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Autor Thema: Helleboren in Japan  (Gelesen 16942 mal)

Mediterraneus

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #150 am: 15. März 2017, 11:01:31 »

Meine Aussage bezog sich drauf, dass ich künftig die Pfoten von gewissen Pflanzen lasse, nicht weil die durch Meristeme vermehrt werden, sondern ich hier zumindest mitgenommen habe, dass Kreuzungen mit Niger steril sein sollen. Und da ist es mir egal, ob vermehrt durch Meristeme oder durch Teilung.

Natürlich mag die eine oder andere sehr hübsch sein, aber sie können sich nicht aussamen und ich habe doch ganz gerne bei denen einen Sämling, die ich sehr gerne habe und einfach die Chance besteht, dass etwas ähnlich hübsches bei herauskommt. Z.B. in Bezug auf die Pflanzen, die im Hallimaschbeet standen. Fristen nun in Töpfen und ich hoffe, dass sie dennoch Samen bilden und ich eine ähnliche (eine exakte wird nicht gehen, das ist mir klar) als Sämling bekomme, die ich später wieder auspflanzen kann.

Das würde mit der Briar Rose, x belcherii etc. leider nicht gehen. So hübsch sie auch sind. :(

Ich denke im Prinzip auch so. Jedoch habe ich auch ein paar "sterile". Ich hoffe darauf, dass wenigstens etwas Pollen fertil ist und dieser dann auf Helleborus x hybridus übertragen werden kann. Als Samenspender sozusagen.
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Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

pumpot

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #151 am: 15. März 2017, 11:13:18 »

Dass die in Japan jetzt in-vitro vermehrt wird, ist für Europa ohne Belang. Die dort erzeugten Pflanzen kommen doch niemals hierher.  ;)

Natürlich kommen die hierher! Händler sagten mir, "die Japanlieferung ist noch nicht eingetroffen"... also...

Ernsthaft? Bei den Transportkosten, Pflanzenschutz- und Zollformalitäten? Per Schiff im Container werden die ja kaum verschickt.

Oder verschicken die nur die Reagenzgläschen?
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plantaholic

pumpot

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #152 am: 15. März 2017, 11:19:45 »


Ich kann mir vorstellen, das es sich lohnt mit den Arten Helleborus atrorubens, H. multifidus, H. croaticus, H. torquarus und H. dumetorum eine völlig neue Zuchtrichtung zu beschreiten... klein aber vielblütige Gartenpflanzen, mit schöner Zeichnung. :) 

Genau das sind und wären lohnende Pflanzen für den Garten und dankbar noch dazu.
Die großblumigen z.T. verweichlichten enttäuschen bei unseren Wintern leider zu oft.
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BlueOpal

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #153 am: 15. März 2017, 11:25:30 »

Meine Aussage bezog sich drauf, dass ich künftig die Pfoten von gewissen Pflanzen lasse, nicht weil die durch Meristeme vermehrt werden, sondern ich hier zumindest mitgenommen habe, dass Kreuzungen mit Niger steril sein sollen. Und da ist es mir egal, ob vermehrt durch Meristeme oder durch Teilung.

Natürlich mag die eine oder andere sehr hübsch sein, aber sie können sich nicht aussamen und ich habe doch ganz gerne bei denen einen Sämling, die ich sehr gerne habe und einfach die Chance besteht, dass etwas ähnlich hübsches bei herauskommt. Z.B. in Bezug auf die Pflanzen, die im Hallimaschbeet standen. Fristen nun in Töpfen und ich hoffe, dass sie dennoch Samen bilden und ich eine ähnliche (eine exakte wird nicht gehen, das ist mir klar) als Sämling bekomme, die ich später wieder auspflanzen kann.

Das würde mit der Briar Rose, x belcherii etc. leider nicht gehen. So hübsch sie auch sind. :(

Ich denke im Prinzip auch so. Jedoch habe ich auch ein paar "sterile". Ich hoffe darauf, dass wenigstens etwas Pollen fertil ist und dieser dann auf Helleborus x hybridus übertragen werden kann. Als Samenspender sozusagen.

Wäre wünschenswert. Ich drücke dir die Daumen.

