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News: Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. (Salvador Dali)
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Autor Thema: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.  (Gelesen 3323 mal)

toto

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #15 am: 28. Januar 2017, 00:33:13 »

Warum nicht nach China exportieren - dort werden sie gegessen und D wäre das Problem los - sozusagen mit Gewinn. 8) :-X >:(
Es geht doch wieder nur ums Geld... oder habe ich das etwa falsch verstanden?

Das sagt eine Halterin von drei sterilisierten/kastrierten, jährlich geimpften und 3x jährlich entwurmten Katzen mit regelmäßiger tä-licher Kontrolle, die weder streunen noch fremde Gärten umgraben und trotzdem Freigänger sind.

Will sagen: in jedem Fall ist der Mensch das einzige Problem, er hat die Verantwortung, die man nicht durch eine weitere Zwangssteuer abwälzen, verschieben, erledigen kann.

1. Wann streunt eine Katze?
Wer stellt das fest? Der frustrierte Nachbar? Der genervte Gartenbesitzer? Der Jäger? Der Katzenhasser?
2. Ohren einkerben ist gleichzusetzen mit Tätowieren, Kupieren der Ruten, Ohren usw. (war alles im Übrigen mit sehr viel Schmerz verbunden - Tätowieren sowie Ruten kupieren/Alter 3 Tage - war ohne Narkose, Täto im Alter von 7 Wochen = grausam!!! - wers nicht glaubt, sollte es am eigenen Ohr ausprobieren, nicht moderne tatoos, nein - sondern mit Loch-Zange pur, kupierte Wunden wurden ausgebrannt), und ist sogar verboten, bei Hunden zum Glück inzwischen lange abgeschafft (außer bei Jagdhunden... mit merkwürdig scheinheiligen Begründungen...).
3. Halsbänder sind und bleiben gefährlich für Katzen; auch wenn sie gelegentlich funktionieren - funktionieren sie definitiv nicht bei jeder Katze.
4. Vom Tierheim werden Menschen unterstützt, streunende herrenlose Stadtkatzen regelmäßig zu füttern - warum?
5. Einschläfern eines gesunden Tieres ist lt. TschG verboten. Macht kein seriöser TA.

Das Problem wird mit Sicherheit nicht durch Steuern gelöst, solange Spenden gesammelt werden.
Es wird soviel Schindluder mit Tieren getrieben. Das ist viel grausamer als zu viele Katzen.

Alternativ: wie sehr würden sich alte, einsame Menschen in Pflegeheimen oder Altersheimen freuen, wenn sie eine Katze kuscheln könnten - statt starr in die Leere zu schauen... 

Der untrüglichste Gradmesser für die Herzensbildung eines Volkes und eines Menschen ist, wie sie die Tiere betrachten und behandeln.
(Berthold Auerbach)

PS: Nebenbei: wer sich eine Katzensteuer auf seine Wahlflagge schreibt, hat schon jetzt verloren.
« Letzte Änderung: 28. Januar 2017, 01:04:43 von toto »
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #16 am: 28. Januar 2017, 09:07:13 »

Einkerben wäre viel zu unauffällig. Eine Ohrmarke ist das Ding.
In der Hauptsache geht es darum herrenlose Katzen zu identifizieren. Nicht um irgendwelche Ideologien oder die Steuer selbst.
Nur wie bekomme ich die Besitzer dazu das auch zu tun. Darum die Steuer für die Freigänger.

Mit Spenden und freiwilligen Helfern wird daran nichts geandert. Den meisten Katzenhaltern ist das Leid der herrenlosen relativ egal. Da wird mal eine Futterspende gemacht und das Gewissen schläft weiter.

Das Vögel nicht mehr in mit Katzen überbesetzten Revieren brüten egal, das sind die Elstern oder die Gifte in der Landwairtschaft.
Das es kaum noch Eidechsen im Siedlungsbereich  gibt dito. Wenn diese Katzen sich dann karnk irgendwo verkriechen um zu sterben, kann man sie ja im Tierheim abgeben, falls man sie entdeckt.

Die Armen Menschen die ein Streicheltier brauchen nehmen sicher  gern eine der vielen Katzen auf die sich so von Haushalt zu Haushalt betteln und eigentlich niemand gehören. Ihre Jungen in irgend einem Gartenschupfen oder Gerümpelhaufen werfen die dann sich nach Überstehen von diversen Katzenseuchen sich genauso durchschlagen wie ihre Eltern.

Viele davon sind nicht gar so scheu das das nicht geht. Halt Stadtparia.

