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Autor Thema: Tagliliensaison 2017  (Gelesen 181535 mal)

hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2730 am: 25. Juli 2017, 20:47:11 »

hier möchte ich @hemerocallis unbedingt beipflichten. Jeder von uns kann nur für seinen eigenen Standort sprechen, bestenfalls noch Vergleiche zieh'n. Farben, Höhen, Blütezeiten variieren. Ich brauch mit niemandem südlich oder nördlich der Alpen darüber Diskussionen entfachen, dazu sind die Rahmenbedingungen einfach zu unterschiedlich. Dies könnte der kleinste gemeinsame Nenner sein: die eigenen Standortbedingungen sind nur für uns selbst verallgemeinerbar ...nicht für andere woanders ...

Kleines Beispiel dazu: hier ist Berlin Red Velvet ein Totalversager, vormittags um 11.00 Uhr im Vollschatten gepflanzt (Abendsonne ab 17.00 Uhr) bereits grauslich verledert. Bei einem Freund im kühlen Norden Deutschlands ist sie der Star im Garten - sie öffnet auch bei sehr geringen Temperaturen und ist bei den dortigen Tageshöchstwerten zur Hem-Blüte traumhaft schön.

Viele Züchtungen aus dem Norden sind weder hitze- noch farbstabil - müssen sie im Norden auch nicht sein. Ich würde sie als Züchter trotzdem testweise in den Süden verschicken, damit ich etwas über die Qualität meiner Sorten erfahre, bevor ich sie vermarkte.
Viele Züchtungen aus wärmeren Regionen öffnen bei kühlen Nachttemperaturen nicht ordentlich - auch hier machen Tests in eigener Sache sicher.

Nur die besten Sorten können beides - Hitze- und Farbstabilität und gleichzeitig gutes Öffnungsverhalten bei kühlem Wetter - so etwas ist züchterisch wirklich interessant. Iin den USA gibt es Auszeichnungen für diese Qualität - die Stout Silver Medal. Die Gewinner müssen über Jahre hinweg in unterschiedlichen Klimazonen außerordentlich gut performen.

Es würde auch den europäischen Züchtern nicht schaden, ihre Sorten daran zu messen - leider scheint sich dafür kaum jemand aktiv zu interessieren.  :-\
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2731 am: 25. Juli 2017, 20:49:28 »

Wie man mit Oldtimern umgeht ist kein konsensfähiges Thema, ich selbst habe hier nicht nur eine Iris stehen, welche mehrfach überholt ist. Trotzdem fliegen einige davon nicht raus, sei es weil sie eben dennoch gefallen, weil sie erinnerungsbehaftet sind oder weil sie eben irgendwas Unbestimmtes haben.

Genau!  ;D ;D ;D
(manchmal passen sie z. B. genau zu einer Lieblingsstaude, mit der sich alles andere beißt)

Ist ja auch nichts Ungehöriges, an etwas aus emotionalen Gründen zu hängen - nur kann es jemand Außenstehender objektiv betrachtet nicht nachvollziehen, warum man so etwas dann toll findet.
« Letzte Änderung: 25. Juli 2017, 20:52:10 von hemerocallis »
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2732 am: 25. Juli 2017, 21:01:02 »

Aber jetzt streue ich mal zwischendurch etwas Werbung ein (nicht in eigener Sache). Alle Taglilieninteressierten, die sich selbst einlesen möchten, bekommen um $ 25,-- pro Jahr (plus $ 10,-- Versandkosten ) 4 x pro Jahr das Daylily Journal aus den USA geschickt.

Hier kann man es bestellen: http://www.daylilies.org/AHSmemb.html
 
Man wird dadurch gleichzeitig für ein Jahr AHS-Mitglied und kann den Gratis-Samenversand nutzen - völlig ohne Risiko kann man aus einer langen Liste von Crossen wählen - auch solche mit teuren neuen Mutterpflanzen und dann selbst Sämlinge anzüchten. Bei Fragen wird einem gerne weitergeholfen.

Einzige Voraussetzung sind Basis-Englischkenntnisse. Die 'daylily-terms' - also das fachspezifische Vokabular lernt man in wenigen Tagen, das Journal ist nicht hochwissenschaftlich geschrieben und auch für Laien gut lesbar. Ich helfe gerne jedem, der sich bei der elektronischen Bestellung unsicher ist.
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planthill

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2733 am: 25. Juli 2017, 21:10:52 »

hier möchte ich @hemerocallis unbedingt beipflichten. Jeder von uns kann nur für seinen eigenen Standort sprechen, bestenfalls noch Vergleiche zieh'n. Farben, Höhen, Blütezeiten variieren. Ich brauch mit niemandem südlich oder nördlich der Alpen darüber Diskussionen entfachen, dazu sind die Rahmenbedingungen einfach zu unterschiedlich. Dies könnte der kleinste gemeinsame Nenner sein: die eigenen Standortbedingungen sind nur für uns selbst verallgemeinerbar ...nicht für andere woanders ...

