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|7|4|Jetzt habe ich als allererstes mal nach Hosta "Tattoo" gegoogelt. Dieses Forum macht wuschig.  >:(  Hübsch isse ja. (marygold)

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Autor Thema: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen  (Gelesen 619 mal)

Tachy0n

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Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« am: 21. Februar 2017, 12:03:04 »

Hallo zusammen! Letztens habe ich mir die Gruselbilder unter dem Google-Suchbegriff "girdling roots" angeschaut. Da einige meiner im letzten Jahr gepflanzten Bäume einen verdächtigen Wurzelansatz aufwiesen, entschied ich mich, deren Wurzelballen auszuwaschen. Das Ergebnis war ernüchternd (Fotos).

Ich habe die Wurzeln gestreckt und wo dies nicht ging, habe ich sie abgetrennt.

Was meint ihr dazu?

Cedrus libani stenocoma (balliert):








Pinus jeffreyi (balliert)











Pinus sylvestris watereri (Container)






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Staudo

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Re: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« Antwort #1 am: 21. Februar 2017, 12:11:49 »

Ich habe vor einigen Jahren dutzende in den 70er-Jahren gepflanzte Koniferen gerodet. Die hatten z.T. Drehwuchs an den Wurzeln, z.T. steckten die Wurzelhälse in unverrottbarem Ballentuch. Schön sah das nicht aus. Die Sträucher wuchsen trotzdem jahrzehntelang unbeeindruckt. Dann kam ich mit dem Radlader.
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Willydendron

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Re: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« Antwort #2 am: 21. Februar 2017, 12:42:10 »

Das sieht ja furchtbar aus. In meiner Baumschule wo ich gelernt habe , hatte fast jede Konifere (v.a Pinus und Abies) gefühlt Drehwuchs und einen schlecht durchwurzelten Ballen obwohl im Jahr nach der Veredelung gleich ausgepflanzt.
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Cryptomeria

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Re: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« Antwort #3 am: 21. Februar 2017, 13:00:17 »

Das sieht nicht schön aus. Tatsächlich sitzen die Pflanzen viel zu lange in zu kleinen Töpfen. Ich habe auch schon einige seltene Koniferen verloren, weil sich die Wurzeln wahrscheinlich später selbst abdrückten. Ein bekannter Baumschuler in NL pflanzt deshalb alle Sequoiadendron in Rocket pots. Da entsteht kein Drehwuchs. Aber die Töpfe kosten natürlich einiges mehr als die normalen. Diese Töpfe eignen sich aber fast nur bei ständiger Tröpfchenbewässerung. Sonst läuft das Wasser sehr schnell durch alle Löcher und ist weg. Oder in eine Schale stellen. das geht auch.
VG wolfgang
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Sternrenette

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Re: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« Antwort #4 am: 21. Februar 2017, 13:05:38 »

Der Waldarbeiter schnwidet deswegen beim Pflanzen die Wurzeln zu.

Der Obstbaum vom Nachbarn hatte das auch - Containerware -, er hat ihn dann mit dem Dreizack bearbeitet und die Wurzeln alle schön auseinandergezogen. Seitdem ist der Künmerwuchs, sichtbar an gelben Blättern, Geschichte.
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Nix da!⁸

Tachy0n

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Re: Wurzeldrehwuchs bei Jungbäumen
« Antwort #5 am: 21. Februar 2017, 14:07:27 »

Danke schonmal für die Beiträge. Ich kann mir schon vorstellen, dass solche Pflanzen jahrelang gedeihen können. Aber ein solcher Baum wird doch hier kaum einen Westwindsturm überstehen. Bisher habe ich darauf vertraut, dass sich wenigsten bei ballierten Pflanzen der Drehwuchs in Grenzen hält. Aber scheinbar stehen auch die am Anfang zu lange im Topf.

Die Pflanzen sind von 3 verschiedenen Baumschulen (DE und CH). Die eine Baumschule meinte, das seien normale Wurzelverdickungen (Zeder). Von den beiden anderen habe ich noch nichts gehört.

Bei der Zeder musste ich ca. ein Viertel der Wurzeln entfernen, bei der Jeffreyi Kiefer mehr. Bei der Waldkiefer konnte ich nichts mehr gerade biegen.


Eingewachsenes Ballentuch habe ich auch bei einer 20-jährigen Nordmanntanne, aber ansonstein scheinen die Wurzeln in Ordnung. Vom Ballentuch der obigen Pflanzen ist nach einem Jahr nichts mehr übrig.
« Letzte Änderung: 22. Februar 2017, 19:47:14 von Tachy0n »
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