Es gibt glaube ich genug Katzenliebhaber um viele Katzen mit einem guten Heim zu versorgen. Da braucht es nicht diese Heerscharen an herrenlosen die zum großen Teil unversorgt als Katzenbabies an den diversen Krankheiten eingehen. Zudem ist dieser Pool sicher eine der Reservoire wo sich die Seuchen halten und gelegentlich mal was neues einen Siegeszug auch durch unsere "geliebten" Katzenbestände nimmt.

Solange man die nicht voneinander unterscheiden kann, wird sich daran nichts ändern. Also lieber ein paar Millionen Katzen dauerhaft quälen als eine Methode akzeptieren die das beenden könnte?

 


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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #17 am: 28. Januar 2017, 11:18:36 »

Was ändert die Ohrmarke, die mal eben kurz "rausgerissen" werden kann ??? was rangemacht werden kann, kann auch wieder abgemacht werden.

Mal dran gedacht, dass regelmäßig vor der Urlaubszeit (Sommer wie Winter und, und, und...) Katzen ausgesetzt werden, die durchaus ein Heim hatten?
Was nützt da eine Steuer? Die Menschen zahlen max. einmal... und dann ist "die Katze eben weggelaufen".

Und wer bitte soll das kontrollieren ???

Nochmal die o.a. Fragen: Wann streunt eine Katze ??? Und wer bestimmt das ???
« Letzte Änderung: 28. Januar 2017, 11:22:21 von toto »
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #18 am: 28. Januar 2017, 11:20:28 »

Ich hab das so verstanden, das mit streunenden Katzen in erster Linie herrenlose Katzen gemeint sind - und das die ein recht elendes Leben führen, ist doch unbestritten, oder ?

Und das freilaufende Katzen, die einen Besitzer haben, kastriert sein sollten, ist auch unbestritten, oder nicht ?
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toto

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #19 am: 28. Januar 2017, 11:23:05 »

Ja, richtig.

Wer soll denn die Steuer für die freilebenden zahlen?
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #20 am: 28. Januar 2017, 11:26:10 »

Kontrollieren kann das jeder weil nicht gekennzeichnete Katzen ja leicht zu erkennen sind. Die werden eingefangen und kastriert/sterilsiert. Da gibts dann erheblich weniger zugelaufene Katzen.

Am ehesten werden ja gerade Katzen wieder ausgesetzt die einem sowieso zugelaufen sind.. Die gehören ja keinem 8)
Das sind wohl ein sehr großer Anteil. Ein extrem großer Anteil an Katzenhaltern die ich kenn hatte nur mal  Mitlied mit so einem herrenlosen Tier.

Wenn es die Kennzeichnung bei Kastrationsnachweis kostenfrei gibt, würde das ja auch helfen.

Weil ja Katzen in der Regel nicht so mobil sind kann man das so nach und nach auf Gemeindeebene regeln. Dann wird sich vielleicht eine Methode finden lassen die praktikabler ist als meine Vorschläge.

Das ist wie mit Schwangerschaft ein bisschen funktioniert nicht.

Vielleicht kann man ja auch mal eine konzertierte Aktion Gemeindeweit in Erwägung ziehen wo man das in einem Jahr durchzieht. Alle nicht gekennzeichneten Katzen eingefangen werden, dann kann man vielleicht auch mit Farbe arbeiten.

Das da ein paar Verrückte das sabotieren indem sie einfach alle Katzen die ihnen begegnen markieren wird man dann hinnehmen müssen und solche Aktionen dann halt öfter mal wiederholen.

Da hilft nichts als ausprobieren.

Wie Waldmeisterin ausführte hilft das kastrieren der Wilden schon.

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #21 am: 28. Januar 2017, 11:30:17 »

Man kann mit ganz geringer Anstrengung alles nicht verstehnen wollen.

Die Steuer wird nur für Katzen mit Besitzer erhoben. Dafür kann man sie dann von den herrenlosen unterscheiden, die dann eingefangen werden. Nach 5-10 Jahren gibt es dann kaum noch herrenlose Katzen die sich unkontrolliert vermehren und massenweise jämmerlich krepieren.

Ganz einfach, und das ein Teil der Kosten durch die Steuer von Katzenliebhabern getragen wird finde ich auch in Ordnung. Härtefälle kann man ja befreien.
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #22 am: 28. Januar 2017, 11:31:04 »

Ich hatte es eher so aufgefaßt, dass mit der Steuer für Freigänger die Kastrationsaktionen  der herrenlosen Katzen bezahlt werden sollen.
Was ich einen guten Plan finde, aber ich befürchte, dass die Steuergelder dann eher in den üblichen Haushaltslöchern versickern.

