schnitt kommt auf den Kompost.
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b-hoernchen

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Re: Physalis 2017
« Antwort #161 am: 08. August 2017, 20:31:14 »

Hier mal  Fotos von ausgepflanzten Physalis im Garten:

Zuerst pruinosa "Aunt Mollie":


Nicht nur im Kübel, auch ausgepflanzt zeigen die pruinosas die ausgeprägte Chlorose an den Triebspitzen. Was denen wohl fehlt? Dabei ist der Boden mit das Beste, was ich bieten kann: Der Rhabarber wuchert und sogar die Birnen auf Quitte A daneben treiben ohne Chlorose.

Bei den peruvianas brechen laufend die Äste mit den meisten Lampions herunter, natürlich immer die mit den meisten und schönsten Lampions. Ich habe schon leicht die Hälfte der Ernte dadurch verloren:


Ansonsten wuchert Schönbrunner Gold zwischen die Äpfebäume in meinem Spalier gepflanzt die Bäume zu:



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cydorian

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Re: Physalis 2017
« Antwort #162 am: 11. August 2017, 18:17:32 »

Von der dicken Bea bin ich leicht enttäuscht.

1. Die Pflanzen wachsen langsam. Die massenhaften Wildlinge daneben keimten erst Ende Mai und sind schon doppelt so gross, haben auch mehr Früchte.

2. Alle Lampions der Früchte sind unten offen. Siehe Bild. Eigentlich habe ich gehofft, dass durch den Lampion auch die Kirschessigfliege draussengehalten wird, aber so wird ihr sogar ein netter geschützter schattiger Raum geschaffen. Hoffentlich sticht das Mistvieh die Früchte nicht ab. Bei der Dicken Bea könnte sie es, bei geschlossenen Lampions nicht.

3. Auch der Habitus der Pflanzen weckt Zweifel. Helle und kleine Blätter, häufig gekräuselt. Der Boden oder der Platz ist defintiv kein Problem, sie wachsen an mehreren Stellen und meist direkt neben anderen Physalis, die durchweg viel gesünder aussehen.

4. Die Früchte sind tatsächlich gross. Aber im Aroma meiner Ansicht nach schwächer, einfacher. Sie brauchen trotz bereits trockenem Lampion noch sehr lange, bis sie orange abreifen. Bis jetzt lösen sie sich nicht von der Pflanze. Die Sorten, die das tun sind leichter zu ernten. Da muss man nicht loslatschen um eine Schere zu holen, sondern schüttelt einfach. Was runterfällt, ist reif. So wie das auch alle Pruinosas standardmässig eingebaut haben. Bei den Peruviana tuns nur einige Sorten. Ich weiss leider nicht mehr, welche. War die letzten Jahre bei gekauften Pflanzen oft so.

Aufgrund des Habitus könnte die Sorte besser wie Andere fürs Gewächshaus sein. Muss ja kein Nachteil sein, wenn sie kleiner bleibt. Mit abgebrochenen Ästen bislang kein Problem. Auch da sind kompakte Pflanzen von Vorteil. Bei den grossen Pflanzen biege ich lange Äste gnadenlos an einen Frührungspfahl und binde sie dort fest.
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michaelbasso

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Re: Physalis 2017
« Antwort #163 am: 11. August 2017, 18:33:38 »


Mit dem Geschmack der pruinosas geht es mir wie cydorian - zumindest frisch gepflückt find ich den nicht so dolle.


 Die Früchte in den abfallenden Lampions sind noch grünlich und schmecken wie eine Mischung aus grünen Tomaten und süßem Obst,


Trotzdem weiß ich nicht, ob ich nicht, ob ich mir die Mühe mit den pruinosas nochmal mache.

Der Geschmack bei pruinosa ist sehr unterschiedlich je nach Pflanze. Letztes Jahr habe ich endlich welche gefunden, die süßer waren und auch Geschmack entwickeln.
Essbar sind sie allerdings erst lange nach dem Abfallen. Direkt gepflückt oder gerade runtergefallen schmeckt einfach nicht.
Auch die Fruchtgröße ist unterschiedlich, es waren auch schon echte Winzlinge dabei.

pruinosa sät sich hier inzwischen von alleine aus. Das ist einerseits ganz praktisch, andererseits vermehren sich auch so die Pflanzen, die es eigentlich nicht sollten.
Vorzucht macht zwar eine frühere Ernte, aber Selbstsaat oder Direktsaat ist einfacher.
Meine Pflanzen wachsen mittlerweile alle nur noch aufrecht, in den ersten Generationen krochen sie noch am Boden entlang. Wie ist das bei Euch?
« Letzte Änderung: 11. August 2017, 18:35:18 von michaelbasso »
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cydorian

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Re: Physalis 2017
« Antwort #164 am: 11. August 2017, 18:54:26 »

Die wuchsen immer ähnlich. Der Geschmack hängt bei denen auch vom Wuchsort ab, stärker wie bei Peruviana. Sie brauchen unbedingt volle Sonne, sonst bleiben sie geschmacklich schwächer.
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