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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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19. Oktober 2017, 13:05:03
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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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|20|5|Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er. (Hermann Bahr, 1863 - 1934)

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Autor Thema: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.  (Gelesen 3437 mal)

partisanengärtner

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Das wurde mal öffentlich durchgehechelt. Man hat es wohl aber nicht ernst gemeint.
Ich hätte schon einen Vorchlag wie man das einfach und sinnvoll regeln könnte. Relativ kostenneutral.


Die Steuer ließe sich wohl einführen. Alle Katzen die Freigänger sind, bekommen ein Halsband wenn die Steuer gezahlt ist. Da kann man die Farbe nach Jahr ändern. Das muß schon mit Marke oder Glöckchen sein.

Katzen ohne gültiges Halsband werden von Katzenfängern  (Fangprämie oder Angestellte der Gemeinde) eingefangen und von dem Steueraufkommen sterilisiert oder kastriert.

Alternativ könnte man sie aber auch nach ein paar Wochen im Tierheim fachgerecht einschläfern (wo sie auch an mögliche Halter abgegeben werden können) .

Wenn sie abgegeben werden natürlich sterilsiert.

Das Problem Katzenleid/plage wäre schnell im Griff. Wer das nicht mag kann seine Katze in der Wohnung halten oder eben die Steuer zahlen.
Eine Katze die ohne Halsband im Garten aufs Klo geht kann man ja fangen und die Belohnung kassieren. Mir fallen da einige schonende Methoden ein.

Natürlich muss man als Fänger schon ein dickes Fell haben. Das die Katzenhalter das einfach hinnehmen ohne gelegentliche Hassanfälle kann ich mir nicht vorstellen.

Wenn das mal 3 Jahre läuft kann man die Steuer ja aussetzen bis die Katzenpopulation wieder ein eingreifen erfordert.
Wobei ich mir das Aussetzten einer Steuer schlecht vorstellen kann. Aber bei der Vermögenssteuer hat es auch geklappt.

Wer ganz sicher gehen will kann seine Katze chippen zusätzlich zum Halsband. Dann besteht beim Einfangen auch noch ein Nachweis das die Steuer für diese Katze bezahlt ist, sollte jemand das Halsband entfernen um eine Prämie zu kassieren. ;)

Die Steuermoral wäre bei den Aussichten wohl hoch.
« Letzte Änderung: 26. Januar 2017, 22:41:14 von partisanengärtner »
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Axel

Brezel

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #1 am: 26. Januar 2017, 22:55:04 »

Hab ich heute auch in der Zeit(ung) gelesen  ;)

Zuerst habe ich mich gefreut, dass das mal zum Thema wird (übrigens hatten wir das hier im Forum auch schon, z. B. hier)

Dann habe ich mich gewundert, dass man die Katzenhalter als Gegner dieser Maßnahme sieht.
Dabei sind es Katzenschützer, die seit Jahren/Jahrzehnten verwilderte Katzen einfangen und kastrieren lassen, um das Elend einzudämmen.

Eins noch:
Katzen und Halsband sind im Grunde unkompatibel. Die Kennzeichnung müsste schon über den Chip laufen.

Und - eingeschläferte Katzen können nur noch schwerlich an andere Halter vermittelt werden  ;)

Bin gespannt, wie die Sache weitergeht.

(nachträglich Link eingefügt)
« Letzte Änderung: 26. Januar 2017, 23:03:33 von Brezel »
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Staudo

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #2 am: 27. Januar 2017, 07:26:47 »

Ich finde Partisanengärtners Vorschläge gut.
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partisanengärtner

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #3 am: 27. Januar 2017, 07:55:03 »

Das mit dem Einschläfern wäre nur eine Maßnahme eventuelle Überfüllumg der Tierheime zu vermeiden und die Weitergabe etwas zu forcieren.

Aber wenn ich das so recht überlege könnte man vielleicht auch eine Einnahme draus machen. Aus den Bälgen könnte man tolles Streichelzeugs machen. Dafür finden sich sicher Abnehmer auch nach dem Einschläfern
8)
Makabere Scherze beiseite, die Halsbänder müssten schon auf die Bedürfnisse der Katzen  angepasst werden. Ich kenne einige Katzen die sowas mit Glöckchen oder auch ohne tragen.

Eine Beschränkung aufs chippen würde die ganze Idee entwerten. So eine einfache Nachprüfbarkeit ist ja gerade der Clou.
Man sieht gleich ob man die Katze einfangen darf und abliefern. Wenn dann noch ein Chip da ist kann ja an den Sammelstellen nachgeprüft werden.

