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|17|6|Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher. (Konrad Adenauer)

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Autor Thema: Bart-Iris und "Bodendecker"  (Gelesen 2682 mal)

RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #15 am: 04. April 2017, 20:42:04 »

Von Cerastium habe ich verschiedene Arten im Garten, sie waren schon vor mir da, tun ihren Dienst an manchen Stellen und sind nicht wieder auszurotten, wo sie einmal saßen. Ich sehe zu, dass ich es "in Form" halte...und möglichst fern von Iris.
Blaukissen ist hier weniger invasiv, die Kissen sind überschaubar, die können sich hier(!) durchaus in der Nähe von Schwertlilien aufhalten. Hier auch ansässig schon immer ist Zypressenwolfsmilch,(wirkt auch sehr mediterran) die allerdings relativ locker streicht und die Iris hier nur in Maßen bedrängt - auch das ist bodenabhängig(!)- die Nachbarin weiter im Wald kämpft dagegen mit der schönen roten Form (ich nehme sie ihr gern ab...).
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RosaRot

AndreasR

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #16 am: 04. April 2017, 21:11:00 »

Um meine - zugegebenermaßen ausgesprochen robuste und wenig heikle - Bauerngarten-Iris wächst Sedum spurium 'Album Superbum', was der Blütenpracht augenscheinlich keinen Abbruch tut. Wenn man die Iris wie weiter oben erwähnt etwas höher pflanzt, dürfte das Sedum da keinen großen Schaden anrichten, denn auch wenn es wüchsig ist, vermag es die Rhizome doch kaum zu bedecken.
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Andreas

pearl

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #17 am: 04. April 2017, 22:10:28 »

ja, das sieht nett aus. Mediterraneus wollte Iris SDB pflanzen, oder? Für die ist ein erhöhtes Beet mit einem Bett  aus Steinen das Richtige. Sie ziehen sich beim kleinesten bisschen, was sich zwischen die Rhizome klemmt, zurück.

Gerade blühen kleine Bart-Iris in Südfrankreich. Sie stehen sehr frei in lückigen Mager-Trocken-Rasen oder mit Zwergsträuchern vergesellschaftet zwischen Fels. Leider war ich zur Blütezeit im Gegensatz zu irisparadise noch nicht dort, nur letztes Jahr im Herbst habe ich von den Iris lutescens im mediterranen Habitat Bilder machen können.

Im Sommer, also von Mai bis September gibt es keine nennenswerte Pflanzendecke, da ist Dürre, blanker Boden und nackter Fels.
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RosaRot

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #18 am: 04. April 2017, 22:14:11 »

Morgen sehe ich nach, ob jemand meinen Iris lutescens zu nahe rückt. Danke für die Erinnerung! Letztes Jahr blühten sie gut.
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RosaRot

Krokosmian

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #19 am: 04. April 2017, 22:15:16 »

ja, das sieht nett aus. Mediterraneus wollte Iris SDB pflanzen, oder? Für die ist ein erhöhtes Beet mit einem Bett  aus Steinen das Richtige. Sie ziehen sich beim kleinesten bisschen, was sich zwischen die Rhizome klemmt, zurück.

Eine TB (`Lovely Again´) und eine MTB (`Disco Jewel´)...

Das Problem iss halt, dass imho fast nix so dermaßen robust wie diese mutmaßliche Iris germanica ist und sich die Rhizome bedecken lässt. Jedenfalls nicht die Sorten von Mediterraneus. Auch wenn sie beide relativ wüchsig und lebenswillig sind. 
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pearl

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #20 am: 04. April 2017, 22:21:04 »

ja, ich versuche es auch immer wieder, gerade breitet sich eine Veronica chamaedrys, eine Auslese von der Bühler Höhe, um einige Exemplare meiner Geretteten aus. Im Augenblick sind die Bart-Iris am Wachsen, aber sobald die Blüte da ist, muss das Rhizom wieder freigeräumt werden.
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AndreasR

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #21 am: 04. April 2017, 22:49:47 »

Das Problem iss halt, dass imho fast nix so dermaßen robust wie diese mutmaßliche Iris germanica ist und sich die Rhizome bedecken lässt.
Das Sedum wächst bei mir eigentlich nicht über die Rhizome, sondern bleibt schön außen herum - wahrscheinlich, weil die Iris etwas höher steht und die Sonne von der Seite kommt, von der aus ich das Foto aufgenommen habe. Es kann natürlich daran liegen, dass die Rhizome relativ voluminös sind, aber man könnte für die zarteren Iris ja auch ein zarteres Sedum verwenden. Leider weiß ich nicht, wie pingelig diese Iris letztendlich sind.
« Letzte Änderung: 04. April 2017, 22:51:28 von AndreasR »
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Mediterraneus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #22 am: 05. April 2017, 07:55:21 »

jetzt bin ich nicht wirklich glücklicher  :P  ;D

Ich hab ja schon einige Iris wieder entsorgt, weil sie bei mir früher oder später untergebuttert wurden. Disco Jewel war auch so eine. Wo sie ursprünglich stand, überzeugte "Hot n Spice" . Die beiden habe ich hier verwechselt. "Lovely Again" hab ich erst seit kurzem, die scheint es also auch nicht zu vertragen. Also entweder die Iris entsorgen, oder die Bodendecker weglassen und ständig Unkraut jäten. Ich wollte auch nicht noch ein Beet mit Kiesmulch. Mal sehen, kann auch sein, dass ich es einfach mal probiere, Versuch macht kluch.
Danke für eure Beiträge, vielleicht kommt ja noch was dazu  :D

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Krokosmian

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #23 am: 05. April 2017, 09:25:36 »

Genau, manchmal muss man es einfach wagen! Nicht immer lesen/hören Pflanzen das, was über sie geschrieben und gesagt wird.