Kleines Beispiel dazu: hier ist Berlin Red Velvet ein Totalversager, vormittags um 11.00 Uhr im Vollschatten gepflanzt (Abendsonne ab 17.00 Uhr) bereits grauslich verledert. Bei einem Freund im kühlen Norden Deutschlands ist sie der Star im Garten - sie öffnet auch bei sehr geringen Temperaturen und ist bei den dortigen Tageshöchstwerten zur Hem-Blüte traumhaft schön.

Viele Züchtungen aus dem Norden sind weder hitze- noch farbstabil - müssen sie im Norden auch nicht sein. Ich würde sie als Züchter trotzdem testweise in den Süden verschicken, damit ich etwas über die Qualität meiner Sorten erfahre, bevor ich sie vermarkte.
Viele Züchtungen aus wärmeren Regionen öffnen bei kühlen Nachttemperaturen nicht ordentlich - auch hier machen Tests in eigener Sache sicher.

Nur die besten Sorten können beides - Hitze- und Farbstabilität und gleichzeitig gutes Öffnungsverhalten bei kühlem Wetter - so etwas ist züchterisch wirklich interessant. Iin den USA gibt es Auszeichnungen für diese Qualität - die Stout Silver Medal. Die Gewinner müssen über Jahre hinweg in unterschiedlichen Klimazonen außerordentlich gut performen.
Es würde auch den europäischen Züchtern nicht schaden, ihre Sorten daran zu messen - leider scheint sich dafür kaum jemand aktiv zu interessieren.  :-\

hemerocallis, Du weißt selbst, wie alt bereits STOUT_MEDAL_WINNERS sind, bevor sie diese Auszeichnung erhalten. Ich persönlich wünschte mir eine beste Sorte für Berlin, also nördlich der Alpen, und keine, die über ganz Europa vor zehn oder mehr Jahren lediglich "im Mittel" gut war.
Bestens ist nur regional möglich ....
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2734 am: 25. Juli 2017, 21:17:39 »

hemerocallis, Du weißt selbst, wie alt bereits STOUT_MEDAL_WINNERS sind, bevor sie diese Auszeichnung erhalten. Ich persönlich wünschte mir eine beste Sorte für Berlin, also nördlich der Alpen, und keine, die über ganz Europa vor zehn oder mehr Jahren lediglich "im Mittel" gut war.
Bestens ist nur regional möglich ....
Das bezweifle ich inzwischen sehr. Ich kenne Sorten, die weit nördlich und weit südlich der Alpen hervorragend sind.
Regional bestens zu sein, ist vergleichsweise einfach und geht schnell (minimale Beobachtungszeiten - kein externes Feedback nötig).

PS: die klimatischen Bedingungen in Berlin sind nicht so exklusiv - in den USA gibt es genug hervorragende Sorten für vergleichbare Klimazonen.
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zwerggarten

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2735 am: 25. Juli 2017, 21:25:29 »

und dann gibt es ja noch mikrobedingungen: allein in meinem garten gibt es extrem sandig-durchlässige-trockene stellen (u.a. phlox- und gemüsebeet ::)) und lehmig-dauerfeuchte (ausgerechnet dort stehen die bartiris... :P :()
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"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze."
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2736 am: 25. Juli 2017, 21:32:20 »

und dann gibt es ja noch mikrobedingungen: allein in meinem garten gibt es extrem sandig-durchlässige-trockene stellen (u.a. phlox- und gemüsebeet ::)) und lehmig-dauerfeuchte (ausgerechnet dort stehen die bartiris... :P :()

Regional muß man dann eben sehr eng fassen (regional die beste Sorte ist sie dann, weil sie im eigenen Garten im linken hinteren Eck so super gedeiht).  ;D
Scherz bei Seite - meine Mutter wohnt 6 km Luftlinie entfernt, aber etliche Höhenmeter über uns, hat Ziegelstein-Lehm als Mutterboden und bekommt doppelt so viele Niederschläge wie wir hier ab. Die Taglilienblüte beginnt bei ihr später, sie dauert länger und ein paar Sorten kommen mit dem Lehmboden richtig schlecht zu recht.
Beide Gärten liegen in der selben Klimazone - richtig gute Sorten gedeihen in beiden Gärten hervorragend, einige qualitativ weniger überzeugende wollen bei ihr oder bei mir nicht so recht.
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planthill