Ausdrücklich nur für freilaufende Katzen. Das lässt sich so wenig aufwendig kontrollieren und die vielen herrenlosen verschwinden von den Straßen und Gärten.
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Axel

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #4 am: 27. Januar 2017, 09:07:59 »

als sich das Veterinäramt um meine mitgekaufte wilde Katzenhorde (mind. 16 Tiere) in meinem Garten kümmerte, haben sie alle kastriert wieder zurückgebracht, weil aus tierschutzrechtlichen Gründen Einschläfern nicht erlaubt ist. Bei einigen wäre es wahrscheinlich besser gewesen, sie gleich einzuschläfern  :-\
Jetzt, fünf Jahre später, sind noch zwei übrig, mit denen kann ich leben. Konsequentes kastrieren scheint also tatsächlich zu wirken.
Zum Thema: ich fände eine Katzensteuer, zumindest für Freigänger, eigentlich nur gerecht. Das würde vielleicht auch verhindern, dass sich Katzenfreaks gleich 5,6 Katzen anschaffen.
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Nemesia Elfensp.

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #5 am: 27. Januar 2017, 09:33:04 »

Wie wäre es mit der Erhebung einer Steuer, wenn die Katzenbesitzer keinen Kastrationsnachweis für ihre Katzen erbringen können.

Ich sehe allerdings eher ein Problem darin, nachzuweisen wem welche Katze gehört.
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Anubias

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #6 am: 27. Januar 2017, 10:30:01 »

Halsbänder sind für freilaufende Katzen uU lebensgefährlich, damit können sie hängen bleiben und sich böse verletzen oder gar strangulieren.
Und einige Katzen sind Spezialisten darin, so ein Halsband ganz zügig zu verlieren.

Ich bin ja für kleine Ohrmarken zusätzlich zum Chip. Manche Tierschutzorganisationen kennzeichnen kastrierte Katzen bei der Kastration wilder Katzenpopulationen durch die Amputation einer Ohrspitze oder ähnlichem, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit.
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #7 am: 27. Januar 2017, 10:48:42 »

Ich finde Partisanengärtners Vorschläge gut.
geht gar nicht... >:(
Halsbänder bei Katzen sind lebensgefährlich.
Warum nicht gleich wie in Russland, verwilderte Hunde und Katzen einfangen und lebend schreddern und das Problem ist für den Moment beseitigt... :-X
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Brezel

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #8 am: 27. Januar 2017, 11:27:17 »

Ein Chip lässt sich berührungsfrei auslesen, das ist die schonendste Methode für Mensch und Tier  ;)

Ein Zacken im Ohr kann auch von einem Kampf herrühren. Früher wurden im Ohr Tätowierungen angebracht. Die wurden mit der Zeit unleserlich, und in jedem Fall musste man dem Tier zum Entziffern recht nahe kommen...

Gesunde Tiere einzuschläfern ist in jedem Fall verboten.
Dummerweise kann man aus verwilderten Katzen auch keine Schmusetiere machen. Katzen, die in den ersten Lebenswochen keinen liebevollen Kontakt zu Menschen haben, werden nie richtig zahm. Wenn man solche Exemplare eingefangen und kastriert hat, sich dann rausstellt, dass sie zumindest das "Heimleben" verkraften und auch der Platz dafür da ist, dann werden üblicherweise Bauernhöfe oder Pferdepensionen o.ä. gesucht, die den Tieren Unterschlupf bieten. Aber auch solche Plätze sind rar. Daher bleibt oft nichts anderes übrig, als sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder auszusetzen.

Mir gefiele eine Katzensteuer für jede Katze ab dem 4. Monat. Befreiung gegen Kastrationsnachweis eines Tierarztes.
Vorher müsste natürlich genau geklärt werden, wer wann mit welchen Daten umgehen darf oder muss....
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #9 am: 27. Januar 2017, 11:30:33 »

Gesunde Tiere einzuschläfern ist in jedem Fall verboten.

Bei den Tieren, die in den Katzenfutterdosen landen, ist das erlaubt.
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Bienchen99

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #10 am: 27. Januar 2017, 11:53:31 »

Halsbänder sind wirklich problematisch bei Katzen. Wie oft sind unsere schon innerhalb kurzer Zeit ohne ihre Halsbänder zurück gekommen. Wir haben es aufgegeben. Auch die Gefahr, das die sich damit irgendwo strangulieren ist viel zu hoch. Sind eben keine Hunde
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #11 am: 27. Januar 2017, 12:13:49 »

Gesunde Tiere einzuschläfern ist in jedem Fall verboten.

