Dieses Jahr war es hier grob seit letztem Spätherbst kalt, teilweise frostig, ausdauernde richtig milde Zeiten gab es nicht. Oder ich habe sie nicht registriert... Was ja aber einen vorzeitigen Austrieb, egal von was, ziemlich bremst. Und für die gerade zu Ende gegangene Kälte weniger anfällig gemacht haben dürfte. Auch da glaube ich (ausdrücklich: Glauben ist nicht Wissen
) Parallelen zu anderen Regionen zu sehen.
Ich hab gerade Nachricht von sehr weit im Norden bekommen - dort war es zwar in Summe eher mild, aber die Temperaturen blieben konstant im Keller - also keine Warmphasen wie inden Problemjahren zuvor. Hoffen wir, daß diese Entwicklung wirklich dafür sorgt, daß alle/viele Hems gut über den Winter kommen. Mir fehlen bisher die Erfahrungen mit so lange durchgehend kalten Phasen - die gab es zwar in meiner Jugend hier, aber da hatte ich noch keine Hems.

Momentan freu ich mich mal darüber, daß meine im Topf die superkalten Wochen zu Jahresbeginn überlebt haben und hoffe, daß uns heuer kein Spätfrost erwischt. Die schlimmste Gefahr für unsere Region sollte gebannt sein - wiel das nördlich der Alpen aussieht, kann ich allerdings nicht beurteilen.
:(Dass bei Dir so gut vorbeiging ist bemerkenswert. Was es aber (ganz ohne jegliche Ironie!) nicht weniger erfreulich macht. Ich dagegen hatte damals das zweite Mal über den Winter "meine" Pflanze verloren. Ein paar Jahre davor den Ritterspornwald, 2012 dann im wesentlichen die Mittagsblumensammlung. Wenn das mit den Iris womöglich auch noch passiert... Dann sammle ich Bierdeckel und Briefmarken
, ist massig OT allmählich
.
Ich wäre nach wie vor daran interessiert herauszufinden, was der Grund dafür war, daß es hier zwar ein paar Schäden, aber keine Ausfälle gegeben hat - siehe auch mein voriges Post - und bezweifle, daß es die Temperaturen alleine waren (die waren ja ähnlich). Ich kenne Berichte aus wirklich kalten Regionen der USA, wo die Hem-Fans alle Taglilien im Herbst wie Dahlien ausbuddeln und trocken in der ungeheizten Garage lagern (auch bei ordentlichen Minusgraden). Die überstehen das angeblich problemlos und wachsen/blühen nach dem Einbuddeln im Frühling dann so, als wäre nichts passiert.
Hier gab es ja vorigen April ordentlich Spätfrost und die Hems waren voll ausgetrieben - geschädigt wurde das Laub und die Blütenknospen der sehr frühen Sorten, den Pflanzen selbst hat das gar nichts gemacht, da hatte ich schon schlimme Befürchtungen.