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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

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|11|3|Bringt Rosamunde Schnee und Wind- eln, fragt man sich schon, ob sie spinnt.

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Autor Thema: Pflanzenleuchten  (Gelesen 12081 mal)

Nemesia Elfensp.

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #60 am: 09. Januar 2019, 01:11:31 »

Hallo Klaus,
Beim Hersteller habe ich nach vollständigen Datenblättern gefragt. Mal sehen ob da
was kommt.
sag doch mal bitte Bescheid, wenn Du die vollständigen Datenblätter bekommen hast.

Nur LED's mit UV-Anteil im Lichtspektrum wären für mich ein Grund über eine Umrüstung nachzudenken. (weil es mir das täglich Ein- und Ausräumen der Pflanzen ersparen würde)

LG
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Bristlecone

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #61 am: 09. Januar 2019, 07:48:51 »

Weiter oben stand, meine ich, dass diese Leuchtquellen LED haben, due bei 390 nm Licht aussenden.
Ist das wirklich schon UV-Licht? Außerdem sollte man bedenken, dass solche LED wohl ein sehr schmales Lichtspektrum aussenden, nicht ein breiteres Kontinuum.
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Lokalrunde

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #62 am: 09. Januar 2019, 07:54:50 »

Also diese billigst Cobs sind leider nicht besonders effizient.

Ich persönlich habe auch viel lieber relativ sicheren Gleichstrom im System als Wechselspannung.
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Borker

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #63 am: 09. Januar 2019, 11:19:48 »

Mal eine Frage zur Beleuchtungsdauer  :)

Wie viele Stunden Beleuchtung an einem Wintertag benötigen den die Pflanzen mindestens in 24 Stunden ?
Sagen wir mal beim Einsatz von 6500 Kelvin Leuchtstoffröhren .

LG Borker
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thuja thujon

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #64 am: 09. Januar 2019, 13:40:23 »

Kommt drauf an wieviel Licht du hast und wie weit sie davon weg stehen. Wenn sie etwas spargelig sind gehe mit der Dauer hoch. Du kannst mit 10h anfangen, 14h ist teurer und mehr als 16h braucht nix.

Schau doch auch mal in diesen Strang rein. `Anzucht von Sämlingen´
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,62016.0.html
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dreichl

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #65 am: 16. Januar 2019, 20:48:49 »

Ich kann das persönlich jetzt nicht so beurteilen, aber hier https://www.ledstyles.de/index.php/Thread/26437-Welcher-CRI-bei-Pflanzlicht/ heißt es deep-red wäre viel nötiger als UV.
Manche hatten Tomaten auch bis zur Ernte nur unter LEDs.
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Gruß,
Dieter

Nemesia Elfensp.

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #66 am: 17. Januar 2019, 22:38:03 »

Mal eine Frage zur Beleuchtungsdauer  :)

Wie viele Stunden Beleuchtung an einem Wintertag................beim Einsatz von 6500 Kelvin Leuchtstoffröhren .

Hier habe ich die Zeitschaltuhr auf 14 Stunden stehen.
Da schiebt selbst das australischen Zitronenblatt eine Blüte :D
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Nemesia Elfensp.

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #67 am: 17. Januar 2019, 22:42:56 »

Noch habe ich keine Chili, Paprika oder Tomaten in Arbeit aber es grünt trotzdem schon.
Ich habe übrigens zwei Autoscheibenfrostschutzmatten als Reflektor auf den LSR liegen und seitwärts etwas überlappen.
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Hyla

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #68 am: 17. Januar 2019, 22:58:58 »

Ich habe übrigens zwei Autoscheibenfrostschutzmatten als Reflektor auf den LSR liegen und seitwärts etwas überlappen.

Ich lach mich scheckig! Die hab ich auch genommen!  ;D
Bei mir sind sie vor und hinter dem Regal angebracht.
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Hyla

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #69 am: 18. Januar 2019, 13:36:42 »

Mir schwant, daß ich zu viel belichte.  :-[

Das hat sich übrigens bewahrheitet.
Das neue UV-Meter hat bei meinen Leuchten einen Wert von ca. 4500 Lux ermittelt. Wenn ich vorne die Reflektorfolien nicht dran hätte, käme ich auf ca. 2100 Lux.
Da ich ohne Folie bei vollem LED-Sonnenschein schlafen müßte und irgendwann sicher die Polizei zwecks Razzia vor der Tür stünde, hänge ich lieber die Lampen höher und lasse die Folie dran.  ;)
Das UV-Meter hat leider auch bestätigt, daß mein Handy mit der App total falsche und viel zu hohe Werte anzeigt.  :(
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Bastelkönig

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #70 am: 16. Februar 2019, 23:57:20 »

