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|10|8|"Wo ein Weg, ist ein Wille. Wo ein Buch, ist eine Brille."  (oile)

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Autor Thema: Bart-Iris und "Bodendecker"  (Gelesen 2686 mal)

Mediterraneus

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Bart-Iris und "Bodendecker"
« am: 04. April 2017, 15:12:38 »

Ich möchte Bartiris (Disco Jewel, Lovely Again) mit diversen bodenbeckenden Stauden umpflanzen. In meinem mediterran angetouchten Vorgarten. Konkret Cerastium tomentosum var. columnae, Helianthemum und Aubrieta. Mediterranes Gedöns halt.
Was meint ihr, setzt sich die Iris barbata durch, auch wenn die Rhizome überwachsen werden? Oder muss ich die Iris-Stellen ständig bewuchsfrei halten?
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RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #1 am: 04. April 2017, 15:17:33 »

Bartiris mögen keine überwachsenen Rhizome. Helianthemum kannst Du gut daneben setzen. Cerastium würde ich überhaupt nicht pflanzen. Wucherzeug. Überall dazwischen.
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RosaRot

Apfelbaeuerin

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #2 am: 04. April 2017, 15:22:17 »

Also, mit dem Cerastium wär ich auch vorsichtig. Hatte ich mal, hat sich überall breitgemacht. Nie wieder! Das mögen die Bartiris ganz bestimmt nicht.
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Mediterraneus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #3 am: 04. April 2017, 15:23:08 »

Bartiris mögen keine überwachsenen Rhizome.

Jaja, das weiß ich ja im Prinzip  ;). Wie ist das im natürlichen Umfeld, die Rhizome sind doch auch in gewissem Umfang in der Lage, sich nach oben zu arbeiten. Iris wächst ja auch z.B. im Trockenrasen. Zudem sorgt die Konkurrenz der Bartiris beim "Bodendecker" ggf. für gewisse Wuchsdepression im Umfeld der Iris. Zumindest hab ich das gehofft.

Ich suche im Prinzip irgendeine Lösung, mein Beet nicht mit Steinchen mulchen zu müssen, nackte Erde um die Iris wollte ich auch vermeiden.

Vorschweben täte mir ein grauer Teppich, durchwachsen mit diversen Geophyten und eben Bartiris dazwischen. Dagegen spricht eben die Tatsache, dass Bartiris freie Rhizome haben wollen.
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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #4 am: 04. April 2017, 15:24:45 »

Also, mit dem Cerastium wär ich auch vorsichtig. Hatte ich mal, hat sich überall breitgemacht. Nie wieder! Das mögen die Bartiris ganz bestimmt nicht.

Nicht das Wuchercerastium, ich meine das var. columnae. Ist eine Bonsaivariante aus Italien. Wuchert nur kleines bißchen ;), die polster sind mit Blüte keine 5 cm hoch.
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philippus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #5 am: 04. April 2017, 15:33:11 »

Was ist, wenn du die Iris etwas höher pflanzt (mit Hilfe von größeren Steinen zB oder halt Substrat anhäufen) ?
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RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #6 am: 04. April 2017, 15:56:09 »

Bei mir wachsen ja auch alles dieser Pflanzen, aber die Iristuffs sind frei. Wo sie das nicht sind, wachsen sie sehr zurück. Ist aber auch kein Problem, Helianthemum daneben wachsen zu lassen. Dann kommt es natürlich auch darauf an, welche Irissorten Du verwendest. Manche sind sicher robuster als andere. An sehr trockenen Stellen habe ich kein Unkraut zwischen den Iris, wo es feuchter ist gib's natürlich diverses Beikraut...
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RosaRot

Mediterraneus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #7 am: 04. April 2017, 16:08:48 »

Ja, manche Iris sind wirklich Mimosen und man weiß nicht so recht, wohin damit.
Ich habe viele mittlerweile aussortiert. Da fällt mir ein, dass Disco Jewel ja aussortiert wurde, und die gute Sorte die "Hot n Spice" war.

Höher pflanzen ginge, aber ich befürchte, Blaukissen (Aubrieta columnae, Naturform) und mein geliebtes Minihornkraut (Cerastium tomentosum var. (auch) columnae) wird auch bergauf wachsen.
Ich hab mich  ja schon auf "freirupfen" eingestellt, aber es hätte ja sein können, dass jemand andere Erfahrungen gemacht hat.
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philippus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #8 am: 04. April 2017, 16:12:37 »

Wo sie das nicht sind, wachsen sie sehr zurück. Ist aber auch kein Problem, Helianthemum daneben wachsen zu lassen.
Geht das denn, ohne dass die Rhizome von den Nachbarn beschattet werden oder macht eine partielle Beschattung eh nichts?

