Meine Rede...

Die Samthortensien inklusive 'Hot Chocolate' werden hier fast alle wieder bis in die Triebspitzen grün, den Hüllblatthortensien machen erfrorene Triebspitzen nicht viel aus, weil sie auch am diesjährigen Trieb Blütenknospen ausbilden können.
Hydrangea arborescens und Hydrangea quercifolia haben überhaupt keine Schäden und bei den Hydrangea macrophylla und Hydrangea serrata trennt sich hier Spreu von Weizen.
Manche Berghortensien, vor allem solche, die in jüngerer Zeit aus Japan eingeführt wurden, sehen arg traurig aus. Dies gilt jedoch nicht für alle. Es freut mich vor allem, dass meine kleinen Lieblinge 'Fuji no Taki' und 'Ai Hime' den Frost nahezu unbeschadet überstanden haben.
(In Europa) relativ alte Sorten, wie 'Blue Bird' oder 'Tiara' scheint der Frost erst richtig angeregt zu haben, Blütentriebe auszubilden. Bei 'Tiara' sind alle Triebspitzen abgefroren. Darunter bilden sich jedoch bis zu sieben (!) neue Blütenansätze. Diese Erfahrung lässt mich überlegen diese Sorten in Zukunft grundsätzlich im Frühjahr zurückzuschneiden. Bei 'Blue Deckle', die wir in der Baumschule im Gewächshaus überwintern und die mit sehr weichen Trieben teilweise komplett zurückgefroren sind, kommt der Neuaustrieb sogar schon mit Blütenansatz aus dem Boden.

Dieses Jahr wird spannend. Ich werde wohl berichten müssen, wer sich nach dieser Spätfrosterfahrung wirklich bewährt hat und wer nicht.