Wie wäre es, wenn du hier mal eine Liste mit überregional hervorragenden Sorten posten würdest?
Wozu - Kulturfehler trüben hier in Europa gerne mal die Ergebnisse und dann schimpft man begeistert auf die schlechte Qualität der US-Züchtungen.
... und dafür plädiert, daß Züchter auch in Europa ihre Sorten bereits vor der Registrierung auf Klimaverträglichkeit testen sollten.
Das tun in America nur ganz wenige Züchter, sonst hätten wir hier nicht so viele Pleiten mit amerikanischen Sorten erlebt.
Das tun in Amerika inzwischen immer mehr Züchter - und so viele Pleiten mit amerikanischen Sorten kommen zustande, weil so oft weder Substrat noch die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und Wasser passen.
In Europa kann man die Sämlinge vor der Registrierung wenigstens in 3 Sichtungsgärten schicken und die hiesigen Kriterien wurden von einem weiblichen amerikanischen geprüften Garden Judge, der hier mal vor ca. 10 Jahren bei einer Tagung der Fachgruppe Hemerocallis der GdS war, als sehr viel strenger bezeichnet als die amerikanischen.
Und weil das ja alle europäischen Züchter machen, sind auch die europäischen Taglilienzüchtungen international so extrem begehrt und geschätzt.

(ich habe eine bei dieser Sichtung als besonders gartenwürdig bewertete Sorte ausprobiert - ist hier wie Unkraut gewachsen, hat an ein oder zwei Tagen in der Saison schöne Blüten geliefert

).
Zu Deinen Negativ-Erfahrungen mit Stout-Preisträgern kann ich nur auf die Substrat- (humos und durchlässig) und Kulturempfehlungen (reichlich wässern und düngen) der AHS verweisen. Erst wenn beides gewährleistet ist, kann man beurteilen, welchen Effekt das Klima selbst hat.