Und wie ist das eigentlich nach der Blüte... sollten da die Iris auch möglichst sonnig stehen oder macht es dann weniger, wenn ein Nachbar etwas höher oder raumgreifender wird?
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RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #9 am: 04. April 2017, 16:23:13 »

Iris wollen eigentlich immer freien Stand und viel Sonne. Ich habe ja auch welche die überwuchert sind, die blühen nicht und die die zu schattig stehen blühen auch nicht.
Weil viele Iris zusammen im Sommer ziemlich schrecklich aussehen, können stehen meine doch wieder eher vereinzelt dazwischen. (Die Untaten der grauen Untermieter hatten darauf auch einen Einfluss.)
Ob ein wenig Schatten durch höher werdende Stauden bei ansonsten freiem Stand etwas ausmacht muss man wohl am jeweiligen Standort selbst testen. die Helianthemum, die ich bei den Iris habe, sind nicht sooo hoch.
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hymenocallis

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #10 am: 04. April 2017, 16:44:17 »

Hier stehen die unterschiedlichsten Bartiris-Sorten in gemischten Beeten - es blühen in normalen Jahren alle.

ABER: alle Rhizome werden rund ums Jahr bewuchsfrei gehalten und sind mit großen Flußkieseln umlegt. Das wirkt hier wie Steinbänder, die sich an den sonnigsten Stellen durch die Beete oder am vorderen Beetrand schlängeln. Die Steine sorgen für die Wärmespeicherung und verhindern auch relativ gut, daß die Iris überwachsen werden, zusätzlich keimt weniger Unkraut. Nur Frühlingsgeophyten wachsen dazwischen und die behindern den Wuchs der Iris nicht wirklich. Bodendecker egal welcher Art verändern die Bedingungen immer in Richtung schattiger und feuchter im Rhizombereich - abgesehen von der Konkurrenz um Nährstoffe wirkt sich das auf jeden Fall negativ auf die Wuchs- und Blühfreudigkeit von Bartiris aus.

Die Beschattung von Rhizomen durch andere Stauden später im Jahr zeigt hier keine negativen Folgen - es ist trotzdem warm genug für die Iris.
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RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #11 am: 04. April 2017, 16:46:29 »

Das ist ziemlich ideal wie Du das machst, mit den Kieseln.
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hymenocallis

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #12 am: 04. April 2017, 16:51:41 »

Das ist ziemlich ideal wie Du das machst, mit den Kieseln.

Ich weiß - vor allem weil ich Unmengen davon im Garten ausbuddeln muß, wenn ich irgendetwas einpflanzen will - so hab ich wenigstens für einen Teil meines 'Stein-Reichtums' Verwendung.  ;D

Wenn sie nicht so schwer wären, würde ich massenhaft gegen Portoersatz verschenken.  8)
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Gänselieschen

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #13 am: 04. April 2017, 17:43:41 »

Das ist ja lustig, ich habe mir am WE eine panaschierte Iris gekauft, in mein neues Irisbeet gesetzt und mit - weißen dicken Kieseln eingekreist. Sieht bissel schrill aus, wird aber sinnvoll sein. Noch ist der Beikrautbewuchs in dem Beet sehr maßvoll - zu mager ;D. Ich komme auch noch gut an nicht ganz so s chrille Kiesel ran, damit werde ich die Pflanzstellen bissel bestreuen.... Ich habe ins Beet noch einige kleine Teilstücke Salvia nem. Caradonna gesetzt, Mickerlinge, die woanders  zu feucht standen und ein paar Rosen (ausläufer) auf die passe ich auf - aber viel Schatten werfen sie nicht auf die Iris.
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pearl

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #14 am: 04. April 2017, 19:33:58 »

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machst du Witze? Hornkraut und Blaukissen sind doch für dichte Teppiche bekannt. Kann ich  mir gut nebeneinander vorstellen, mal sehen, was von beiden schneller ist. Ich wette auf Hornkraut.

Vergiss die Bart-Iris, die sind nichts für dich. Oder besser, probiere es aus und melde dich, wenn die Bart-Iris gewonnen haben - hahahaha ...
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