Zitat
Zitat von: cornishsnow am 14. Februar 2017, 20:03:34


    Ich kann mir vorstellen, das es sich lohnt mit den Arten Helleborus atrorubens, H. multifidus, H. croaticus, H. torquarus und H. dumetorum eine völlig neue Zuchtrichtung zu beschreiten... klein aber vielblütige Gartenpflanzen, mit schöner Zeichnung. :)


Genau das sind und wären lohnende Pflanzen für den Garten und dankbar noch dazu.
Die großblumigen z.T. verweichlichten enttäuschen bei unseren Wintern leider zu oft.

Warum auch nicht. Wenn diese dann anders als xy x niger dann auch weiterhin fertil sind, wird das bestimmt ganz nett werden.
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toto

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #154 am: 15. März 2017, 11:48:08 »

Ernsthaft? Bei den Transportkosten, Pflanzenschutz- und Zollformalitäten? Per Schiff im Container werden die ja kaum verschickt.
Oder verschicken die nur die Reagenzgläschen?

Na die Rosen, die Du im Blumenladen für Deine Liebste kaufst, kommen doch auch aus Afrika... wer denkt denkt über Transport/Umwelt nach  ???
Da gibt es Flieger, die nichts anderes transportieren als Schnitt-Rosen für Europa und zwar im 12 Std. Takt...
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pumpot

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #155 am: 15. März 2017, 12:12:42 »

Schnittrosen, Nelken usw. sind etwas anderes als Pflanzen mit Topfballen. Die Transportkosten richten sich am Gewicht. Deswegen "lohnt" ein Handel von Schnittblumen auch aus Equador, aber Topfpflanzen werden nur innerhalb Europa rumgekarrt. Die Transportkosten müssen ja umgelegt werden und können nicht im utopischen Bereich landen.

Beim Import von Helleborus mit deren nicht unbedingt kleinen Wurzelballen, fallen neben den hohen Transportkosten auch Kosten für das Pflanzenschutzzeugnis, u.U. Quarantäne (3 Monate vor Versand), Zoll an. Die Nebenkosten können da leicht den Pflanzenwert übertreffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Japaner die Helleborus für unter 10€ nach D verkaufen. Plus Nebenkosten liegt dann der Händlereinkaufspreis leicht bei 20 - 26€ und müßte dann wenigstens 60€ vom Endkunden verlangen. Für das Geld gibt es auch das Original bei Ashwood zu kaufen.

Einzig kleine Jungpflanzen mit blanken Wurzeln könnten auf diesem Weg leicht gehandelt werden. Da macht das Sinn. Wobei es auch gute Labore in NL gibt und ich nicht verstehe, warum die das "Geschäft" den Japanern überlassen sollten. (haben doch Ashwood fast vor der Nase)
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lubuli

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #156 am: 15. März 2017, 12:33:24 »

peters hatte vor ein paar jahren mal eine bläuliche anemonenenförmige pflanze im verkauf, einige hier haben sie auch erworben, die kam aus japan.
briar rose scheint bei ashwood zur zeit nicht mehr angeboten zu werden oder ich bin zu blöd, sie zu finden. das die bei normaler pflanzung in england schwierigkeiten macht, kann ich mir vorstellen bei dem vesicariusanteil. dabei gibt es durchaus erfolgreiche versuche auch vesicarius im freiland anzupflanzen. tim murphy (hat einige jahre für und mit will mc luhin samen gesammelt) hat sie auf einen bauschutthaufen gepflanzt und in kew gardens wächst eine im schotterbeet.

aber zurück zu den kleinblütigen: der trend ist ganz stark. jeder züchter, der was auf sich hält, versucht sich daran. auf der anderen seite die dichtest gefüllten, die wie ranunkeln oder dahlien aussehen. ich persönlich mag die nicht so. eine helleborusblüte sollte auch als solche zu erkennen sein. bin mal gespannt, wann in europa mehr kleinerblütige auftauchen.

@pumpot
vermutlich werden die als jungpflanzen gehandelt.
« Letzte Änderung: 15. März 2017, 12:35:07 von lubuli »
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toto

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #157 am: 15. März 2017, 12:51:59 »

@pumpot
vermutlich werden die als jungpflanzen gehandelt.