Bei den Tieren, die in den Katzenfutterdosen landen, ist das erlaubt.
In den Dosen landen fast nur Abfälle, der Mensch ist das größte Raubtier und verwertet nicht alles.
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kranich

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #12 am: 27. Januar 2017, 13:08:05 »

Vorweg gesagt, ich liebe Katzen, aber wenn es möglich wäre
durch geeignete Maßnahmen eine Reduzierung der Population zu ermöglichen, würde ich es
begrüßen. Es ist schwer wilde Katzen zu fangen und zu sterilisieren bzw. zu kastrieren,
uns ist das nur 3 x  mit viel Zeitaufwand gelungen.
Viel einfacher wäre es wirklich wenn jeder Besitzer selbst zum TA gehen könnte,
aber aus Erfahrung weiß ich, dass das Geld dafür bei vielen nicht vorhanden ist.
Vielleicht sollte man lieber Geld in kostenlose Sterilisationsprogramme stecken als in den Versuch
Katzenhalter zu besteuern.

Auf keinen Fall geht ein Halsband, das ist wirklich gefährlich, wie schon ausgeführt wurde.
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Liebe Grüße Kranich

celli

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #13 am: 27. Januar 2017, 13:18:48 »

Ein Chip lässt sich berührungsfrei auslesen, das ist die schonendste Methode für Mensch und Tier  ;)

Also erst mal alle Katzen einfangen zum Überprüfen? Blödsinn. Wenn dann kann das nur auf klar zu erkennende Merkmale hinauslaufen. Und wie hier schon geschrieben gibt es gegen Halsbänder eine breite Ablehnung. Die ich im übrigen für übertrieben halte. Meine diversen Katzen haben alle als Freigänger mit Halsband überlebt. Und da ist auch selten eins abhanden gekommen. Mit dem richtigen Halsband UND "fachgerecht" angebracht hält sich die Gefahr auch in Grenzen. Da ist die Gefahr des Überfahren werdens wohl ungleich höher.

Generell bin ich für Katzensteuer, wieso sollten Hundebesitzer zahlen und Katzenbesitzer nicht. Auch wenn Hunde im öffentlichen Raum wohl bei weitem mehr Dreck machen. Allerdings bezweifle ich bei Partisanengärtners Vorgehensweise die relative Kostenneutralität. Bzw. dürfte sich das dann auf eine Steuer belaufen, die jenseits von Gut und Böse ist. Mal abgesehen, das die Sache mit dem Töten Tierschutzrechtlich sowieso nicht durchzubringen ist. Mein Vorschlag wäre bei Freigängern Kastrations- und Chippflicht. Wer ohne aufgegriffen wird, Nachrüstung und Strafe für den Halter. 
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Ich bin nicht faul, sondern hochmotiviert nichts zu tun.

partisanengärtner

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #14 am: 27. Januar 2017, 14:35:22 »

Wenn der Katzenhalter das Halsband verweigert oder bei herrenlosen wäre eine auffällige Ohrmarke an beiden Ohren eine gute Alternative. Muss halt gut sichtbar sein damit das funktioniert. Ohne sichtbares Merkmal ist das nur Wasser schöpfen mit einem Sieb.

Die behalsbandeten Katzen die ich kenne leben noch oder sind von Autos überfahren worden oder an Altersschwäche gestorben. Das mal ein Halsband verloren geht kann schon sein. Wäre auch kein Ding.

"Höhere" Tiere darf man nicht ohne vernünftigen Grund töten. Da liesse sich noch darüber diskutieren was ein vernünftiger Grund ist. Siehe Keulung von Tierbeständen. Da wäre eine Impfung tiergerechter aber dann sind die wirtschaftlichen Exportinteressen der Produkte in Gefahr.

Sowas liesse sich sicher durchsetzten wenn der ideologische Kugelhagel abgeebbt ist. Notfalls erst mal in der Gemeindeordung.
Die Erfolge werden das dann schon durchsetzen.

Nach wenigen Jahren werden die Kosten soweit sinken, das es sich trägt. Das ein paar Jahre das ein Zuzahlgeschäft ist muss leider sein.
Kann man dann ja eben auch lassen, wenn diese großen Katzenüberpopulationen verschwunden sind und es im wesentlichen nur noch Katzen mit Besitzer gibt. Das wäre sicher tiergerechter als so weiterzuwurschteln mit einem löchrigen Schöpfsieb an Maßnahmen.
« Letzte Änderung: 27. Januar 2017, 16:08:26 von partisanengärtner »
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Axel
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