Alles mit dem langfristigen Ziel, so die Zahl der herrenlosen Streuner in den Griff zu bekommen.
Es wird immer A...löcher geben, die bedenkenlos ihre Tiere aussetzen und ich weiß auch nicht, wie man das verhindern könnte. Aber ein unkontrollierte Weitervermehrung zu bremsen ist mit Sicherheit ein guter Ansatz.

Edit: Partisanengärtner hats schon ausführlicher erklärt.
« Letzte Änderung: 28. Januar 2017, 11:32:46 von Anubias »
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #23 am: 28. Januar 2017, 11:39:08 »

Man kann mit ganz geringer Anstrengung alles nicht verstehnen wollen.

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #24 am: 28. Januar 2017, 11:56:17 »

 8)
So verantwortungsvolle Menschen wie Waldmeisterin die sich um streunende Katzen kümmern, zahlen ohnehin dafür keine Steuern. Aber um den Aufwand zu minimieren sollten die eine Möglichkeit bekommen, ihre Schützlinge die bereits sterilisiert sind zu kennzeichnen.
Es macht natürlich keinen Sinn bereits gechippte und dauerhaft an der Fortpflanzung gehinderte Katzen nochmal einzufangen.

Das einem dann keine süßen Streicheltiger mehr zulaufen muss man wohl hinnehmen. Man kann sich ja immer noch selbst dafür entscheiden.
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #25 am: 28. Januar 2017, 22:48:37 »

Es macht natürlich keinen Sinn bereits gechippte und dauerhaft an der Fortpflanzung gehinderte Katzen nochmal einzufangen.

Bereits kastrierte Katzen erkennt man schon von Weitem, wenn deren Ohren beidseitig ausreichend groß gelocht sind. Das geht mit einem ganz normalen Bürolocher ein, zwei, fix.

Meine Katze ist gelocht und kann bei Bedarf abgeheftet werden.  ;D
Das ist selbstverständlich unter Narkose geschehen und dient der Erkennung: die ist schon kastriert.

Hier werden "ungelochte" Katzen ehrenamtlich angefüttert, eingefangen, kastriert und abgeheftet... ähhh gelocht.
Solange keine Kastrationspflicht besteht bleibt das allerdings eine Sisyphusarbeit.

Ich denke, dass es da an öffentlichen Kampagnen fehlt. Das muss im Dauerfeuer von allen Plakatwänden schreien und bis zum Erbrechen in allen Zeitungen und auf allen Fernsehkanälen mit Bildern verbreitet werden.
Die Ekelbilder auf den Zigarettenschachteln sind nachweislich erfolgreich und haben inzwischen für erhebliche Steuereinbußen gesorgt.  ;)

Einen anderen Weg sehe ich da nicht.
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #26 am: 28. Januar 2017, 23:22:44 »

Die Menschen zahlen max. einmal... und dann ist "die Katze eben weggelaufen".

Eine kleine Stilblüte unserer Verwaltung am Rande:

Als mein Hund eingeschläfert werden musste (Querschnittslähmung), wollte ich ihn ordnungsgemäß bei der Gemeinde abmelden. Da fragte die Dame doch tatsächlich nach einem tierärztlichen Nachweis.  :o
Hä, wie jetzt? Wollen sie einen amtlichen Totenschein? Gehts noch? Darf ich vielleicht noch einen Erbschein einreichen? Geburtsurkunde gefällig?

Man kann es auch übertreiben. Mein Zorn hat die Dame überzeugt, dass der Hund wirklich tot ist.
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Brezel

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #27 am: 28. Januar 2017, 23:44:33 »

Die Frage von amtlicher Seite finde ich nicht übertrieben, Bufo (Leute gibts!). Du hättest die Tierarztrechnung sicher auch problemlos vorlegen können.

Gelochte Ohren finde ich.... nun ja... irgendwie... nicht so kleidsam  :-\

Was ich nicht kapiere:
Was bringt es dem „Normalbürger“, zu erkennen, ob ein Tier registriert ist oder nicht? Er darf es ja doch nicht selbst einfangen.

Wenn ich den Verdacht hätte, dass ein unregistriertes Tier sich bei mir rumtreibt, würde ich ein Foto machen und es an den dann zuständigen „Katzenmenschen“ der Gemeinde mailen. Soll der sich drum kümmern.