Für ein Etagengewächshaus (die Dinger mit Rollen unten dran), das im Keller für die
Anzucht von Tomatenpflanzen genutzt wird, habe ich einige dieser Lampen
zusammengebastelt. Je nach Hersteller haben die einzelnen LED-T8-Pflanzenlampen
8,6 oder 9 W und werden im Betrieb maximal handwarm.
Hier habe ich mal 4 Stück auf eine Grundplatte mit 620 x 400 mm montiert.
Das passt so recht gut in das Etagengewächshaus und lässt sich einfach mit Draht
befestigen. In Topfhöhe wird bei 20 cm Abstand eine Beleuchtungsstärke von 6000
Lux erreicht. Bei Verwendung von 3 Lampen sind es gut 5000 Lux. Die aufgeklebten
Alu-Klebebänder haben mehr dekorativen Charakter und bei dem Abstrahlwinkel der
LED’s keine messbare Funktion. Das ganze Brett weiß zu streichen vor der Montage,
würde mehr Sinn machen. Die Montageklammern für die LED-T8-Röhren sind in der
Verpackung enthalten und machen den Aufbau sehr einfach. Jeder, der schon
einmal eine Handbohrmaschine benutzt hat, kann das auch. Lampen und Kabel
müssen separat bestellt werden. Da gibt es leider kein komplettes Set. Günstig bei
eBay und im Baumarkt eingekauft kostet es wie es hier liegt 40,48 € mit allem drum
und dran.
Alle Anschlusskabel werden nur in die Lampen gesteckt. Dafür muss man kein
Elektriker sein. Nur wer zum Auswechseln einer „Glühbirne“ lieber den Elektriker holt,
sollte auch hier den Fachmann ran lassen.

Noch ein Hinweis zur Messung der Beleuchtungsstärke. Ein handelsübliches
Luxmeter misst nicht das für Pflanzenwachstum interessante Spektrum. Auch nicht
die handy-app. Dafür wird ein PAR-Meter benötigt, welches das fotosynthetisch
verwertbare Licht messen kann (PAR = Photosynthetic Activ Radiation).
Diese Messgeräte sind aber für den Hobbygärtner etwas zu teuer und ersetzen auch
nicht einen kleinen Test vor der Verwendung der neuen Pflanzenlampen für ein paar
hundert Pflanzen.
Vergleichen kann man mit dem Luxmeter nur Messwerte von weißen Leuchtmitteln.
Bei Pflanzenlampen, besonders den Rot-Blauen Lampen, ist der Messfehler viel zu
groß und würde zu völlig falschen Entscheidungen verleiten.

Viele Grüße
Klaus
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Es ist viel schöner, von einer schnurrenden Katze geweckt zu werden als von einem Wecker.

Nemesia Elfensp.

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #71 am: 17. Februar 2019, 01:00:57 »

und irgendwann sicher die Polizei zwecks Razzia vor der Tür stünde,
;D ;D ;D  da warte ich auch schon jeden Tag drauf :D Unsere Nachbarn haben sich auf jeden Fall schon erkundigt ;D ;D ;D Aber wie auch immer, für Pflanzen mit einem guten CBD und mit minimalem THC - Anteil (wie für ein gutes Medizinalhanf) würden meine aktuellen Lichtverhältnisse nicht reichen.
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Kasseler-Strünkchen

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Re: Pflanzenleuchten
« Antwort #72 am: 21. Februar 2019, 12:58:08 »

Sehr schöner Thread! Ich hätt dazu mal ne Nachfrage. Nachdem ich dankenswerterweise von der Foristin "Vogelsberg" super Tipps bekommen habe, wie sich Artischocken schon im ersten Anbaujahr zum Blühen überreden lassen (Stichwort Vernalisation), bin ich am überlegen, wie sich so eine Vernalisation machen ließe, wenn es draußen schon zu warm sein sollte.
Kurz gesagt: Ich würde gerne eine batterie-betriebene LED-Pflanzenleuchte in einen alten Kühlschrank stecken und die Artischocke-Pflänzchen dort für ca. zwei Wochen hell und kalt stellen. Auf Amazon finden sich einige Leuchten, die anscheinend mit einer Eingangsspannung von 5V hinkommen ( den Link kann ich anscheinend nicht posten, weil ich noch zu wenig Beiträge habe, ist aber ganz einfach beim großen, bösen Online-Giganten zu finden ;-)
Das müsste sich dann doch mit einem handelsüblichen Powerpack, wie er z.B. zum Handyladen gebräuchlich ist, bewerkstelligen lassen? Oder gibt es aus Eurer Sicht da etwas, was dagegen spricht?

Viele Grüße, Markus
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
« Letzte Änderung: 21. Februar 2019, 13:00:03 von Kasseler-Strünkchen »
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