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2737 am: 25. Juli 2017, 21:36:07 »

hemerocallis, Du weißt selbst, wie alt bereits STOUT_MEDAL_WINNERS sind, bevor sie diese Auszeichnung erhalten. Ich persönlich wünschte mir eine beste Sorte für Berlin, also nördlich der Alpen, und keine, die über ganz Europa vor zehn oder mehr Jahren lediglich "im Mittel" gut war.
Bestens ist nur regional möglich ....
Das bezweifle ich inzwischen sehr. Ich kenne Sorten, die weit nördlich und weit südlich der Alpen hervorragend sind.
Regional bestens zu sein, ist vergleichsweise einfach und geht schnell (minimale Beobachtungszeiten - kein externes Feedback nötig).
PS: die klimatischen Bedingungen in Berlin sind nicht so exklusiv - in den USA gibt es genug hervorragende Sorten für vergleichbare Klimazonen.

nach 10 und mehr Jahren herausgefunden zu haben, dass eine Sorte überregional bestens gewesen wäre .....
Du schriebst doch selbst, dass alte Sorten zur Zucht kaum taugen (siehe TURKISH DELIGHT ) ...
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Callis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2738 am: 25. Juli 2017, 23:09:51 »



Viele Züchtungen aus dem Norden sind weder hitze- noch farbstabil - müssen sie im Norden auch nicht sein. Ich würde sie als Züchter trotzdem testweise in den Süden verschicken, damit ich etwas über die Qualität meiner Sorten erfahre, bevor ich sie vermarkte.
Viele Züchtungen aus wärmeren Regionen öffnen bei kühlen Nachttemperaturen nicht ordentlich - auch hier machen Tests in eigener Sache sicher.

Nur die besten Sorten können beides - Hitze- und Farbstabilität und gleichzeitig gutes Öffnungsverhalten bei kühlem Wetter - so etwas ist züchterisch wirklich interessant. Iin den USA gibt es Auszeichnungen für diese Qualität - die Stout Silver Medal. Die Gewinner müssen über Jahre hinweg in unterschiedlichen Klimazonen außerordentlich gut performen.

Es würde auch den europäischen Züchtern nicht schaden, ihre Sorten daran zu messen - leider scheint sich dafür kaum jemand aktiv zu interessieren.  :-\

Man wird gespannt sein dürfen, wenn nach 7-10 Jahren Probepflanzungen in vielen unterschiedlichen europäischen Klimazonen die überall gleichermaßen gut wachsenden gartenwürdigen Neueinführungen einer sehr ambitionierten Neuzüchterin aus Europa "vermarktet" werden.
Nur leider werde ich das wohl kaum noch miterleben.
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Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)

Martina777

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2739 am: 26. Juli 2017, 08:06:38 »

Naja - wer eine "Welt-Taglilie" sucht, analog der "Weltrose" wie Gloria Dei etwa, wird möglicherweise enttäuscht werden - oder auch nicht  :)

Was mich eher wundert ist: Dass die schöne Optik (Öffnung etc) z.B. bei Sorten wie "White Temptation" ziemlich zufallshaft erscheint. Anfangs war sie bei mir gut - nun ist der Horst ziemlich groß (vielleicht ist das das Problem) und ich seh nur Knautschblüten.

Was den Gedanken an "Leistung" betrifft - bei mir war es so, dass es mir anfangs egal war und ich nun durchaus einige Merkmale beachte, nach denen diverse Pflanzen rausfliegen. Noch dazu gefällt mir das, was ich vor 10 Jahren toll fand, nun teilweise nicht mehr so (Mode, Geschmachssache, letzterer bildet sich halt so oder so aus - wertfrei.). Und vielleicht soll das Beet ja anders werden und man möchte Höhenstaffelungen ... also, Gründe gibts genug, auch verdiente Pflanzen woandershin zu verschenken oder dem Kompost zu vermachen.

Eine Geringschätzung des Züchters ist das nicht, und ein Sakrileg oder Poesie zerstörend mMn genausowenig.  :)
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2740 am: 26. Juli 2017, 08:23:33 »

Man wird gespannt sein dürfen, wenn nach 7-10 Jahren Probepflanzungen in vielen unterschiedlichen europäischen Klimazonen die überall gleichermaßen gut wachsenden gartenwürdigen Neueinführungen einer sehr ambitionierten Neuzüchterin aus Europa "vermarktet" werden.
Nur leider werde ich das wohl kaum noch miterleben.
Darf man - bin ich auch.
Allerdings rechne ich mit in Summe fünf Jahren Testphase (und sooo viele europäische Klimazonen gibt es nun auch wieder nicht)  - und ich hoffe doch, daß Du das noch miterleben kannst.