Der sollte eine Datei haben mit allen registrierten Tieren, ihrem Chipcode und den Halterdaten. Idealerweise auch mit Foto und Beschreibung. Wenn das Tier keiner Beschreibung entspricht, kann er mit Lebendfalle und Chiplesegerät anrücken.
Hat das Tier einen Chip, kann er es laufen lassen, die Halterdaten feststellen und die Steuer eintreiben. Und wenn nicht, kann er es zur Kastration mitnehmen. Bei einem gechipten Jungtier kann er bei den Haltern später nochmal nachfragen.

Wäre mir persönlich viel lieber, als wenn ich ein erkennbar „schwarz“ gehaltenes Tier verpfeifen müsste. Ich schaffe es auch nicht, Hundehalter anzuzeigen, die mir fröhlich ins Gesicht sagen, dass sie noch nie Hundesteuer bezahlt haben, weil’s ja eh keiner kontrolliert… ::)

Ent- und zugelaufene Tiere könnte man viel besser kontrollieren, wenn eine Chip- und Registrierpflicht bestünde (die Daten dieser Tiere müssten dann bundesweit abgeglichen werden). Auch wenn das Tasso vermutlich nicht gefallen würde – aber irgendwas ist ja immer.  ;)

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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #28 am: 29. Januar 2017, 00:54:14 »

Es muss schon einfach zu handhaben sein auch schon auf Gemeindeebene.
Ich habe mir auch ein paar Gedanken gemacht wie das am wenigsten Widerstand herausfordert.

Steuer für alle Freigänger. Jedes Jahr für etwa die Kosten einer Sterilisierung oder Kastration inclusive Chippen.

Tiere werden sichtbar markiert und gechippt, aber bei nicht sterilsierten oder kastrierten nicht dauerhaft, das kann jede Gemeinde mit dem Einverständnis einer Mehrheit der Besitzer entscheiden wie das praktikabel ist.  So viele verschiedene Methoden wird es da nicht geben. Vorschlag wäre Halsband  oder sichtbare Ohrmarken mit Jahresfarben.

Die unterschiedlichen Methoden werden in einer Öffentlichen Datenbank online gesammelt, dann kann jeder sehen wonach er schauen muß. Gemeindefremde Markierungen werden bis zu einem Jahr toleriert. Dann wird sowieso eine neue Steuer fällig.

Sterilisierte oder kastrierte gechippte Katzen sind steuerbefreit und werden dauerhaft gekennzeichnet.

Alle anderen gelten als herrenlos und jeder darf sie sich aneignen und im Tierheim oder bei einem Tierarzt abgeben oder zu sich nehmen falls er eine der obigen Massnahmen vornimmt.

Wer also für seine Katze Verantwortung übernehmen will wird irgendwie handeln. Wer nicht, hat bald keine Katze mehr.

Wohnungskatzen sind ebenfalls steuerbefreit müssen aber gechippt werden falls man nicht in Kauf nehmen will das sie als herrenlos abgegeben werden falls sie mal abhauen. Da sie ja "verloren" gegangen sind wird der Besitzer sie wohl wiederhaben wollen. Vor der Operation einen eventuellen Chip auszulesen wird beim Tierarzt oder im Tierheim wohl kein unpraktikabler Aufwand sein.

Da muss man dann niemand verpfeifen, die "herrenlosen" werden von wem auch immer schnell eingefangen. Junge verwilderte Katzen werden dann bald die Ausnahme sein.  Man muß auch nicht bei jedem Fall erst mal aufwendig recherchieren ob die Katze nicht doch einen Besitzer hat.

Eine kurze Übergangsfrist und das Problem ist für ein Gebiet gegessen. Da braucht es wenig Bürokratie und umziehen kann man auch ohne sich an oder abzumelden beim Katzenbeauftragten. Eine Datei ist kaum praxisgerecht und man müsste immer seine Tier an und abmelden.

Wie wäre so eine Regelung?

Danke für die rege Mithilfe. Wenn das richtig rund ist gebe ich das an diverse Gemeinden und natürlich den Vogelschutzbund etc. weiter.
Vielleicht traut sich einer und dann sehen wir weiter.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2017, 01:02:55 von partisanengärtner »
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Re: Katzensteuer zur Verringerung der Population verwilderter Katzen.
« Antwort #29 am: 29. Januar 2017, 01:10:47 »

"Lochen" ist ja wohl das allerletzte ::).
Wer kommt auf solche makabren Ideen ???
Dass man bei Abmeldung eines Hundes die Unterlagen vom TA vorzeigen muss, ist selbstverständlich und seit Jahrzehnten üblich. Jedenfalls, wenn man Steuern bezahlt hat. Das hat durchaus seine Berechtigung... es werden auch Hunde und Katzen erschlagen und auf Misthaufen entsorgt... und nicht zum TA gebracht.
 


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