Natürlich werden Jungpflanzen gehandelt, die haben wenig Wurzeln... und Erde brauchen sie beim Versand schon mal gar nicht.
Die werden in Bündeln verpackt - kleines Paketchen mit zig Pflanzen.
Pflanzenzeugnisse werde pauschal per Sendung (z.B. für 5000 Stk.) angefertigt. Peanuts.
10 Tage halten die pflanzen ohne Weiteres mit geringer feuchtigkeit aus.
Im Übrigen sind nicht mal Pflanzenzeugnisse unbedingt nötig.

Was Gewinn verspricht, wird gehandelt, Punkt.

« Letzte Änderung: 15. März 2017, 12:53:33 von toto »
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pumpot

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #158 am: 15. März 2017, 20:34:12 »

Im Übrigen sind nicht mal Pflanzenzeugnisse unbedingt nötig.

Wenn man die legal einführen will, schon. Japan gehört nunmal nicht zur EU und wenn der Zoll mitbekommt, dass da eine Pflanzenlieferung ohne Pflanzenzeugnis ankommt, dann landet das erstmal bei der Pflanzenbeschau. Das dauert dann erstmal 2-3 Wochen bevor man überhaupt darüber informiert wird. Wenn die ihr ok geben, geht das wieder zum Zoll und wenn man Pech hat, bekommt man ein Paket voll Kompost.
Da der Zoll jedoch nur Stichproben entnimmt, fallen nicht ordnungsgemäß deklarierte Sendungen oft nicht auf. Glück gehabt. Aber darauf verlassen sollte man sich lieber nicht.
Ich habe diese Zollgeschichten mehr als einmal durch. Zum Glück geben die netten Herrn auf dem Amt gern Tipps, wie man Unannehmlichkeiten vermeiden kann.  ;)
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toto

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #159 am: 15. März 2017, 20:44:44 »

Nun - ich cenke, das Händler in D das durchaus wissen und einhalten.
Die Diskussion darüber ist wirklich müßig.
Der Fakt ist: es werden meristem-vermehrte Pflanzen importiert aus Japan. Und es wird sich lohnen, sonst würde es kein Händler machen ;)

Übrigens - ein Pflanzenzeugnis ist nicht wirklich teuer - wie schon gesagt: 1000 Pflanzen im Pulk + 1 Pflanzenzeugnis... ;D
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lubuli

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #160 am: 18. März 2017, 18:34:14 »

noch so eine miniblüte, wieder von takayuki miura.
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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #161 am: 18. März 2017, 18:54:09 »

Da die Staubgefäße noch nicht geöffnet sind, wird die Blüte noch deutlich größer. ;)
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lubuli

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #162 am: 18. März 2017, 19:11:03 »

selbst wenn sie sich auf zwei fingerbreite vergrössert, so ist sie doch immer noch klein klein und zierlich.  ;) :)
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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #163 am: 18. März 2017, 19:13:56 »

Eine solche (weiß mit rotem Rand) ist bei mir auch aufgetaucht - morgen mal Foto.
Die Größe hat nichts mit den Staubgefäßen zu tun - mini ist mini ;) - weil es schlußendlich die gesamte Pflanze betrifft - jedenfalls hier, da glaube ich lubuli schon, wenn sie von Miniblüte spricht :D
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cornishsnow

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Re: Helleboren in Japan
« Antwort #164 am: 19. März 2017, 10:22:13 »

selbst wenn sie sich auf zwei fingerbreite vergrössert, so ist sie doch immer noch klein klein und zierlich.  ;) :)

 ;D

Klar, nur würde mich interessieren, wie solche Pflanzen im Laufe ihrer Blühphase wirken, die Fingerbilder sind ja nur eine Momentaufnahme, einer einzigen Blüte.

Die Blütentriebe von Helleborus croaticus zum Beispiel, sind am Anfang der Blühphase ja auch winzig und kaum 10 cm hoch, jetzt zum Ende fast 30 cm, da würde ich schon nicht mehr von zierlich sprechen, von den mächtigen Laubhorsten die sich später entwickeln fange ich erst gar nicht an.

Ein Sämling davon, hat auch die gleiche Größe der Blüten aber von seinem H. x Hybridus Elterteil die Statur geerbt, das hat was und ich werde ihn in die Beobachtung nehmen. Wenn es heute mal aufhört zu regnen, mache ich mal ein Foto. :)
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