ich hab etwas angewidert vom geruch nur das leicht zu entfernende runtergerupft. ich werd jetzt abwarten was kommt.
Das Risiko, daß die Fäulnis weiter fortschreitet ist groß, wenn Du nichts weiter unternimmst - ich würde aktiv werden, um die Überlebenschancen zu verbessern, auch wenn es keine Garantie gibt, daß noch etwas zu retten ist.
ich kann sie ja leider nie sinnvoll anders überwintern.die idee war ursprünglich auch, daß es auch härtere immergrüne gibt, leider steht soetwas nie in der beschreibung (jan's twister, der mir hier empfohlen wurde zb, sieht sehr gut aus, auch web of intrigue schaut zumindest aktuell gut aus). kitty wells gehört da offensichtlich nicht dazu
der sandboden hier hilft ansonsten empfindlicheren pflanzen ganz gut beim überwintern
Sandboden ist schon mal gut, aber das Problem bei den immergrünen Hems ist meist die Nässe von oben, die sich zwischen dem verbleibenden Laub sammelt und dort dann in Kombi mit Frost für die Schäden sorgt. Ein Rückschnitt eine Handbreit über dem Boden im Spätherbst verringert das verbleibende Laub (es kann sich nicht so viel Feuchtigkeit sammeln), eine wasserableitende Abdeckung (ein 'Tipi' aus Tannenreisig oder Vliesmützen) über dem verbleibenden Rest schützt die Kronen ebenfalls.
Hier stehen einige empfindlichere Sorten unter aufgeasteten immergrünen Sträuchern - ebenfalls ein guter Nässeschutz, man spart sich die Abdeckung. Vielleicht kannst Du ja für Deine immergrünen auch besser geeignete Standplätze identifizieren, an denen möglicherweise jetzt unempfindlichere Sorten stehen und tauschen?