Und wenn das Zeug was taugt, wird man es auch kaufen können (ganz sicher zu vernünftigen Preisen) - die Pflanzen sollen ja den Weg in viele Gärten finden und viele Menschen erfreuen (wollte ich reich werden, würde ich was anderes angehen  ;)).

(PS: ich komme aus einer Branche, in der 7 Jahre Produktentwicklung kurz sind - da hat man einen anderen Zugang)
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hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2741 am: 26. Juli 2017, 08:26:03 »

nach 10 und mehr Jahren herausgefunden zu haben, dass eine Sorte überregional bestens gewesen wäre .....
Du schriebst doch selbst, dass alte Sorten zur Zucht kaum taugen (siehe TURKISH DELIGHT ) ...

Wenn man es konsequent angeht, ist das in fünf Jahren machbar.
Und ja - viele alte Sorten sind züchterisch heute kaum noch brauchbar - aber es gibt Ausnahmen (gerade im für mich interessanten Segment der sehr spät blühenden Sorten). Das hängt aber stark vom Zuchtziel ab - bei Miniatursorten oder Northern Rebloomern ist das Zurückgreifen auf alte Sorten vielleicht auch sinnvoll.
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Martina777

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2742 am: 26. Juli 2017, 08:37:09 »

Wenn man ein sehr kooperationswiliges Reitpferd züchten will, holt man sich ja auch keinen Przewalski-Hengst dazu, sondern erforscht die Eigenschaften der jeweiligen Warmblut-Linien (züchterisch seit langem bearbeitet) und sucht den Hengst, der das hat, was der Stute fehlt.

So profan seh ich das auch bei Taglilien  ;D

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Callis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2743 am: 26. Juli 2017, 09:12:42 »

nach 10 und mehr Jahren herausgefunden zu haben, dass eine Sorte überregional bestens gewesen wäre .....
Du schriebst doch selbst, dass alte Sorten zur Zucht kaum taugen (siehe TURKISH DELIGHT ) ...

Wenn man es konsequent angeht, ist das in fünf Jahren machbar.
...

Jahr 1:
Kreuzung zweier nach eigenen Kriterien als optimal beurteilter Eltern (in dem Glauben, dass gute Eltern nur gute Kinder hervorbringen)
Jahr 2:
Aussaat, Pikieren, Auspflanzen
Jahr 3:
wenn man Glück hat, blühen 80% der Sämlinge, die den Winter überlebt haben, zum ersten Mal, meist weniger.
Jahr 4-5:
Kürzester Zeitraum für die Beobachtung der Entwicklung von Blütezeit und Blühverhalten. Auswahl derjenigen Sämlinge, die in andere Klimazonen zur Erprobung verschickt werden sollen.
Jahr 6-7:
Sämlinge werden in anderen Klimazonen beobachtet.
Jahr 8:
Frühester Zeitpunkt der „Vermarktung“ bei ausreichenden Stückzahlen.

Bin gespannt, wie dieser Ablauf "effizient" verkürzt werden kann.
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Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen. (Umberto Eco)

hymenocallis

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Re: Tagliliensaison 2017
« Antwort #2744 am: 26. Juli 2017, 09:20:33 »

Wenn man es konsequent angeht, ist das in fünf Jahren machbar.
...

Jahr 1:
Kreuzung zweier nach eigenen Kriterien als optimal beurteilter Eltern (in dem Glauben, dass gute Eltern nur gute Kinder hervorbringen)
Jahr 2:
Aussaat, Pikieren, Auspflanzen
Jahr 3:
wenn man Glück hat, blühen 80% der Sämlinge, die den Winter überlebt haben, zum ersten Mal, meist weniger.
Jahr 4-5:
Kürzester Zeitraum für die Beobachtung der Entwicklung von Blütezeit und Blühverhalten. Auswahl derjenigen Sämlinge, die in andere Klimazonen zur Erprobung verschickt werden sollen.
Jahr 6-7:
Sämlinge werden in anderen Klimazonen beobachtet.
Jahr 8:
Frühester Zeitpunkt der „Vermarktung“ bei ausreichenden Stückzahlen.

Bin gespannt, wie dieser Ablauf "effizient" verkürzt werden kann.

Der von mir angesprochene Ablauf beginnt mit der Testung eines vielversprechenden Sämlings. Darum ging es in der bisherigen Diskussion

Natürlich kann man so einen Sämling nach zwei oder drei Jahren toller Performance im eigenen Garten auch gleich registrieren lassen, vermehren und dann an Interessenten abgeben - passiert ja hin und wieder  ;). Das dauert dann halt nur 2-3 Jahre und es bleibt ein Glücksspiel, ob eine so entstandene Sorte wirklich gartenwürdig ist.
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