`Lovely Again´ stand hier mal entlang dem Zaun, als aber niemand mehr da war, der die Graswegschnürgräser in Schach hielt, ging sie irgendwann unter. Ein paar Rhizome leben noch, dümpeln aber nur. An anderer Stelle wurde sie von Veilchen und Erdbeeren überrannt, die Pflanzen sind noch durchaus kräftig, blühen aber auch nicht mehr. Kann bei Dir aber ja durchaus anders laufen.

Was mir noch einfiel sind Schecken, welche unter Polstern sitzen. Auch wenn man es halbwegs im Griff hat, reicht ja im Prinzip eine, die die schiebenden Knospen aushöhlt.

 
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philippus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #24 am: 05. April 2017, 09:54:50 »

Ja, die Iris lutescens Blüte im Frühling am Naturstandort ist sicher beeindruckend :) Im Sommer sieht man des öfteren nur noch die Rhizome und die großteils vertrockneten Blätter.. Überwachsen ist da nix. Iris Pallida hat hier hingegen kein Problem mit partieller Beschattung nach der Blüte (wenn die Nachbarn gewachsen sind). Einfach mal ausprobieren ;)

Ärgerlich, dass meine Lieblings-lutescens nach der Umpflanzung im letzten Jahr praktisch fast nichts macht: 2 cm Austrieb, im letzten Jahr war zu dieser Zeit schon Blüte (die anderen 2 sind gelb und scheinen die Umpflanz-Aktion besser vertragen zu haben).



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pearl

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #25 am: 05. April 2017, 10:50:07 »

das ist die beste Farbe, die die Iris lutescens im Süd-Westen Frankreichs zustande bringen, viele sind fad weiß bis gelb. Ein besseres Gelb haben Iris reichenbachii. Blühen dieses Jahr nicht, sind gerade umgezogen. Die Kombination mit Blaukissen und diesem gelben Zeug, von dem ich eine hellgelbe Sorte ergattert hatte, mit diesen MDB ist nur möglich, weil die Iris in einer großen Waschbetonschale vor dem Hang wachsen, von dem das Gelb und Blau runter rauscht. Ein altes Bild:
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Gänselieschen

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #26 am: 05. April 2017, 11:10:38 »

So sieht mein Irisbeet jetzt im ersten Frühling nach der Anlage aus. Die meisten stammen von Hemerocallis und irgendwo wollte ich das Beet ja mal zeigen. Den sandigen Boden kann man gut erkennen, auch dass noch kaum was wächst in der Umgebung. Die Rhizome sind wirklich sehr weit oben, ist leider nicht so gut zu erkennen. Aber die panaschierte mit den Steinen leuchtet sehr - schön ist was anderes. Aber erstmal soll das Beet funktionieren.

Puh ist der Betonweg schlimm.... ich bin ja dran gewöhnt, aber auf dem Foto....
« Letzte Änderung: 05. April 2017, 11:13:38 von Gänselieschen »
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Gänselieschen

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #27 am: 05. April 2017, 11:11:41 »

und etwas näher
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Mediterraneus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #28 am: 05. April 2017, 11:20:44 »

Genau, manchmal muss man es einfach wagen! Nicht immer lesen/hören Pflanzen das, was über sie geschrieben und gesagt wird.

`Lovely Again´ stand hier mal entlang dem Zaun, als aber niemand mehr da war, der die Graswegschnürgräser in Schach hielt, ging sie irgendwann unter. Ein paar Rhizome leben noch, dümpeln aber nur. An anderer Stelle wurde sie von Veilchen und Erdbeeren überrannt, die Pflanzen sind noch durchaus kräftig, blühen aber auch nicht mehr. Kann bei Dir aber ja durchaus anders laufen.

Was mir noch einfiel sind Schecken, welche unter Polstern sitzen. Auch wenn man es halbwegs im Griff hat, reicht ja im Prinzip eine, die die schiebenden Knospen aushöhlt.

Es ist im Prinzip ein Hochbeet, 4 m lang und vielleicht 1,5 m breit. Umrandet von ganz tollen 70er-Jahren Beton-U-Steinen (deshalb die Bodendecker!). Der Boden ist steinig und nährstoffarm, jedoch auch lehmig. Momentan schon ziemlich trocken. Ich hab als Hauptakteure Sesleria autumnalis und 3 verschiedene Lavandula gepflanzt. Und eine Paeonia officinalis (Wildform). Der Rest soll durch die Polster bedeckt sein (hellgraue Fläche mit bunten Einsprengseln). Diverse Allium hab ich im Herbst versenkt, die sollen zwischen Sesleria, Lavandula und Bodendeckern durchwachsen (A. sphaerocephalon, A. obliquum, A. nigrum, A. purpureum)
Schnecken, Wiese und Erdbeeren zum überrennen sind eher keine Gefahr.
« Letzte Änderung: 05. April 2017, 11:22:51 von Mediterraneus »
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philippus

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Re: Bart-Iris und "Bodendecker"
« Antwort #29 am: 05. April 2017, 11:21:47 »

@Gänselieschen
Kommt mittelfristig noch was anderes dazu, denn zur Zeit der Blüte ist das sicher prächtig, aber nach der Blüte ist die Saison lang und Irisblätter mit der Zeit oft nicht mehr so schön anzusehen.. ?
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