Achso, die Hybriden sind bunt, haben ein breites Farbenspektrum, es sind teilweise richtig krasse Einzelpflanzen dabei. Sehen aber in der Masse in den verschiedenen Tönen auch sehr gut aus!
Früher hatte ich den gerade richtigen Boden für sie nicht staunaß, ebenso wenig zu trocken, wenn doch gings mit gelegentlich gießen. Außerdem gab es einen Wanderschatten durch Gebäude und Bäume, passte genau. Auch wenn es keine Riesenbestände waren. Lag dazu noch in einer ehemaligen Neckaraue. Heute wohne ich am Weinbergsfuß, da ist alles anders, umgedreht. Selbst das, was im Halbschatten steht, muss im Sommer kämpfen... Höhere Primeln und sowas versuche ich zwischenzeitlich gar nicht mehr, sie blühen einmal und treiben dann nicht mehr aus, egal was ich mache. Wundert mich eh, dass P. elatior schon seit Jahrzehnten hier wächst. Aber so sei es!
Die "Freilandschmuckstaude" (Köhlein/Kummert) nennt nennt verschiedene Rassen und als Eltern noch P. aurantiaca, P. chungensis, P. cockburiana und P. pulverulenta, wobei mindestns Vorletzte auch als zweijährig beschrieben ist.
Zur Kultur der gesamten Sektion Prolifereae (Candelabra), hoffe darf das abschreiben:
"Die Kultur der Etagen-Primeln ist nicht allzu schwierig, solange der Standort halbschattig und der Boden lehmig humos und nährstoffreich ist. Sie benötigen während der Vegetationsperiode viel Feuchtigkeit bei durchlässigem Untergrund. Schwere Böden macht man durch Einbringen von Dränageschichten durchlässig und durch Torfmullzusatz in den oberen Bodenschichten wasserhaltend. Bevorzugt finden die Arten Verwendung in Gruppen im Schattengarten"
Außerdem wird in lufttrockenen Gebieten ein häufigeres Umpflanzen empfohlen... hier bleibt dafür nur nix übrig...
Vielleicht hilft das, oder jemand Anderes weiß noch was Zusätzliches. Hätte sie wirklich sehr gerne im Garten!